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Individuelle Zukunftskonzepte unterstützen

Ziel des Modellvorhabens Land(auf)Schwung ist es, die regionale Wertschöpfung zu stärken und die Daseinsvorsorge zu sichern. Ein Schwerpunkt liegt dabei insbesondere auf interkommunaler und interregionaler Zusammenarbeit.

Land(auf)Schwung bietet den Regionen ein Experimentierfeld zur Erprobung neuer Lösungswege. Sowohl die Form der Gebietsabgrenzung als auch die Wahl des thematischen Schwerpunkts sowie die Zusammensetzung der Akteure bleiben weitestgehend den Regionen überlassen.

Mit der Übergabe der Zuwendungsbescheide am 8. Juli 2015 startete offiziell die Förderphase. Die Regionen haben in dieser Phase bis Ende Juni 2018 die Freiräume ihre Projekte zur Grundsicherung der Daseinsvorsorge und zur regionalen Wertschöpfung umzusetzen. Insgesamt fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit dem Modellvorhaben 13 Regionen .

Start und Qualifizierungsphase

Für die Start- und Qualifizierungsphase des Modellvorhabens wurden 39 Landkreise ermittelt. Die Auswahl der strukturschwachen ländlichen Regionen erfolgte auf Basis eines vom Thünen-Institut "Ländlicher Raum" erstellten Indexes aus 37 Indikatoren, die neben den demographischen Daten auch die Verfügbarkeit der Grundversorgung und die wirtschaftliche Strukturschwäche abbilden.

Das BMEL möchte diese Regionen bei der Entwicklung und der Umsetzung individueller Zukunftskonzepte unterstützen. Es geht dabei um innovative Elemente wie beispielsweise die Zusammenarbeit über Regionsgrenzen hinweg. So sollen zukunftsweisende Projekte gefördert werden und das BMEL gibt mit Land(auf)Schwung den 39 Modellregionen die Gelegenheit, passgenaue, regionale Konzepte für die Zukunft zu erarbeiten. Insdesamt 37 Regionen haben sich mit ihren Konzepten beim BMEL beworben.

Gruppenfoto Die unabhängige Jury des Modellvorhabens zusammen mit Vertretern des Bundeslandwirtschaftsministeriums, des Thünen-Instituts und der Geschäftsstelle der Start- und Qualifizierungsphase , Quelle: BMEL

Eine unabhängige Jury wählte die Förderregionen aus. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt gab im Juni 2015 die 13 Förderregionen des Modellvorhabens bekannt. Zusätzlich prämierte die Wettbewerbs-Jury drei weitere innovative Projektvorschläge als Sonderprojekte, die eine Förderung erhalten.

Schmidt sagte: "Es sind viele interessante Einzelprojekte von 37 Regionen vorgestellt worden. Diese Regionen wurden bereits in der Start- und Qualifizierungsphase mit jeweils bis zu 30.000 Euro von meinem Haus unterstützt. Bei diesem Wettbewerb gab es also keine Verlierer."

Stand:
07.12.16

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