BMEL

Service

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur Startseite

Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Ihr Dorf hat Zukunft? Zeigen Sie es uns: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ruft zum bundesweiten Dorfwettbewerb auf! Engagierte in Dörfern und kleineren Kommunen können sich ab sofort auf regionaler Ebene bewerben.

Logo zum Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" (Link zur Wettbewerbsseite)

Mit dem Dorfwettbewerb ehrt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft alle drei Jahre bürgerliches Engagement für eine lebenswerte Zukunft auf dem Land. Seit 1961 steht der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Seit 1993 werden in dem traditionsreichen Bundeswettbewerb die Teilnehmerdörfer der alten und neuen Bundesländer gemeinsam bewertet. Der Bundesentscheid 2016 wurde erstmals als Teil des neuen "Bundesprogramms Ländliche Entwicklung" durchgeführt.

Auf www.bmel.de/dorfwettbewerb-leuchtturmprojekte werden innovative Ideen der Teilnehmer des 25. Bundeswettbewerbes vorgestellt. Der Abschlussbericht steht hier für Sie bereit.

Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt mit den Vertretern der Gold-Dörfer des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" im Schloss Bellevue. Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt mit den Vertretern der Gold-Dörfer des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" im Schloss Bellevue, Quelle: Bundesregierung/Henning Schacht

Bundesminister Schmidt lobt Ehrenamtliche in Dörfern mit Zukunft

Feierliche Momente für Engagierte auf dem Land: Auf der Internationalen Grünen Woche hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die 33 siegreichen Kommunen des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet.

Schmidt lobte die Aktiven in den Gemeinden: "Der Erfolg des Dorfwettbewerbs wäre undenkbar ohne Ihr Engagement!" Wenige Tage später würdigte der Schirmherr des Wettbewerbs, Bundespräsident Joachim Gauck, den Einsatz der Freiwilligen.

Gutes Leben auf dem Land – die Dorfgemeinschaften hatten der Jury viele Ideen und Konzepte dazu präsentiert. Unterm Strich waren die Ziele oft gleich: die Gemeinschaft im Ort stärken, alltagstauglich sein und das Dorf wirtschaftlich voranbringen.

Unser Ziel ist und bleibt: Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland. Das ist ein Verfassungsauftrag. Deswegen setze ich mit meinem Ministerium einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung unserer ländlichen Regionen!

Christian Schmidt, Bundeslandwirtschaftsminister

Engagement - vor allem auf dem Land

Der Bundeslandwirtschaftsminister griff das bei seiner Rede vor etwa 2700 geladenen Gästen auf der Grünen Woche auf: "Engagement hat vor allem auf dem Land eine Heimat." Der Dorfwettbewerb sei auch eine "Erfolgsgeschichte des Ehrenamts",

Beispielhafter Einsatz im eigenen Ort

Die Aktiven in einem Dorf hatten zum Beispiel ehemalige Scheunen in Wohnungen für alle Altersstufen umgewandelt. Das legte den Grundstein für gegenseitige Hilfe, etwa bei der Kinderbetreuung oder beim Einkaufen. In anderen Orten bereichern die Menschen das Dorfleben mit ehrenamtlichen Fahrdiensten, einem Multifunktionenhaus, einer von Freiwilligen betriebenen Dorfgaststätte als Begegnungsort oder dem Bau eines Fahrradparcours für Kinder. In einem anderen Dorf stellten Männer und Frauen ein internationales Café auf die Beine, um Zuwanderer in der Gemeinschaft aufzunehmen und willkommen zu heißen.

Zukunftsthema Entwicklung ländlicher Regionen

Schmidt sagte bei der Preisverleihung: "Die Sicherung der Attraktivität unserer Heimat auf dem Land wird und muss ein zentrales Thema der nächsten Jahre werden." Mit seinem Ministerium setze er sich daher speziell für ländliche Entwicklung ein.

Bundesprogramm macht neue Projekte möglich

Allein 2017 gibt es im Haushalt des Bundes 55 Millionen Euro für das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) des BMEL – deutlich mehr als zuvor. Der Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ist Teil von BULE. Das Bundesprogramm bietet neben der klassischen Förderung auch Unterstützung, um neue Konzepte und Ideen für das gute Leben auf dem Land auszuprobieren.

Bei der IGW 2017 wurden ausgezeichnet...

Landkarte mit mehreren Stationen Grafik zum Vergrößern bitte anklicken. Datengrundlage: © GeoBasis-DE / BKG 2016 www.bkg.bund.de (Daten verändert), Quelle: BLE/BMEL

Gold

Böddenstedt, Landkreis Uelzen, Niedersachsen
Duchroth, Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz
Gladigau, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt
Hirnsberg, Landkreis Rosenheim, Bayern
Hoetmar, Kreis Warendorf, Nordrhein-Westfalen
Perlesreut, Landkreis Freyung-Grafenau, Bayern
Pinnow, Landkreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern
Sauen, Landkreis Oder-Spree, Brandenburg
Vrees, Landkreis Emsland, Niedersachsen
Weyher, Landkreis Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz

Silber

Achterhoek, Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen
Benroth, Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
Braunichswalde, Landkreis Greiz, Thüringen
Dudensen, Landkreis Hannover, Niedersachsen
Erfweiler-Ehlingen, Saarpfalz-Kreis, Saarland
Geldersheim, Landkreis Schweinfurt, Bayern
Germerode, Werra-Meißner-Kreis, Hessen
Hirschlanden, Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg
Holzhausen, Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen
Kaltohmfeld, Landkreis Eichsfeld, Thüringen
Loikum, Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen
Meinheim, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Bayern
Rantrum, Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein
Ruppichteroth, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
Stangengrün, Landkreis Zwickau, Sachsen
Straupitz, Landkreis Dahme-Spreewald, Brandenburg
Waltersdorf, Landkreis Görlitz, Sachsen

Bronze

Eppelsheim, Landkreis Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz
Flomborn, Landkreis Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz
Hagedorn, Kreis Höxter, Nordrhein-Westfalen
Lohmen, Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
Oedelsheim, Landkreis Kassel, Hessen
Zappendorf, Saalekreis, Sachsen-Anhalt

Impressionen der Teilnehmerorte

Aktuelles Bild / Video

Gold: Sauen, Brandenburg

Dorfteich mit Wasserpflanzen vor einem Stallgebäude eine Gutshofes Sauen ist ein Ortsteil von Rietz-Neuendorf, im Osten Brandenburgs. Das Dorf hat gegenwärtig 89 Einwohner und wurde erstmals 1346 erwähnt. Am grünen Anger stehen denkmalgeschützte Klinker- und Feldsteinhäuser und das Gutshaus. Seit Jahren engagiert sich das Dorf in der Arbeitsgemeinschaft "Historische Dorfkerne im Land Brandenburg“. Begleitet durch überregionale Aktivitäten der August-Bier-Stiftung setzen die Sauener auf naturnahen Tourismus. Die aktive Umweltbildung für Schulklassen ist beispielgebend. Quelle MLUL/Elsner Hochauflösendes Bild (jpg, 7 MB)

Blätterfunktion

 

Stand:
27.01.17

Zum Thema

Leuchtturmprojekte im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

WLAN-Router vor einem Kirchturm

Die Gewinner des 25. Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" haben vor allem durch das herausragende bürgerschaftliche Engagement, beispielhafte Ideen und zukunftsweisende Konzepte überzeugt. An dieser Stelle stellt das BMEL einige dieser kreativen Projektideen und regionalspezifischen Lösungen vor.

mehr: Leuchtturmprojekte im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" …

Gewinner des Dorfwettbewerbs interaktiv entdecken

Infografiken für den Ländlichen Raum

"Unser Dorf hat Zukunft". Unter diesem Motto engagieren sich bundesweit Männer und Frauen, um zukunftsfähige Konzepte für ihre Dörfer zu entwickeln und die Lebensqualität in ihren Gemeinden langfristig zu sichern. Die Karte zeigt alle Goldgewinner seit 1993.

mehr: Gewinner des Dorfwettbewerbs interaktiv entdecken …

Geschäftsstelle "Bundeswettbewerb"

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Referat 325 - Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn

mehr: Geschäftsstelle "Bundeswettbewerb" …

Häufig gestellte Fragen

Mit dem Wettbewerb ehrt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft alle drei Jahre bürgerliches Engagement für eine lebenswerte Zukunft auf dem Land. Gerade in der Bewerbungs- und Bewertungsphase ergeben sich Fragen zum Wettbewerb. An dieser Stelle sind die Antworten der häufig gestellten Fragen zu finden.

mehr: Häufig gestellte Fragen …

Fotostrecke

Impressionen der Teilnehmerorte

Luftbild von Pinnow eingeschlossen von zwei Seen mit einer Dorfkirche

33 Dörfer aus ganz Deutschland haben sich für die Schlussrunde des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" qualifiziert. Im Juli 2016 wählte die Bundesbewertungskommission die Gold-, Silber- und Bronzedörfer.

zur Bilderstrecke: Impressionen der Teilnehmerorte …

Publikationen

Publikationen

Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE)

Titelbild des Flyers "Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Der ländliche Raum ist das starke Rückgrat unseres Landes. Um die Lebensqualität in ländlichen Regionen attraktiv zu halten und Menschen Perspektiven zu bieten, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Initiative für Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen gestartet. Im Bundesprogramm ländliche Entwicklung (BULE), das 2017 mit 55 Millionen Euro ausgestattet ist, vereinen wir Modell- und Demonstrationsvorhaben, Wettbewerbe und Kommunikationsmaßnahmen unter einem Dach. So können wir in der Summe mehr für unsere Regionen erreichen!

Im Mittelpunkt von BULE stehen regionale Zukunftskonzepte. Es geht um individuelle, passgenaue Lösungen für regionale Fragestellungen und die Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Der Bereich der medizinischen Dienste fällt ebenso hierunter wie die Verbesserung der Nahversorgung und der Ausbau der regionalen Infrastruktur.

Soziale Dorfentwicklung

Titelbild des Flyers "Soziale Dorfentwicklung - Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Gestaltung neuer Wege für ein soziales Miteinander zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Soziale Dorfentwicklung". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen.

Das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur, der Erhalt des Charakters der ländlichen Gemeinden, die Einbindung verschiedener gesellschaftlicher Grupen und Generationen stehen im Zentrum der geförderten Projekte. Für eine erfolgreiche soziale Dorfentwicklung ist das aktive Mitwirken der im Ort lebenden Menschen unverzichtbar.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Mehrfunktionshäuser - alles unter einem Dach

Titelbild des Flyers "Alles unter einem Dach! Mehrfunktionshäuser Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Errichtung von Mehrfunktionshäusern zu unterstützen und die Nahversorgung im ländlichen Raum zu sichern, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Regionalität und Mehrfunktionshäuser". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen. Mehrfunktionshäuser vereinen zum Beispiel Dorfladen, Landarztpraxis, Pflegestützpunkt, Vereinstreffpunkt, Bücherei, Gemeindeamt, Café, Post oder Bank unter einem Dach. Auf diese Weise tragen sie zur Sicherung der Nahversorgung und lokaler Dienstleistungen auf dem Land bei. Gleichzeitig schaffen sich Dorfgemeinschaften mit Mehrfunktionshäusern einen Treffpunkt, der Begegnungen fördert und das tägliche Miteinander im Ort stärkt.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Leitfaden "Land(auf)Schwung"

Cover des Leitfadens "Land(Auf)Schwung"

Das BMEL möchte zukunftsweisende Projekte fördern und gibt mit Land(auf)Schwung 39 Modellregionen die Gelegenheit, passgenaue, regionale Konzepte für die Zukunft zu erarbeiten. Später werden von einer unabhängigen Jury bis zu dreizehn Regionen ausgewählt, die das BMEL bei der Umsetzung ihrer Projektideen finanziell besonders unterstützt. Diese Broschüre ist als Leitfaden der 39 Modellregionen gedacht. Er soll die Teilnehmer durch den Entwicklungsprozess führen, motivieren und wichtige Informationen zum Programm und den Abläufen geben.

Die Broschüre ist nur im Download zum Ausdrucken verfügbar!

  • Ländliche Entwicklung aktiv gestalten - Leitfaden zur integrierten ländlichen Entwicklung (PDF, 3 MB, barrierefrei)
  • Ländliche Regionen verstehen - Fakten und Hintergründe (PDF, 9 MB, barrierefrei)
  • Zum Thema

    Zukunftswerkstatt Land: Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Dörfer?
    Schwerpunkt: 
    Nachhaltige Landwirtschaft

    Rede des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt MdB zum Dialog im BMEL "Ländlische Räume" am 31. Mai 2017:

    mehr: Zukunftswerkstatt Land: Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Dörfer? …

    Logo

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Initiative ergriffen, die ländliche Entwicklung voranzubringen, damit ländliche Regionen heute wie in Zukunft vital und attraktiv bleiben.

    mehr: …

    Modellvorhaben LandZukunft

    Logo des Internetportals LandZukunft

    Mit dem Modelvorhaben LandZukunft wurden neue Wege in der ländlichen Entwicklung erprobt, mit denen auch andere Regionen dem demographischen Wandel trotzen und eine drohende Abwärtsspirale durchbrechen können.

    mehr: Modellvorhaben LandZukunft …

    Pressemitteilungen

    Unternavigation aller Website-Bereiche