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Modellvorhaben LandZukunft

Mit dem Modelvorhaben LandZukunft wurden neue Wege in der ländlichen Entwicklung erprobt, mit denen auch andere Regionen dem demographischen Wandel trotzen und eine drohende Abwärtsspirale durchbrechen können.

Unternehmerische Menschen standen dabei im Mittelpunkt des Modellvorhabens. Erfahren Sie auf den nächsten Seiten mehr zu LandZukunft.

Die Förderphase des Modellvorhabens LandZukunft

Ziel des Modellvorhabens "LandZukunft" war es, alternative Konzepte zu entwickeln, um die regionale Wertschöpfung zu steigern, Arbeitsplätze zu sichern und den demografischen Wandel zu bewältigen. Hierfür wurden gezielt Menschen mit Unternehmergeist mobilisiert und Freiräume für ihre innovativen Ideen geschaffen.

Aufbauend auf bisherigen Erfahrungen in der integrierten ländlichen Entwicklung basierte die Umsetzung von LandZukunft auf drei neuen Elementen der Förderung. Hierzu zählen

  • die Steuerung über Ziele: Anstelle klassischer regionaler Entwicklungskonzepte treten dreiseitige Verträge (zwischen Bund, Land und Landkreis), in denen Ziele vereinbart werden, die die Regionen innerhalb der Laufzeit und darüber hinaus erreichen wollen
  • die Gewinnung neuer Zielgruppen: Unternehmen und Menschen mit Unternehmergeist sollen sehr viel stärker als bisher in Prozesse der ländlichen Entwicklung eingebunden werden, um ihr Potenzial besser in Wert setzen zu können
  • alternative Finanzierungsinstrumente: Im Rahmen des Modellvorhabens werden alternative Finanzierungsinstrumente zur Umsetzung genutzt und für die künftige Entwicklung in den Regionen erprobt.

Deutschlandkarte mit den Modellregionen Förderregionen in Deutschland, Quelle: BMEL

Vier Modellregionen

Das Projekt begann im September 2011 mit einer sechsmonatigen Start- und Qualifizierungsphase. Dazu sind auf wissenschaftlicher Grundlage deutschlandweit 17 Bewerberregionen bestimmt worden. Die Förderphase lief vom 1. April 2012 bis zum 31. Dezember 2014.

Mit Innovationsbereitschaft und Unternehmergeist haben es die Landkreise Birkenfeld, Dithmarschen, Holzminden und Uckermark geschafft, aus 17 Bewerberregionen als Modellregion ausgewählt zu werden. In der rund dreijährigen Umsetzungsphase konnte jede der vier Regionen über die zur Verfügung gestellten Fördermittel in Form eines Regionalbudgets verfügen, um die jeweiligen Projektideen umzusetzen. Die Umsetzung der dreiseitigen Verträge in den vier Modellregionen erfolgte eigenverantwortlich, indem regionale Partnerschaften aus Akteuren vor Ort eingerichtet wurden, deren Aufgabe es war, Projektanträge inhaltlich zu bewerten und bei entsprechender Eignung eine Förderzusage auszusprechen. Dabei wurden diese Partnerschaften durch eine regionale Entwicklungsagentur inhaltlich und organisatorisch unterstützt.

Jede Modellregion erhielt für den Förderzeitraum 1,8 Millionen Euro.

Förderung von fünf innovativen Projekten

Zusätzlich zu den vier Modellregionen wurden fünf interessante Einzelprojekte mit bundesweiter Bedeutung in den Regionen Altmark, Cochem-Zell, Ostprignitz-Ruppin, Vorpommern-Greifswald und Werra-Meißner-Kreis gefördert. Dafür stellte das BMEL insgesamt weitere 400.000 Euro zur Verfügung.

Stand:
23.02.16

Inhalt des Dossiers

Publikationen

Unternehmerische Menschen

Titelbild der Broschüre 'Unternehmerische Menschen'

In den vier Modellregionen wurden unternehmerische Menschen auf verschiedene Weise involviert und haben zahlreiche Ideen für die Entwicklung lebenswerter Regionen mit viel Engagement
umgesetzt. Damit sollen den Landkreisen und Kommunen Denkanstöße und konkrete Anregungen zur Nachahmung und Weiterentwicklung geben werden.

Modellvorhaben LandZukunft - Abschlussbroschüre

Cover der Abschlussbroschüre des Modellvorhabens LandZukunft

Mit dem Modellvorhaben LandZukunft hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein Experimentierfeld für innovative Ideen geschaffen. Die Abschlussbroschüre des Modellvorhabens gibt einen Überblick über das Erreichte.

Weitere Publikationen

Forschung

Koordination, Lernen und Innovation zur Entwicklung peripherer ländlicher Regionen - Phase II der Begleitforschung zum Modellvorhaben LandZukunft

Cover Begleitforschung LandZukunft

In diesem Bericht werden die Ergebnisse der Begleitforschung zum Modellvorhaben LandZukunft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgestellt.

Neue Beteiligungs- und Steuerungsprozesse in der ländlichen Entwicklung - Phase I der Begleitforschung zum Modellvorhaben LandZukunft

Cover zur Begleitforschung des Modellvorhabens LandZukunft

In diesem Bericht werden die Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2012 bis 2013 zum Modellvorhaben LandZukunft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgestellt.

Newsletter-Archiv

Publikationen

Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE)

Titelbild des Flyers "Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Der ländliche Raum ist das starke Rückgrat unseres Landes. Um die Lebensqualität in ländlichen Regionen attraktiv zu halten und Menschen Perspektiven zu bieten, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Initiative für Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen gestartet. Im Bundesprogramm ländliche Entwicklung (BULE), das 2017 mit 55 Millionen Euro ausgestattet ist, vereinen wir Modell- und Demonstrationsvorhaben, Wettbewerbe und Kommunikationsmaßnahmen unter einem Dach. So können wir in der Summe mehr für unsere Regionen erreichen!

Im Mittelpunkt von BULE stehen regionale Zukunftskonzepte. Es geht um individuelle, passgenaue Lösungen für regionale Fragestellungen und die Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Der Bereich der medizinischen Dienste fällt ebenso hierunter wie die Verbesserung der Nahversorgung und der Ausbau der regionalen Infrastruktur.

Soziale Dorfentwicklung

Titelbild des Flyers "Soziale Dorfentwicklung - Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Gestaltung neuer Wege für ein soziales Miteinander zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Soziale Dorfentwicklung". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen.

Das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur, der Erhalt des Charakters der ländlichen Gemeinden, die Einbindung verschiedener gesellschaftlicher Grupen und Generationen stehen im Zentrum der geförderten Projekte. Für eine erfolgreiche soziale Dorfentwicklung ist das aktive Mitwirken der im Ort lebenden Menschen unverzichtbar.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Mehrfunktionshäuser - alles unter einem Dach

Titelbild des Flyers "Alles unter einem Dach! Mehrfunktionshäuser Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Errichtung von Mehrfunktionshäusern zu unterstützen und die Nahversorgung im ländlichen Raum zu sichern, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Regionalität und Mehrfunktionshäuser". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen. Mehrfunktionshäuser vereinen zum Beispiel Dorfladen, Landarztpraxis, Pflegestützpunkt, Vereinstreffpunkt, Bücherei, Gemeindeamt, Café, Post oder Bank unter einem Dach. Auf diese Weise tragen sie zur Sicherung der Nahversorgung und lokaler Dienstleistungen auf dem Land bei. Gleichzeitig schaffen sich Dorfgemeinschaften mit Mehrfunktionshäusern einen Treffpunkt, der Begegnungen fördert und das tägliche Miteinander im Ort stärkt.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Leitfaden "Land(auf)Schwung"

Cover des Leitfadens "Land(Auf)Schwung"

Das BMEL möchte zukunftsweisende Projekte fördern und gibt mit Land(auf)Schwung 39 Modellregionen die Gelegenheit, passgenaue, regionale Konzepte für die Zukunft zu erarbeiten. Später werden von einer unabhängigen Jury bis zu dreizehn Regionen ausgewählt, die das BMEL bei der Umsetzung ihrer Projektideen finanziell besonders unterstützt. Diese Broschüre ist als Leitfaden der 39 Modellregionen gedacht. Er soll die Teilnehmer durch den Entwicklungsprozess führen, motivieren und wichtige Informationen zum Programm und den Abläufen geben.

Die Broschüre ist nur im Download zum Ausdrucken verfügbar!

  • Ländliche Entwicklung aktiv gestalten - Leitfaden zur integrierten ländlichen Entwicklung (PDF, 3 MB, barrierefrei)
  • Ländliche Regionen verstehen - Fakten und Hintergründe (PDF, 9 MB, barrierefrei)
  • Zum Thema

    Zukunftswerkstatt Land: Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Dörfer?
    Schwerpunkt: 
    Nachhaltige Landwirtschaft

    Rede des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt MdB zum Dialog im BMEL "Ländlische Räume" am 31. Mai 2017:

    mehr: Zukunftswerkstatt Land: Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Dörfer? …

    Logo

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Initiative ergriffen, die ländliche Entwicklung voranzubringen, damit ländliche Regionen heute wie in Zukunft vital und attraktiv bleiben.

    mehr: …

    Modellvorhaben LandZukunft

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    Mit dem Modelvorhaben LandZukunft wurden neue Wege in der ländlichen Entwicklung erprobt, mit denen auch andere Regionen dem demographischen Wandel trotzen und eine drohende Abwärtsspirale durchbrechen können.

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