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Entwicklung des ländlichen Raumes 2014 - 2020

Die EU-Politik zur ländlichen Entwicklung wurde laufend weiterentwickelt, um dem Wandel in ländlichen Regionen und den neuen Herausforderungen Rechnung zu tragen. Eine Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Europäischen Kommission und Deutschland beschreibt die Ziele der Förderperiode 2014 - 2020.

Jährlich werden in Deutschland von 2014 bis 2020 alleine für den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung (ELER) EU-Mittel in Höhe von rund 1,35 Milliarden Euro bereitstehen.

Die Prioritäten in der Förderung der ländlichen Entwicklung liegen auf den folgenden, langfristigen, strategischen Zielen:

  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Land-, Forst und Ernährungswirtschaft,
  • Gewährleistung der nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und des Klimaschutzes sowie
  • die ausgewogene räumliche Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und der ländlichen Regionen.

Sechs Männer sitzen an einem Tisch in der Mitte einer Messehalle uns diskutieren, umringt vom Publikum. "High Level Panel" beim Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) 2017: Fachleute diskutieren auf Einladung von Bundesminister Christian Schmidt (2. von links) und EU-Agrarkommissar Phil Hogan (3. von links) zu "Cork 2.0", Quelle: BMEL

Investitionen schaffen Zukunft auf dem Land

Die ländlichen Regionen Europas brauchen mehr Fördergeld, und die EU soll ihre Förderpolitik auf die Zukunft dieser Regionen ausrichten. Nur so lässt sich das Leben auf dem Land attraktiver und lebenswerter gestalten. Das ist das Fazit von "The Cork 2.0 Declaration – from reflection to action". Bei der Veranstaltung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und der Europäischen Kommission bei der Internationalen Grünen Woche 2017 diskutierten Bundesminister Christian Schmidt und EU-Agrarkommissar Phil Hogan mit weiteren Fachleuten über Möglichkeiten der ländlichen Entwicklung.

Die Sichtweise der Experten: Der Haushalt der EU zeigt ein Missverhältnis – 60 Prozent der Menschen leben auf dem Land, doch nur 11, 6 Prozent des EU-Etats stehen für ländliche Regionen zur Verfügung. Es könnte jedoch bald neue Projekte geben, etwa in Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank oder über die Zusammenarbeit von der europäischen bis zur lokalen Ebene.

Beispiel Landflucht: Sie führt zum Verlust von Vielfalt auf dem Land, etwa, wenn Geschäfte aufgeben, Dienstleistungen nicht mehr im Angebot sind und Schulen für immer schließen. Die Fachleute sprachen auch die Bedeutung einer schnellen Internetverbindung an. Sie sei wichtig, um ländliche Regionen attraktiver zu gestalten.

Auch Landwirte im Blick

Ein junger Landwirt aus dem irischen Cork stellte seine Sicht auf die Zukunftsfähigkeit seiner Region vor: Nur 6 Prozent der Bauern sind jünger als 35 Jahre. Für die älteren Landwirte gibt es keine Altersvorsorge. "Cork 2.0" könne das ändern – doch dafür sei auch Geld nötig.

Mit Schmidt und Hogan diskutierten

  • Herbert Dorfmann, Mitglied des Europäischen Parlaments
  • Anthony Buchanan, Vizepräsident der Fachkommission für natürliche Ressourcen im Europäischen Ausschuss der Regionen
  • Tom Jones, Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss

Moderator war Heino von Meyer. Er leitet das Berlin-Center der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und war Vorsitzender der "Cork 2.0"-Konferenz 2016.

Stand:
20.01.15

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Ländliche Entwicklung aktiv gestalten - Leitfaden zur integrierten ländlichen Entwicklung

Titelbild der BMELV-Broschüre "Ländliche Entwicklung aktiv gestalten"

Die Broschüre soll den Dialog und das Engagement beim Thema ländliche Entwicklung fördern. Mit der Broschüre erhalten Sie einen Überblick, wie Sie ganz persönlich und vor Ort an die Gestaltung ländlicher Entwicklungsprozesse herangehen können. So informiert die Broschüre insbesondere über den Katalog der ab 2014 geltenden Maßnahmen.

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