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Leuchtturmprojekte im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Die Gewinner des 25. Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" haben vor allem durch das herausragende bürgerschaftliche Engagement, beispielhafte Ideen und zukunftsweisende Konzepte überzeugt. An dieser Stelle stellt das BMEL einige dieser kreativen Projektideen und regionalspezifischen Lösungen vor.

Die Bandbreite der Projektideen spiegelt auch die Vielfalt der Herausforderungen in den einzelnen Dörfern wider und zeigt wie vielfältig die wirtschaftliche, soziale und ökologische Dorfentwicklung angegangen wird.

Hervorgehobener Inhalt des Dossiers

Germerode: Frische Ideen helfen der Ortsmitte auf die Sprünge

Verkauf von Backwaren in einem Dorfladen. Hinter der Bedientheke: eine Frau. Vor der Theke: zwei Männer und eine Frau. Sie unterhalten sich.

Das Dorf Germerode im hessischen Werra-Meißner-Kreis zeigt, wie sich mit Engagement und Ideen der Bürger ein Dorfzentrum zukunftsfähig gestalten lässt und damit die Lebensqualität im Ort erhalten bleibt.

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Oedelsheim: Viele Ideen gegen den Leerstand im Dorf

Eines der Holzfachwerkhäuser im nordhessischen Oedelsheim.Die Balken sind graublau gestrichen, die Gefache weiß. Das Dach ist mit roten Pfannen gedeckt. Im Hintergrund ist ein kleines Fachwerkgebäude zu sehen.

Die Menschen im nordhessischen Oedelsheim engagieren sich, um die historischen Gebäude in der Mitte ihres Ortes zu erhalten und etwas gegen den Leerstand im Dorf zu tun. Das Ziel: Der Dorfkern – geprägt von Fachwerkhäusern – soll attraktiv bleiben. Ehren- und Hauptamtliche arbeiten dafür Hand in Hand, um das Baulücken- und Leerstandskataster aktuell zu halten und um Hauseigentümer bei Sanierung oder Verkauf zu beraten. Schon zwei Mal erhielten Odelsheimer Bauherren den "DenkMalPreis" des Landkreises Kassels – weil sie historische Gebäude bewahrten.

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Ruppichteroth: Flächenrecycling schafft Raum für Einkauf am Ort

Einst Industriebrache, heute Standort für ein Fachmarkzentrum - die Akteure in der Gemeinde Ruppichteroth setzten dieses Großprojekt gemeinsam um.

Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie eine bessere Nahversorgung: Das ist das Fazit eines großen, gemeinschaftlich umgesetzten Projekts der Gemeinde Ruppichteroth im Rhein-Sieg-Kreis – aus einer Industriebrache wurde ein Einkaufszentrum.

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Geldersheim: Bürger bewahren Geschichte und schaffen Zukunft

Erwachsene und Kinder sitzen an einer Bierzelt-Garnitur, die mitten auf einer Dorfstraße steht. Der Tisch ist gedeckt. Die Erwachsenen halten ein Glas Sekt in der Hand.

Dank der Ehrenamtlichen und ihres Vereins haben die historischen Gebäude in der Gemeinde Geldersheim im Landkreis Schweinfurt eine Zukunft: Die jahrhundertealten Häuser bieten heute Raum für Ausstellungen und Veranstaltungen. Die Engagierten stellen sich damit hinter den Leitspruch ihrer Gemeinde – "Vergangenheit bewahren, Gegenwart leben, Zukunft gestalten".

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Sauen: Besonderer Wald lockt mit Naturerlebnis und Kunst

Vier Kinder stehen in einem herbstlichen Wald vor zwei Skulpturen aus Baumstämmen und hören über einen Audioguide Erläuterungen zu dem Kunstwerk.

Im Dorf Sauen (Brandenburg) gelingt die Verknüpfung von Natur und sanftem Tourismus: Bei einem Rundgang lernen die Gäste den besonderen Wald der Gemeinde kennen. Außerdem sind dabei vier Kunstinstallationen zu sehen, die in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin entstanden sind. Für Führung gibt es Audioguides in deutscher, englischer und polnischer Sprache, die Erklärungen für Laien und Fachleute bieten.

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Duchroth: Schöne Landschaft inspiriert Künstler

Eröffnung einer Kunstausstellung in Duchroth.

Duchroth in Rheinland-Pfalz kooperiert mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach – und ermöglicht jungen Künstlerinnen und Künstlern, die Landschaft der Weinbaugemeinde als Ausstellungsort zu nutzen. Im Mittelpunkt der Exponate: Natur und Landschaft der Gemeinde im Landkreis Bad Kreuznach.

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Straupitz: Freundeskreis füllt Kornspeicher mit neuem Leben

Blick in die Ausstellung im Kornspeicher Straupitz.

Sorbisch-wendische Tradition und Kultur prägen Straupitz im Spreewald. Doch die Menschen in dem knapp 1000 Einwohner zählenden Ort in Brandenburg gehen auch mit der Zeit und nutzen ihr kulturelles Erbe und die historischen Gebäude im Dorf für Projekte mit Zukunft. Ein gutes Beispiel ist der Kornspeicher aus dem späten 18. Jahrhundert. Bis 1992 war er noch ein Getreidelager gewesen. Nach der Sanierung vor 13 Jahren ist das Gebäude heute gefüllt mit Interessantem über die Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald – Ehrenamtliche machen es möglich.

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Hoetmar: Der renaturierte Bach belebt Natur und Dorf

Etwa 15 Kinder spielen in und an einem Bach. Im Hintergrund sind Gebäude und Bäume zu sehen.

Was tun, um das Leben im Dorf besser zu machen? Im nordrhein-westfälischen Hoetmar lieferte eine Dorfwerkstatt Antworten – sowie Anregungen und Projekte für das Entwicklungskonzept der Gemeinde.

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Waltersdorf verbindet Erlebnispädagogik mit Natur

Zwei Männer und eine Frau stehen an einem Tisch in einem Garten und spielen ein Spiel.

Die Bürgerinnen und Bürger des sächsischen Erholungsorts Waltersdorf (Landkreis Görlitz) setzen auf Tourismus – und zeigen damit, was sich aus zwei maroden Immobilien im Ortskern machen lässt. Zum Beispiel: Treffpunkte für Bewohner und Touristen.

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Vrees hat Senioren im Blick, damit niemand alt aussieht

Vier Frauen sitzen an einem Tisch im Mehrfunktionenhaus Vrees und basteln.

Im Dorf Vrees in Niedersachsen ist zu sehen, wie auch eine kleine Gemeinschaft alle Generationen im Blick behalten kann. Das Ziel: Ein selbstbestimmtes Älterwerden in Würde möglich machen und einen Beitrag zum Gemeinschaftsgefühl im Ort leisten.

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Pinnow: Für das große Konzert zieht das Dorf an einem Strang

Ehrenamtliche Musikerinnen und Musiker engagieren sich für die Konzerte von "Pinnow für Pinnow"

Seenlandschaft, Badestrände, historischer Ortskern, reetgedeckte Bauernhäuser und eine frühgotische Backsteinkirche – das bietet Pinnow in Mecklenburg-Vorpommern Bewohnern und Besuchern. Aber auch mit Kunst und Kultur punktet die Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim nahe der Landeshauptstadt Schwerin. Glanzlicht dabei: das Konzert "Pinnow für Pinnow".

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Flomborn: Deutsche Sprache ist ein Schritt ins neue Leben

Etwa 13 Frauen und Männer - Flüchtlinge - sitzen in einem Raum an Tischen und nehmen an einem Deutschkurs teil. Vor ihnen steht eine Lehrerin.

Ehrenamtliche im rheinhessischen Flomborn kümmern sich seit Herbst 2015 um 60 Flüchtlinge in ihrem Dorf: Deutschkurse für Erwachsene, Kitaplätze für die Jüngsten und Schule für Kinder und Jugendliche.

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Hirschlanden: Gaststätte mit Brauerei bringt Leben ins Dorf

Männer und Frauen in der Brauerei in Hirschlanden, Baden-Württemberg. Die 13 Personen sind zwischen dem Kessel und weiteren, zum Bierbrauen nötigen Gerätschaften zu sehen. Im Vordergrund: Holzkästen mit Bierflaschen.

Ein Dorf ohne Gaststätte? Die 430 Einwohnerinnen und Einwohner von Hirschlanden, im Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg, wussten aus eigener Erfahrung, was das bedeutet – und welch großen Verlust es für die Gemeinschaft war, dass es den Treffpunkt im Ort nicht mehr gab. Doch die Aktiven beließen es nicht dabei: Im historischen Rathaus aus dem Jahr 1875 entstand mit dem multifunktionalen Veranstaltungszentrum ein Ort der Begegnung.

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Ruppichteroth: Ein Weihnachtsmarkt setzt Maßstäbe

Männer, Frauen und ein Kind schlendern über eine schneebedeckte Straße zwischen am Straßenrand aufgebauten Marktbuden hindurch.

Adventsmärkte gibt es viele, doch in Ruppichteroth stellen ehrenamtlich Engagierte jedes Jahr etwas Besonderes auf die Beine: Bei der "Döörper Weihnacht", wie die etwa 10.000 Einwohner der nordrhein-westfälischen Gemeinde ihren Markt nennen, tauchen sie den historischen Ortskern mit seinen vielen Fachwerkhäusern in eine stimmungsvolle Atmosphäre. Auf der Marktmeile zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche stehen 80 geschmückte Holzhäuschen, dazwischen sind 400 Fichten und 90 Strohballen platziert und verwandeln den Ortskern in eine bezaubernde Weihnachtslandschaft.

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Dudensen: Ein Platz für alle Generationen

Drei Männer füllen mithilfe von Schaufeln eine schmale Rinne zwischen einem Asphaltweg und einer Wiese mit Erdaushub, der neben der Rinne liegt. Ein Mann und ein Mädchen stehen daneben und schauen zu.

Gasthaus, Bolzarena und viel Platz – das war die Ortsmitte von Dudensen. Historisch gewachsen kreuzten sich nur ein paar Fußwege in der "grünen Mitte" des Stadtteils von Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen). Dank ehrenamtlichen Engagements hat sich das geändert: Im Zentrum des Dorfes gibt es nun einen Mehrgenerationenplatz und damit einen Treffpunkt für alle aus dem Ort.

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Stangengrün: Ein Bauernhof zum Auftanken

Ein Bauernhof, bestehend aus zwei Gebäudeteilen mit Hof, Wiese, Baum und Jägerzaun.

Früher: ein verfallender, leerstehender Bauernhof, um den sich mehr als zwei Jahrzehnte niemand kümmerte. Heute: ein Wohn- und Geschäftshaus mit Geschichte – und Zukunft. Familie Wirker hat im sächsischen Ort Stangengrün diesen Wandel mit Ideen und Engagement möglich gemacht.

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Kaltohmfeld: Neues Leben für alte Orgel

Die St.-Johannes-Kirche in Kaltohmfeld von außen.

Ein halbes Jahrhundert war sie verstummt, doch das ließ vielen Ehrenamtlichen in Kaltohmfeld, Thüringen, Landkreis Eichsfeld, keine Ruhe: Sie setzen alles daran, dass ihre Strobel-Orgel aus dem 17. Jahrhundert die Sankt-Johannes-Kirche wieder mit Klängen füllt. 2012 machten sich die Engagierten daran, das nötige Geld aufzutreiben – 100.000 Euro.

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Lohmen: Die Service-Agentur hält Familien den Rücken frei

Einblick in die Arbeit der Familienservice-Agentur.

Nachhilfe, Saubermachen und Betreuung von Angehörigen: Um die Vermittlung solcher Angebote kümmert sich in Lohmen, Mecklenburg-Vorpommern, seit 2009 die Familienservice-Agentur. Das Ziel: Dienstleistungen für Familien anbieten und sie dadurch stärken – und außerdem die Lebensqualität für alle Generationen zu steigern.

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Böddenstedt: 60 Aktive halten das Dorf in Schuss

Zwei Männer entladen einen Traktor-Anhänger mit Mineralgemisch, um einen Feldweg im Dorf auszubessern.

Fachwerk-Bauernhäuser aus dem 19. Jahrhundert im Ortskern, denkmalgeschützte Hofanlagen, eine Wassermühle und vor allem: gepflegte Grünanlagen – damit punktet das Dorf Böddenstedt im niedersächsischen Landkreis Uelzen. 60 Aktive aus dem Dorf kümmern sich darum, dass der Ort in der Lüneburger Heide attraktiv bleibt und auch in Zukunft Bewohnern und Besuchern viel zu bieten hat. Die Engagierten aus dem 500-Einwohner-Ort riefen dazu die Bürgerarbeitsgruppe „Pflanzung und Pflege“ ins Leben.

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Duchroth: Wirtschaft und Naturschutz gehen Hand in Hand

Luftaufnahme des Dorfes mit Kirchturm eingebettet in Felder und Wald

Die Bürger von Duchroth in Rheinland-Pfalz zeigen: Ein konfliktfreies Miteinander von wirtschaftlichen Aktivitäten, ehrenamtlichem Naturschutz und nachhaltiger Landschaftsgestaltung ist machbar. Und nicht nur das: Es zahlt sich auch aus.

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Erfweiler-Ehlingen: Perspektiven für das alte Pumpenhäuschen

Sanierungsbedürftiges Haus wird von Bewohnern der Gemeinde renoviert

Ein kleines Pumpenhaus als Veranstaltungsort für verschiedenen kulturelle Aktivitäten wiederzubeleben - das war ein wichtiger Baustein für die Entwicklung in Erfweiler-Ehlingen.

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Weitere Themen des Dossiers

Zum Thema

Leuchtturmprojekte im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

WLAN-Router vor einem Kirchturm

Die Gewinner des 25. Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" haben vor allem durch das herausragende bürgerschaftliche Engagement, beispielhafte Ideen und zukunftsweisende Konzepte überzeugt. An dieser Stelle stellt das BMEL einige dieser kreativen Projektideen und regionalspezifischen Lösungen vor.

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Gewinner des Dorfwettbewerbs interaktiv entdecken

Infografiken für den Ländlichen Raum

"Unser Dorf hat Zukunft". Unter diesem Motto engagieren sich bundesweit Männer und Frauen, um zukunftsfähige Konzepte für ihre Dörfer zu entwickeln und die Lebensqualität in ihren Gemeinden langfristig zu sichern. Die Karte zeigt alle Goldgewinner seit 1993.

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Geschäftsstelle "Bundeswettbewerb"

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Referat 325 - Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn

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Häufig gestellte Fragen

Mit dem Wettbewerb ehrt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft alle drei Jahre bürgerliches Engagement für eine lebenswerte Zukunft auf dem Land. Gerade in der Bewerbungs- und Bewertungsphase ergeben sich Fragen zum Wettbewerb. An dieser Stelle sind die Antworten der häufig gestellten Fragen zu finden.

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Fotostrecke

Impressionen der Teilnehmerorte

Luftbild von Pinnow eingeschlossen von zwei Seen mit einer Dorfkirche

33 Dörfer aus ganz Deutschland haben sich für die Schlussrunde des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" qualifiziert. Im Juli 2016 wählte die Bundesbewertungskommission die Gold-, Silber- und Bronzedörfer.

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Publikationen

Publikationen

LandKULTUR – Projekte zu Kultur und Teilhabe in ländlichen Räumen

Deckblatt des Faltblatts

Angebote zur aktiven Teilhabe an Kunst und Kultur sind für die Attraktivität der ländlichen Räume von großer Bedeutung. Ein vielfältiges Kulturleben steigert die Lebensqualität, wirkt verbindend und trägt so zum Selbstwert und zum besonderen Charakter einzelner Gemeinden bei. Dabei profitieren nicht nur diejenigen, die aktiv oder passiv am Kulturgeschehen teilnehmen, sondern ländliche Regionen insgesamt.

Mit LandKULTUR suchen wir deshalb innovative Projekte, die kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen erhalten und weiterentwickeln. Dazu gehören Projekte aus den Bereichen bildende Kunst, Literatur, darstellende Künste (Theater, Tanz, Film etc.), Musik, angewandte Künste (Design, Architektur etc.), kulturelles Erbe sowie Kombinationen dieser Sparten. Die ausgewählten Projekte können eine Förderung in Höhe von bis zu 100.000 Euro erhalten. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen
in der Bundesrepublik Deutschland. Der Förderzeitraum beträgt maximal 36 Monate.

Reichen Sie Ihre Projektskizze bis 31. Juli ein!

Land.Digital – Chancen der Digitalisierung

Deckblatt des Faltblatts

Digitalisierung ist ein zentrales Zukunftsthema für ländliche Regionen. Die Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien bietet vielfältige Chancen: Standortnachteile und lange Wege können ausgeglichen werden – ein großer Gewinn für das Leben und Arbeiten auf dem Land. Mit dem Modell- und Demonstrationsvorhaben Land.Digital unterstützt das BMEL den digitalen Wandel in ländlichen Räumen und macht praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt.

Eine Förderung können innovative Projekte erhalten, die mit digitalen Technologien zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse beitragen. Die möglichen Einsatzfelder sind vielfältig: Sie reichen von der ärztlichen Versorgung über Mobilität bis hin zum sozialen Zusammenleben. Ziel des Modell- und Demonstrationsvorhabens ist die Entwicklung innovativer digitaler Anwendungen sowie ihre Erprobung vor Ort.

Sie möchten die Chancen der Digitalisierung für Ihr Dorf oder Ihre Region nutzen und haben eine Projektidee? Dann bewerben Sie sich bis zum 14. Juli mit einer Projektskizze. Die ausgewählten Projekte können eine finanzielle Zuwendung von bis zu 200.000 Euro erhalten. Der maximale Fördersatz beträgt 80 bzw. 60 Prozent für Unternehmen und Freiberufler. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Förderzeitraum beträgt maximal 36 Monate.

Gestalten Sie den digitalen Wandel!

Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE)

Titelbild des Flyers "Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Der ländliche Raum ist das starke Rückgrat unseres Landes. Um die Lebensqualität in ländlichen Regionen attraktiv zu halten und Menschen Perspektiven zu bieten, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Initiative für Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen gestartet. Im Bundesprogramm ländliche Entwicklung (BULE), das 2017 mit 55 Millionen Euro ausgestattet ist, vereinen wir Modell- und Demonstrationsvorhaben, Wettbewerbe und Kommunikationsmaßnahmen unter einem Dach. So können wir in der Summe mehr für unsere Regionen erreichen!

Im Mittelpunkt von BULE stehen regionale Zukunftskonzepte. Es geht um individuelle, passgenaue Lösungen für regionale Fragestellungen und die Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Der Bereich der medizinischen Dienste fällt ebenso hierunter wie die Verbesserung der Nahversorgung und der Ausbau der regionalen Infrastruktur.

Soziale Dorfentwicklung

Titelbild des Flyers "Soziale Dorfentwicklung - Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Gestaltung neuer Wege für ein soziales Miteinander zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Soziale Dorfentwicklung". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen.

Das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur, der Erhalt des Charakters der ländlichen Gemeinden, die Einbindung verschiedener gesellschaftlicher Grupen und Generationen stehen im Zentrum der geförderten Projekte. Für eine erfolgreiche soziale Dorfentwicklung ist das aktive Mitwirken der im Ort lebenden Menschen unverzichtbar.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Mehrfunktionshäuser - alles unter einem Dach

Titelbild des Flyers "Alles unter einem Dach! Mehrfunktionshäuser Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Errichtung von Mehrfunktionshäusern zu unterstützen und die Nahversorgung im ländlichen Raum zu sichern, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Regionalität und Mehrfunktionshäuser". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen. Mehrfunktionshäuser vereinen zum Beispiel Dorfladen, Landarztpraxis, Pflegestützpunkt, Vereinstreffpunkt, Bücherei, Gemeindeamt, Café, Post oder Bank unter einem Dach. Auf diese Weise tragen sie zur Sicherung der Nahversorgung und lokaler Dienstleistungen auf dem Land bei. Gleichzeitig schaffen sich Dorfgemeinschaften mit Mehrfunktionshäusern einen Treffpunkt, der Begegnungen fördert und das tägliche Miteinander im Ort stärkt.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Leitfaden "Land(auf)Schwung"

Cover des Leitfadens "Land(Auf)Schwung"

Das BMEL möchte zukunftsweisende Projekte fördern und gibt mit Land(auf)Schwung 39 Modellregionen die Gelegenheit, passgenaue, regionale Konzepte für die Zukunft zu erarbeiten. Später werden von einer unabhängigen Jury bis zu dreizehn Regionen ausgewählt, die das BMEL bei der Umsetzung ihrer Projektideen finanziell besonders unterstützt. Diese Broschüre ist als Leitfaden der 39 Modellregionen gedacht. Er soll die Teilnehmer durch den Entwicklungsprozess führen, motivieren und wichtige Informationen zum Programm und den Abläufen geben.

Die Broschüre ist nur im Download zum Ausdrucken verfügbar!

  • Ländliche Entwicklung aktiv gestalten - Leitfaden zur integrierten ländlichen Entwicklung (PDF, 3 MB, barrierefrei)
  • Ländliche Regionen verstehen - Fakten und Hintergründe (PDF, 9 MB, barrierefrei)
  • Zum Thema

    Zukunftswerkstatt Land: Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Dörfer?
    Schwerpunkt: 
    Nachhaltige Landwirtschaft

    Rede des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt MdB zum Dialog im BMEL "Ländlische Räume" am 31. Mai 2017:

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    Logo

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Initiative ergriffen, die ländliche Entwicklung voranzubringen, damit ländliche Regionen heute wie in Zukunft vital und attraktiv bleiben.

    mehr: …

    Modellvorhaben LandZukunft

    Logo des Internetportals LandZukunft

    Mit dem Modelvorhaben LandZukunft wurden neue Wege in der ländlichen Entwicklung erprobt, mit denen auch andere Regionen dem demographischen Wandel trotzen und eine drohende Abwärtsspirale durchbrechen können.

    mehr: Modellvorhaben LandZukunft …

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    Schriftzug: Land in Bewegung Stadt trifft Land am Tag der offenen Tür 26./27. August 2017

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