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Elektronische Zigaretten und elektronische Shishas

Elektronische Zigaretten („E-Zigaretten“) sind Geräte zur Verdampfung von aromatisierten und Nikotin enthaltenden Flüssigkeiten, sogenannten Liquids. Das Gasgemisch (Aerosol) wird über ein Mundstück inhaliert. Im Unterschied zur Zigarette wird also kein Tabak verbrannt, aber es wird Nikotin inhaliert. Es gibt auch eine nikotinfreie Variante, also elektronische Zigaretten, die kein Nikotin im Liquid enthalten. Diese werden oftmals als E-Shishas vermarket.

Um mögliche gesundheitliche Risiken von E-Zigaretten und E-Shishas besser bewerten zu können, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) beauftragt, sich genauer mit den Auswirkungen dieser Produkte auf die Gesundheit zu befassen. In seinen wissenschaftlichen Bewertungen kommt das BfR zu dem Ergebnis, dass E-Zigaretten – egal ob mit oder ohne Nikotin – gesundheitlich nicht unbedenklich sind. Das Aerosol, das eingeatmet wird, enthält– unabhängig vom Nikotin – gesundheitsschädliche Substanzen.

"Elektronische Zigaretten und Shishas gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen"

Mit Blick auf die große Beliebtheit von elektronischen Zigaretten und elektronischen Shishas stellt Bundesminister Schmidt fest: "E-Zigaretten und E-Shishas haben in Kinder- und Jugendhänden nichts zu suchen. Die Verdampfer sind keine harmlosen Naschereien – auch wenn sie nach Schokolade, Bubble Gum oder Melone schmecken. Wir müssen verhindern, dass derartige Produkte den Einstieg in eine Raucher-Karriere fördern. Die süßen Aromastoffe verschleiern potentielle Gefahren."

Der Minister verweist auf Parallelen zu Alkopops, bei denen der süße Geschmack einen hochprozentigen Alkoholgehalt verdeckt: "Um Kinder und Jugendliche präventiv zu schützen, ist es angezeigt, den Verkauf von E-Zigaretten und E-Shishas an diese Altersgruppe zu unterbinden. Deswegen begrüße ich Überlegungen des Familienministeriums, das Jugendschutzgesetz dahin gehend zu konkretisieren. Mein Haus wird bei der nationalen Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie die vorhandenen Möglichkeiten ausschöpfen. Bei den Bemühungen um eine schärfere Regulierung der E-Zigarette, die leider in der europäischen Tabakproduktrichtlinie nicht verankert wurde, lasse ich nicht locker", so der Minister.

Interview der Rheinischen Post mit Bundesminister Christian Schmidt u.a. zu E-Zigaretten

Stand:
14.08.15

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