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Tierarzneimittelrückstände in Lebensmitteln

Wenn Nutztiere mit Arzneimitteln behandelt werden, können Rückstände der darin enthaltenen Stoffe in die Lebensmittelkette gelangen. Daher müssen Tierarzneimittel, die neu auf den Markt kommen sollen, grundsätzlich ein Zulassungsverfahren durchlaufen.

Noch vor dem eigentlichen Zulassungsverfahren werden alle pharmakologisch wirksamen Stoffe, die in Tierarzneimitteln für Lebensmittel liefernde Tiere eingesetzt werden sollen, einer zentralen gesundheitlichen Risikobewertung unterzogen.

Dadurch kann die Lebensmittelsicherheit der Wirkstoffe abgeschätzt und es können Werte für Rückstandshöchstmengen festgelegt werden, bei deren Einhaltung kein gesundheitliches Risiko zu erwarten ist.

Nach der Anwendung von Arzneimitteln dürfen diese Rückstandshöchstmengen in Lebensmitteln vom Tier nicht überschritten werden.

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