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Logo Kerniges Dorf Quelle: ASG

Die Fachjury des Wettbewerbs "Kerniges Dorf!"

Zentrales Gremium im Wettbewerbsverfahren von "Kerniges Dorf!" ist eine unabhängige Jury aus Fachleuten mit hoher Kompetenz in Bezug auf die unterschiedlichen Entwicklungswege von Dörfern. Die Zusammensetzung der Fachjury soll gewährleisten, dass sowohl eine breite Expertise in zentralen Themenbereichen ländlicher Entwicklung als auch die Erfahrungen aus unterschiedlichen fachlichen Zusammenhängen in die Bewertung einfließen.

Die Mitglieder kommen aus der Planung und Verwaltung, der Förder- wie auch der kommunalen Praxis sowie der Wissenschaft. Die fünf Mitglieder der Fachjury sind:

Arthur Arnold

Arthur Arnold ist seit 1996 Bürgermeister der unterfränkischen Gemeinde Euerbach (Landkreis Schweinfurt) und Sprecher der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal. Er bringt seine weitreichenden Erfahrungen im Hinblick auf die Zusammenarbeit in der Dorfentwicklung ein. Er hat eine große Bandbreite von Aktivitäten zur Innenentwicklung der Gemeinde und der Allianz begleitet.

Prof. Dr. Peter Dehne

Prof. Dr. Peter Dehne ist Professor am Fachgebiet Planungsrecht/Baurecht der Hochschule Neubrandenburg. Seine Projekterfahrungen in den Themengebieten Innenentwicklung, Dorfentwicklung, Beteiligungsprozesse und demografischer Wandel, insbesondere in Nordostdeutschland, sind vielfältig und er hat eine Reihe von Fachbüchern zu diesen Themen veröffentlicht.

Klaus-Dieter Karweik

Klaus-Dieter Karweik ist beim Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Landentwicklung und ländliche Bodenordnung tätig. Er entwickelt und betreut Modellprojekte der Dorf- und Regionalentwicklung und hat schon früh die Themen Innenentwicklung, Leerstand und Flächen- und Gebäudenutzung in die Förderung eingebracht sowie in vielen Vorträgen und Veröffentlichungen dargestellt.

Dr. Angela Kunz

Dr. Angela Kunz ist Leiterin des Referats „Ländliche Entwicklung“ im Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG). Sie betreut u. a. Projekte zur Lebensqualität und zum Wandel in sächsischen Dörfern. In verschiedenen Untersuchungen befasste sie sich mit geänderter Flächeninanspruchnahme und der Nutzung von Leerständen und Dorfumbau-Strategien für die Zukunft.

Dr. Andrea Soboth

Dr. Andrea Soboth hat als Gesellschafterin des Instituts für Regionalmanagement (IfR) vielfältige Projekte in der Dorfentwicklung begleitet und sich mit der Gestaltung von lokalen Veränderungsprozessen beschäftigt. Ihr Spektrum deckt auch die Themen soziale Dorfentwicklung, Innenentwicklung, und Bevölkerungsbeteiligung ab. Sie hat weitreichende Erfahrung in der Umsetzung von Prozessen der ländlichen Entwicklung sowie bei der Konzepterstellung und einen fundierten Einblick in die Situation von Dörfern in Südwestdeutschland.

Stand:
13.03.17

Publikationen

Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE)

Titelbild des Flyers "Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Der ländliche Raum ist das starke Rückgrat unseres Landes. Um die Lebensqualität in ländlichen Regionen attraktiv zu halten und Menschen Perspektiven zu bieten, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Initiative für Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen gestartet. Im Bundesprogramm ländliche Entwicklung (BULE), das 2017 mit 55 Millionen Euro ausgestattet ist, vereinen wir Modell- und Demonstrationsvorhaben, Wettbewerbe und Kommunikationsmaßnahmen unter einem Dach. So können wir in der Summe mehr für unsere Regionen erreichen!

Im Mittelpunkt von BULE stehen regionale Zukunftskonzepte. Es geht um individuelle, passgenaue Lösungen für regionale Fragestellungen und die Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Der Bereich der medizinischen Dienste fällt ebenso hierunter wie die Verbesserung der Nahversorgung und der Ausbau der regionalen Infrastruktur.

Soziale Dorfentwicklung

Titelbild des Flyers "Soziale Dorfentwicklung - Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Gestaltung neuer Wege für ein soziales Miteinander zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Soziale Dorfentwicklung". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen.

Das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur, der Erhalt des Charakters der ländlichen Gemeinden, die Einbindung verschiedener gesellschaftlicher Grupen und Generationen stehen im Zentrum der geförderten Projekte. Für eine erfolgreiche soziale Dorfentwicklung ist das aktive Mitwirken der im Ort lebenden Menschen unverzichtbar.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Mehrfunktionshäuser - alles unter einem Dach

Titelbild des Flyers "Alles unter einem Dach! Mehrfunktionshäuser Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Errichtung von Mehrfunktionshäusern zu unterstützen und die Nahversorgung im ländlichen Raum zu sichern, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Regionalität und Mehrfunktionshäuser". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen. Mehrfunktionshäuser vereinen zum Beispiel Dorfladen, Landarztpraxis, Pflegestützpunkt, Vereinstreffpunkt, Bücherei, Gemeindeamt, Café, Post oder Bank unter einem Dach. Auf diese Weise tragen sie zur Sicherung der Nahversorgung und lokaler Dienstleistungen auf dem Land bei. Gleichzeitig schaffen sich Dorfgemeinschaften mit Mehrfunktionshäusern einen Treffpunkt, der Begegnungen fördert und das tägliche Miteinander im Ort stärkt.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Leitfaden "Land(auf)Schwung"

Cover des Leitfadens "Land(Auf)Schwung"

Das BMEL möchte zukunftsweisende Projekte fördern und gibt mit Land(auf)Schwung 39 Modellregionen die Gelegenheit, passgenaue, regionale Konzepte für die Zukunft zu erarbeiten. Später werden von einer unabhängigen Jury bis zu dreizehn Regionen ausgewählt, die das BMEL bei der Umsetzung ihrer Projektideen finanziell besonders unterstützt. Diese Broschüre ist als Leitfaden der 39 Modellregionen gedacht. Er soll die Teilnehmer durch den Entwicklungsprozess führen, motivieren und wichtige Informationen zum Programm und den Abläufen geben.

Die Broschüre ist nur im Download zum Ausdrucken verfügbar!

  • Ländliche Entwicklung aktiv gestalten - Leitfaden zur integrierten ländlichen Entwicklung (PDF, 3 MB, barrierefrei)
  • Ländliche Regionen verstehen - Fakten und Hintergründe (PDF, 9 MB, barrierefrei)
  • Zum Thema

    Zukunftswerkstatt Land: Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Dörfer?
    Schwerpunkt: 
    Nachhaltige Landwirtschaft

    Rede des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt MdB zum Dialog im BMEL "Ländlische Räume" am 31. Mai 2017:

    mehr: Zukunftswerkstatt Land: Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Dörfer? …

    Logo

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Initiative ergriffen, die ländliche Entwicklung voranzubringen, damit ländliche Regionen heute wie in Zukunft vital und attraktiv bleiben.

    mehr: …

    Modellvorhaben LandZukunft

    Logo des Internetportals LandZukunft

    Mit dem Modelvorhaben LandZukunft wurden neue Wege in der ländlichen Entwicklung erprobt, mit denen auch andere Regionen dem demographischen Wandel trotzen und eine drohende Abwärtsspirale durchbrechen können.

    mehr: Modellvorhaben LandZukunft …

    Pressemitteilungen

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    Wichtige Mitteilung

    Bundespreis 2018 - Für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

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    Aufruf zur Bewerbung zum Bundespreis 2018

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