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Gruppenfoto 500 LandInitiativen: Bundesminister Christian Schmidt empfing Ehrenamtliche in Berlin, Quelle: BMEL/photothek.net/Thomas Trutschel

500 LandInitiativen: Schmidt würdigt ehrenamtlichen Einsatz für Flüchtlinge

Mit dem bundesweiten Programm "500 LandInitiativen" unterstützt das BMEL gezielt das Ehrenamt in ländlichen Regionen. Bei einem Empfang in Berlin würdigte Bundesminister Christian Schmidt am Donnerstag Ehrenamtliche, die sich für die Integration von Flüchtlingen auf dem Land stark machen.

"Mit Ihrer Arbeit leisten Sie einen großen Dienst. Dafür möchte ich mich im Namen der Bundesregierung bedanken", sagte Schmidt. Die vom Ministerium unterstützten LandInitiativen setzten sich dafür ein, Menschen den Schritt in die neue Heimat und in die Gemeinschaft zu erleichtern.

Beispielhaft für die zahlreichen engagierten Menschen auf dem Land hatte das BMEL elf Projekte ausgewählt, die im Rahmen von "500 LandInitiativen" unterstützt werden, und beim Empfang in Berlin gewürdigt. Die ausgewählten Projekte spiegeln exemplarisch das breite Spektrum des ehrenamtlichen Einsatzes in ländlichen Regionen quer durch die Republik wider.

Über 800 Bewerbungen wurden eingereicht

Insgesamt hatten sich mehr als 800 Initiativen um eine Förderung beworben. Das Programm "500 LandInitiativen" richtete sich an Initiativen, die sich für die nachhaltige Integration geflüchteter Menschen im ländlichen Raum einsetzen. Bewerbungen waren bis zum 31. Mai 2017 möglich.

"500 LandInitiativen" macht es möglich, wichtige Anschaffungen oder notwendige Ausgaben in überschaubarem Umfang zu tätigen, damit eine ehrenamtliche Initiative erfolgreich arbeiten kann. Zwischen 1.000 Euro und 10.000 Euro sind als Förderung für konkrete Projekte oder Anschaffungen möglich. Die Initiative ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Engagement und Ideen von Menschen im ländlichen Raum fördern

Ausschnitt aus der Flyer-Visualisierung: Stilisierte Landschaft mit Wiese, Meer, Bergen, Kühen, Wolken, Himmel sowie ein Gemeindeamt mit Menschen davor. Quelle: BMEL

Minister Schmidt machte im Rahmen des Empfangs deutlich, wie beeindruckend die Vielfalt der eingereichten Ideen ist. Sie zeigt: Ehrenamtliches Engagement auf dem Land zur Unterstützung der Integration von Flüchtlingen ist vielseitig, bunt und voller Pläne. Der Minister betonte die Bedeutung des Ehrenamts bei der Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen. "Sie geben uns etwas und wir versuchen einen kleinen Teil zurückzugeben", sagte er anlässlich der Würdigung.

Stellvertretend für die Vielzahl der geförderten Initiativen überreichte Minister Schmidt Urkunden an die Projektnehmer von:

  • Coswig – Coswig Ort der Vielfalt e.V.
  • Bad Lauterberg - Marchingpower Bad Lauterberg 2014 e.V.
  • Haren (Ems) - Katholische Kirchengemeinde St. Martinus Haren
  • Irsch - "Närrisches Saarschiff" Irsch e.V.
  • Mettingen - Katholische Pfarrgemeinde St. Agatha Mettingen
  • Bitburg - DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V.
  • Bitburg - GartenIntegration
  • Sendenhorst - Kleingartenverein e.V. "Zur Rose"
  • Brück - "Brück hilft"
  • Straubing - Freiwilligen-Zentrum Straubing e.V.
  • Uetze -Verein Landungsbrücke e.V.

Welche Projekte noch gefördert werden, lesen Sie hier:

Weitere Informationen zum BULE finden Sie hier:

Stand:
29.07.16

Publikationen

Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE)

Titelbild des Flyers "Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Der ländliche Raum ist das starke Rückgrat unseres Landes. Um die Lebensqualität in ländlichen Regionen attraktiv zu halten und Menschen Perspektiven zu bieten, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Initiative für Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen gestartet. Im Bundesprogramm ländliche Entwicklung (BULE), das 2017 mit 55 Millionen Euro ausgestattet ist, vereinen wir Modell- und Demonstrationsvorhaben, Wettbewerbe und Kommunikationsmaßnahmen unter einem Dach. So können wir in der Summe mehr für unsere Regionen erreichen!

Im Mittelpunkt von BULE stehen regionale Zukunftskonzepte. Es geht um individuelle, passgenaue Lösungen für regionale Fragestellungen und die Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Der Bereich der medizinischen Dienste fällt ebenso hierunter wie die Verbesserung der Nahversorgung und der Ausbau der regionalen Infrastruktur.

Soziale Dorfentwicklung

Titelbild des Flyers "Soziale Dorfentwicklung - Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Gestaltung neuer Wege für ein soziales Miteinander zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Soziale Dorfentwicklung". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen.

Das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur, der Erhalt des Charakters der ländlichen Gemeinden, die Einbindung verschiedener gesellschaftlicher Grupen und Generationen stehen im Zentrum der geförderten Projekte. Für eine erfolgreiche soziale Dorfentwicklung ist das aktive Mitwirken der im Ort lebenden Menschen unverzichtbar.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Mehrfunktionshäuser - alles unter einem Dach

Titelbild des Flyers "Alles unter einem Dach! Mehrfunktionshäuser Modellprojekte im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung"

Um Dorfgemeinschaften bei der Errichtung von Mehrfunktionshäusern zu unterstützen und die Nahversorgung im ländlichen Raum zu sichern, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich "Regionalität und Mehrfunktionshäuser". Ziel ist, innovative Lösungsansätze zu erproben und praxistaugliche Konzepte bundesweit bekannt zu machen. Mehrfunktionshäuser vereinen zum Beispiel Dorfladen, Landarztpraxis, Pflegestützpunkt, Vereinstreffpunkt, Bücherei, Gemeindeamt, Café, Post oder Bank unter einem Dach. Auf diese Weise tragen sie zur Sicherung der Nahversorgung und lokaler Dienstleistungen auf dem Land bei. Gleichzeitig schaffen sich Dorfgemeinschaften mit Mehrfunktionshäusern einen Treffpunkt, der Begegnungen fördert und das tägliche Miteinander im Ort stärkt.

Die Förderung der Modellprojekte ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Leitfaden "Land(auf)Schwung"

Cover des Leitfadens "Land(Auf)Schwung"

Das BMEL möchte zukunftsweisende Projekte fördern und gibt mit Land(auf)Schwung 39 Modellregionen die Gelegenheit, passgenaue, regionale Konzepte für die Zukunft zu erarbeiten. Später werden von einer unabhängigen Jury bis zu dreizehn Regionen ausgewählt, die das BMEL bei der Umsetzung ihrer Projektideen finanziell besonders unterstützt. Diese Broschüre ist als Leitfaden der 39 Modellregionen gedacht. Er soll die Teilnehmer durch den Entwicklungsprozess führen, motivieren und wichtige Informationen zum Programm und den Abläufen geben.

Die Broschüre ist nur im Download zum Ausdrucken verfügbar!

  • Ländliche Entwicklung aktiv gestalten - Leitfaden zur integrierten ländlichen Entwicklung (PDF, 3 MB, barrierefrei)
  • Ländliche Regionen verstehen - Fakten und Hintergründe (PDF, 9 MB, barrierefrei)
  • Zum Thema

    Zukunftswerkstatt Land: Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Dörfer?
    Schwerpunkt: 
    Nachhaltige Landwirtschaft

    Rede des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt MdB zum Dialog im BMEL "Ländlische Räume" am 31. Mai 2017:

    mehr: Zukunftswerkstatt Land: Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Dörfer? …

    Logo

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Initiative ergriffen, die ländliche Entwicklung voranzubringen, damit ländliche Regionen heute wie in Zukunft vital und attraktiv bleiben.

    mehr: …

    Modellvorhaben LandZukunft

    Logo des Internetportals LandZukunft

    Mit dem Modelvorhaben LandZukunft wurden neue Wege in der ländlichen Entwicklung erprobt, mit denen auch andere Regionen dem demographischen Wandel trotzen und eine drohende Abwärtsspirale durchbrechen können.

    mehr: Modellvorhaben LandZukunft …

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