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Forschung für mehr Lebensmittelsicherheit

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert innovatives Projekt zum sicheren Nachweis der Herkunft von Lebensmitteln.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Dr. Maria Flachsbarth, überreichte heute offiziell den Förderbescheid an den Geschäftsführer der GALAB Dr. Jürgen Kuballa.

Verbraucher möchten sicher sein, dass Bioprodukte wirklich Bioqualität besitzen und regionale Produkte tatsächlich aus der angegebenen Region stammen. Bislang fehlen der Lebensmittelüberwachung geeignete Werkzeuge, diese Angaben zu überprüfen und somit den Verbraucher vor einem möglichen Betrug zu schützen.

Das Forschungsprojekt "Foodomics" soll nun genaue Angaben zu Herkunft und Qualität der Produkte möglich machen. Mit rund 300.000 Euro unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Forschungsvorhaben und damit den Schutz der Verbraucher vor einer Täuschung durch falsche Herkunftsangaben.

"Regionalität und Bio liegen bei Lebensmitteln im Trend. Mit einem wachsenden Marktanteil wird es aber umso wichtiger zu gewährleisten, dass das regionale oder Bio-Produkt wirklich hält, was es verspricht. Ich will hier für mehr Sicherheit sorgen! Deswegen fördern wir das Forschungsprojekt 'Foodomics', mit dem genaue Angaben zu Herkunft und Qualität der Produkte möglich werden. Das ist ein weiterer wichtiger Baustein für den Verbraucherschutz und für Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln", unterstreicht Bundesernährungsminister Christan Schmidt die Bedeutung des Forschungsprojektes.

Mithilfe einer Non-Targeted-Metabolom-Analyse werden die pflanzlichen Nahrungsmittel auf ihre Stoffwechseleigenschaften untersucht, die abhängig von äußeren Einflüssen sind und je nach ihrer Umgebung variieren. Daraus erhoffen sich die Forscher Rückschlüsse auf die Herkunft der Produkte ziehen zu können und deren Qualität zu sichern.

Stand:
22.02.16

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