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Was Hänschen nicht isst…

Ein neues Institut für Kinderernährung entsteht

Bundesernährungsminister Christian Schmidt hat die Einrichtung eines Instituts für Kinderernährung am Max Rubner-Instituts in Karlsruhe bekannt gegeben.

Ein Stück Streuselkuchen oder doch lieber den frisch geschnittenen Apfel? Entscheidungen, die zunächst die Eltern für ihre Kinder treffen, aber schneller als es uns manchmal lieb ist, von den Kindern selbst übernommen werden. Eine nicht zu unterschätzende Verantwortung, denn die Ernährungsgewohnheiten unserer Kindheit prägen unsere Ernährung im Erwachsenenalter. Sie beeinflussen die spätere Lebensweise und Gesundheit nicht unerheblich. Um diese Entscheidungen treffen zu können und sich gesund zu ernähren, sind Verbraucherinnen und Verbraucher auf klare und verständliche Lebensmittelinformationen angewiesen.

Auch aus diesem Grund hat Bundesminister Christian Schmidt anlässlich der Amtseinführung des neuen Präsidenten des Max Rubner-Instituts (MRI), Prof. Dr. Pablo Steinberg, die Einrichtung des neuen Instituts für Kinderernährung am MRI in Karlsruhe bekannt gegeben.

"Mit dem neuen Institut für Kinderernährung beim MRI in Karlsruhe verbessern wir die wissenschaftliche Basis für Kinderernährung. Das Institut soll das Ernährungsverhalten untersuchen und ernährungsphysiologisch fundierte Empfehlungen für die Ernährung von Kindern und Jugendlichen liefern. Die Frage guter, ausgewogener Ernährung müssen wir bereits im Kindesalter klären. Das Herumdoktern an den Symptomen falscher Ernährung im Alter ist nur die zweitbeste Alternative", sagte Schmidt bei seinem Besuch in Karlsruhe.

Das neue Institut für Kinderernährung wird sich wissenschaftlich u. a. mit dem komplexen Zusammenwirken sozialer, sozioökonomischer, psychologischer und physiologischer Einflussfaktoren auf die Prägung von Ess- und Trinkgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Es wird aber auch eine ernährungsphysiologisch fundierte Basis für die Beurteilung des Ernährungsstatus von Kindern und Jugendlichen sowie für lebensmittelbasierte Empfehlungen für diese Zielgruppe erarbeiten. Offene Fragen rund um das Thema Kinderernährung sollen beantwortet werden. Dies ist gerade angesichts der hohen gesellschaftspolitischen Relevanz des Themas Kinderernährung und des Umfangs und der Komplexität der Themen und Fragestellungen von Bedeutung.

Für Schmidt ist ganz klar: "Die Grundlage von politischen Entscheidungen, gerade in einem so sensiblen und persönlichen Bereich wie der Ernährung, muss die Wissenschaft sein."

Stand:
19.05.17

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