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Logo Kerniges Dorf Quelle: ASG

Wettbewerb "Kerniges Dorf!" 2017

Im Bundeswettbewerb "Kerniges Dorf!" zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Orte in ländlichen Regionen aus, die zukunftsfähige Ideen und Konzepte für ihre bauliche Gestaltung umsetzen, sich an die Bevölkerungsentwicklung anpassen und dabei nachhaltig mit ihren Flächen und Gebäuden umgehen.

Luftbild eines Dorfes Ein Dorf aus der Vogelperspektive, Quelle: Peter Maszlen/Fotolia.com

Jedes Dorf ist einzigartig und verfolgt eigene Ansätze für eine gelungene Innenentwicklung, die mit dem Wettbewerb "Kerniges Dorf!" gestärkt und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden sollen. Das kann die Stärkung von Innenentwicklung sein, ein mutiger Abriss oder die Umnutzung von Gebäuden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Flächeninanspruchnahme. Dabei geht es unter anderem um Möglichkeiten der Entsiegelung von Flächen, der (ökologischen) Gestaltung von Freiflächen oder des Flächenmanagements.

Ablauf des Wettbewerbs

Es gibt zwei Wettbewerbsrunden:

  1. In der ersten Wettbewerbsrunde werden aus allen Bewerbern 20 Finalisten ausgewählt. Um die sehr unterschiedlichen Voraussetzungen von Lage, Struktur und Größe, demografischer Entwicklung und historischen Bedingungen zu berücksichtigen, werden fünf Kategorien gebildet. Das wichtigste Kriterium ist ein erkennbares Ziel für die Gestaltung des gesamten Dorfes oder abgegrenzter Dorfteile. Positiv bewertet werden darüber hinaus gelungene Umsetzungsbeispiele, Kreativität und die aktive Einbindung der Bevölkerung.
  2. In der zweiten Wettbewerbsrunde werden im Herbst 2017 alle Finalisten vor Ort besucht, sodass diese die Gelegenheit haben, ihre Ideen und Konzepte zu präsentieren. Eine unabhängige Fachjury, zusammengesetzt aus Fachleuten aus Praxis, Politik, Wissenschaft und Verbänden, entscheidet anschließend über die fünf Sieger.

Das BMEL lädt die fünf Sieger des Wettbewerbs für Ehrung und Verleihung des Titels "Kerniges Dorf!" Anfang 2018 auf die Internationale Grüne Woche nach Berlin ein. Die Sieger teilen sich ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro.

Teilnahmebedingungen

  • Teilnehmen können Dörfer oder Ortsteile mit bis zu 3.000 Einwohnern und Einwohnerinnen. Bewerbungen im Verbund mehrerer Dörfer sind ebenfalls möglich. Dabei gilt die Höchstgrenze von 3.000 Einwohner und Einwohnerinnen ebenso für jedes einzelne Dorf, nicht für den Verbund.
  • Ein Rechtsanspruch auf die Teilnahme besteht nicht.
  • Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2017.
  • Den Teilnahmebogen für die Bewerbung und Beschreibung Ihrer Ideen und Vorhaben können Sie hier herunterladen. Laden Sie das Formular herunter und speichern Sie es auf Ihrem Computer, bevor Sie mit dem Ausfüllen beginnen. Ein Zwischenspeichern der Eintragungen ist dann möglich. Sollten Sie beim Speichern des Dokuments Probleme haben, ist es eine einfache Möglichkeit, die Funktion "Speichern als Grafik" zu nutzen.
  • Sie können den Teilnahmebogen auch schriftlich bei der Geschäftsstelle anfordern.

Geschäftsstelle

Sieben Männer, Frauen und Kinder arbeiten mit Schaufel und Schubkarren auf einem Platz in einem Dorf. Sie schaufeln Rindenmulch für eine Freifläche. Im Hintergrund sind Häuser, darunter zwei mit Fachwerk, zu sehen. Ehrenamtliche gestalten einen Platz im Ortskern, Quelle: Nathalie Franzen

Der Wettbewerb "Kerniges Dorf!", den das BMEL 2013 und 2015 gefördert hatte, wird 2017 als Bestandteil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) fortgeführt. Die fachliche Koordination und Durchführung des Wettbewerbs übernimmt die Geschäftsstelle "Kerniges Dorf!" bei der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG).

Geschäftsstelle "Kerniges Dorf!"
c/o Agrarsoziale Gesellschaft e. V.
Andrea Moser
Kurze Geismarstraße 33
37073 Göttingen
Telefon: 0551-49709–32
Fax: 0551-49709-16
E-Mail: kerniges-dorf@asg-goe.de

Stand:
08.02.17

Publikationen

Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE)

Titelbild des Flyers "Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Der ländliche Raum ist das starke Rückgrat unseres Landes. Um die Lebensqualität in ländlichen Regionen attraktiv zu halten und Menschen Perspektiven zu bieten, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Initiative für Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen gestartet. Im Bundesprogramm ländliche Entwicklung (BULE), das 2017 mit 55 Millionen Euro ausgestattet ist, vereinen wir Modell- und Demonstrationsvorhaben, Wettbewerbe und Kommunikationsmaßnahmen unter einem Dach. So können wir in der Summe mehr für unsere Regionen erreichen!

Im Mittelpunkt von BULE stehen regionale Zukunftskonzepte. Es geht um individuelle, passgenaue Lösungen für regionale Fragestellungen und die Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Der Bereich der medizinischen Dienste fällt ebenso hierunter wie die Verbesserung der Nahversorgung und der Ausbau der regionalen Infrastruktur.

500 LandInitiativen - Förderung für ehrenamtliches Engagement zur Integration von Flüchtlingen

Titelbild der Broschüre "500 LandInitiativen - Förderung für ehrenamtliches Engagement zur Integration von Flüchtlingen"

Darum geht es

Mit dem bundesweiten Programm "500 LandInitiativen" unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gezielt das Ehrenamt in ländlichen Regionen. Das Programm richtet sich an Initiativen, die sich für die nachhaltige Integration geflüchteter Menschen im ländlichen Raum einsetzen.

Für Engagierte in ganz Deutschland

"500 LandInitiativen" macht es möglich, wichtige Anschaffungen oder notwendige Ausgaben in überschaubarem Umfang zu tätigen, damit eine ehrenamtliche Initiative erfolgreich arbeiten kann. Zwischen 1.000 Euro und 10.000 Euro sind als Förderung für konkrete Projekte oder Anschaffungen möglich. Die Initiative ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung.

Weitere Informationen: 500landinitiativen.de

Soziale Dorfentwicklung

Titelbild des Flyers "Soziale Dorfentwicklung - Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Gestaltung neuer Wege für ein soziales Miteinander zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Soziale Dorfentwicklung". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen.

Das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur, der Erhalt des Charakters der ländlichen Gemeinden, die Einbindung verschiedener gesellschaftlicher Grupen und Generationen stehen im Zentrum der geförderten Projekte. Für eine erfolgreiche soziale Dorfentwicklung ist das aktive Mitwirken der im Ort lebenden Menschen unverzichtbar.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Mehrfunktionshäuser - alles unter einem Dach

Titelbild des Flyers "Alles unter einem Dach! Mehrfunktionshäuser Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Errichtung von Mehrfunktionshäusern zu unterstützen und die Nahversorgung im ländlichen Raum zu sichern, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Regionalität und Mehrfunktionshäuser". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen. Mehrfunktionshäuser vereinen zum Beispiel Dorfladen, Landarztpraxis, Pflegestützpunkt, Vereinstreffpunkt, Bücherei, Gemeindeamt, Café, Post oder Bank unter einem Dach. Auf diese Weise tragen sie zur Sicherung der Nahversorgung und lokaler Dienstleistungen auf dem Land bei. Gleichzeitig schaffen sich Dorfgemeinschaften mit Mehrfunktionshäusern einen Treffpunkt, der Begegnungen fördert und das tägliche Miteinander im Ort stärkt.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Leitfaden "Land(auf)Schwung"

Cover des Leitfadens "Land(Auf)Schwung"

Das BMEL möchte zukunftsweisende Projekte fördern und gibt mit Land(auf)Schwung 39 Modellregionen die Gelegenheit, passgenaue, regionale Konzepte für die Zukunft zu erarbeiten. Später werden von einer unabhängigen Jury bis zu dreizehn Regionen ausgewählt, die das BMEL bei der Umsetzung ihrer Projektideen finanziell besonders unterstützt. Diese Broschüre ist als Leitfaden der 39 Modellregionen gedacht. Er soll die Teilnehmer durch den Entwicklungsprozess führen, motivieren und wichtige Informationen zum Programm und den Abläufen geben.

Die Broschüre ist nur im Download zum Ausdrucken verfügbar!

  • Ländliche Entwicklung aktiv gestalten - Leitfaden zur integrierten ländlichen Entwicklung (PDF, 3 MB, barrierefrei)
  • Ländliche Regionen verstehen - Fakten und Hintergründe (PDF, 9 MB, barrierefrei)
  • Zum Thema

    Logo

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Initiative ergriffen, die ländliche Entwicklung voranzubringen, damit ländliche Regionen heute wie in Zukunft vital und attraktiv bleiben.

    mehr: …

    Modellvorhaben LandZukunft

    Logo des Internetportals LandZukunft

    Mit dem Modelvorhaben LandZukunft wurden neue Wege in der ländlichen Entwicklung erprobt, mit denen auch andere Regionen dem demographischen Wandel trotzen und eine drohende Abwärtsspirale durchbrechen können.

    mehr: Modellvorhaben LandZukunft …

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