BMEL

Service

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur Startseite

Gut leben auf dem Land – was uns wichtig ist

Die Bundesregierung diskutierte mit Bürgerinnen und Bürgern bei einem bundesweiten Dialog über Lebensqualität. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt lenkte den Fokus dabei auf die ländlichen Regionen. Die Ergebnisse der Dialogveranstaltungen werden auch in die Bundesinitiative Ländliche Entwicklung einfließen.

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, und seine Parlamentarischen Staatssekretäre Dr. Maria Flachsbarth und Peter Bleser kamen mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch, um Antworten auf die Frage zu finden, was in Deutschland Lebensqualität in ländlichen Regionen ausmacht und was nötig ist, damit das Leben auf dem Land auch in Zukunft und für die junge Generation attraktiv ist.

Dazu reisten sie von Ende Juni bis Oktober 2015 in verschiedene Regionen Deutschlands, um vor Ort zu erfahren, was die Menschen bewegt, was sie stolz macht, was ihnen Freude bereitet – aber auch, worüber sie sich sorgen und wo sie besondere Herausforderungen für den ländlichen Raum sehen.

Deutschlandkarte

Borgentreich Bargfeld-Stegen Jatznick Bismark Rhede/Ems Zorge Weischlitz Glan-Munchweiler Ratz Deggenhausertal

Interaktive Grafik

Hier befindet sich eine interaktive Grafik. Leider kann sie auf einigen mobilen Endgeräten nicht oder nur bedingt angezeigt werden.

Per Klick in die Karte gelangen Sie zu den Informationen der jeweiligen Dialogveranstaltung. Alternativ können Sie auch über die folgenden Links auf die Artikel zur Dialogreihe zugreifen:
Barfeld-Stegen | Bismark | Borgentreich | Deggenhausetal | Glan-Münchweiler | Jatznick | Rhede/Ems | Rötz | Weischlitz | Zorge

Bürgerdialoge der Bundesregierung

Film: Bürgerdialog

Anklicken des Bildes öffnet ein Video zum Thema: Gut leben auf den Land

zum Video

Unter der Überschrift "Gut leben in Deutschland – was uns wichtig ist" führte die Bundesregierung seit April 2015 Bürgerdialoge über Lebensqualität in Deutschland durch. Auch die Bundesressorts beteiligten sich an diesem Dialogprozess. An zehn Terminen in der Zeit von Juni bis Oktober 2015 legten Bundesminister Schmidt und seine Parlamentarischen Staatssekretäre dabei den Fokus auf den ländlichen Raum. In den Landkreisen Osterode, Cham, Bodensee, Kusel, Stendal, Stormarn, Höxter, Emsland, Vorpommern-Greifswald und Vogtland sprachen sie mit Bürgerinnen und Bürgern darüber, welche Faktoren Lebensqualität auf dem Land ausmacht. In diesen Landkreisen wurden Gemeinden oder Kleinstädte ausgewählt, die die Vielfalt ländlicher Räume mit ihren unterschiedlichen Strukturen und Entwicklungen (z.B. in den Bereichen Demografie, Wirtschaft und Landnutzung) repräsentieren. Die rund 30 Dialogteilnehmer wurden auf Vorschlag der Kommunen vom BMEL ausgewählt und vertraten einen guten Querschnitt der Bevölkerung und der im Ort wichtigen Themen. Im Vorfeld des Dialoges verschafften sich der Minister und seine Parlamentarischen Staatssekretäre bei Rundgängen einen Eindruck von den Dialogorten.

Wozu dient der Bürgerdialog?

Ziel der Dialoge war es, mit den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern möglichst konkrete Anforderungen an die Lebensqualität auf dem Land zu formulieren. Damit leistete das  BMEL einen Beitrag zur Dialogreihe der Bundesregierung "Gut leben in Deutschland" (www.gut-leben-in-deutschland.de). Mit der Fokussierung auf ländliche Regionen hat das BMEL dazu beigetragen, dass die Einschätzungen der dort lebenden Menschen in den Dialog der Bundesregierung einfließen. Die Ergebnisse der Dialoge des BMEL werden dokumentiert und an das Kanzleramt übermittelt.

Die Eindrücke und Ergebnisse sollen darüber hinaus in die Arbeit und Politik des Bundesministeriums für die Entwicklung ländlicher Räume einfließen. "Die wahren Experten sind die Menschen vor Ort", so der Bundesminister. "Deshalb möchte ich in den Dialogorten den Bürgerinnen und Bürgern vor allem zuhören und mit ihnen darüber sprechen, wie wir die ländlichen Regionen als guten Lebens- und Wirtschaftsraum auch für kommende Generationen attraktiv gestalten können", betonte Schmidt im Vorfeld der Dialoge.

Ergebnisse des Bürgerdialogs "Gut leben auf dem Land"

In den Dialogen wurde deutlich, wie unterschiedlich die Ausgangsbedingungen teils schon in zwei benachbarten Orten einer Gemeinde sein können. Unabhängig von den regionalen Verschiedenheiten der Orte zeichneten sich für alle ländlichen Regionen gleichsam relevante Handlungsfelder ab. So ist beispielsweise die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr in Bargfeld-Stegen nahe Hamburg ebenso ein wichtiges Thema wie beispielsweise im Harz oder in Vorpommern. Regionale Unterschiede zeigen sich beispielsweise beim Wohnraum. So beklagen einige Orte zunehmende Leerstände, während andere über ihre Probleme berichteten, vor allem jungen Familien oder älteren Menschen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen zu können.

Die zehn wichtigsten Themen der Bürgerdialoge im Überblick:

  1. Schulen erhalten (flexiblere Schulmodelle), Kitaplätze anbieten (= Standortfaktor)
  2. ÖPNV/Mobilität sichern (angepasste, bedarfsgerechte Mobilitätskonzepte)
  3. Medizinische Versorgung erhalten
  4. Zukunft der Vereine/Ehrenamt (Nachwuchssorgen, Haftungsfragen, Schaffung hauptamtlicher Strukturen, Anreize und Anerkennung für Übungsleiter, etc.)
  5. Internetausbau
  6. Regionale und lokale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte stärken
  7. Attraktivität der Orte für alle Altersgruppen (Jugendräume, hauptamtliche Betreuung von Jugendlichen, Treffpunkte für Ältere, Begegnungsräume, Sport-, Freizeit- und Kulturangebote, Anreize zum Bauen/Sanieren im Ortskern)
  8. Bürokratieabbau (weniger Auflagen v. a. bei Denkmalschutz/Altbauten, Hofläden, Anpassung an ländliche Bedürfnisse, mehr Flexibilität)
  9. Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen/Förderung insb. kleiner Unternehmen
  10. Einkaufsmöglichkeiten in den Orten schaffen

Die Dialoge haben gezeigt: Politik für ländliche Räume steht vor Zukunftsaufgaben, die in allen Regionen gleichermaßen wichtig sind. Angesichts der Verschiedenartigkeit der ländlichen Regionen Deutschlands gilt es jedoch, zu den Handlungsfeldern möglichst passgenaue Konzepte zu entwickeln, die an die Bedürfnisse ländlicher Orte angepasst sind.

Selbst in Orten mit besonders hohen Herausforderungen herrschte bei den Dialogen mit dem BMEL keine Resignation – die Menschen leben gerne auf dem Land und wollen ihre Orte auch für die kommenden Generationen attraktiv erhalten. Mit einer guten Kommunikation, z. B. durch Bürgerdialoge wie die der BMEL-Dialogreihe, kann die Politik vielerorts auf großem Engagement der Bürgerinnen und Bürger auf dem Land aufbauen.

Die Ergebnisse fließen nun in die Arbeit der koordinierenden BMEL-Gremien für die Gestaltung von Maßnahmen und Aktivitäten der Bundesregierung für ländliche Räume ein.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse kann hier heruntergeladen werden:

Stand:
17.08.16

Videos

Der Bürgerdialog des BMEL

Anklicken des Bildes öffnet ein Video zum Thema: Gut leben auf den Land

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, möchte mit Bürgerinnen und Bürgern Antworten auf die Frage finden, was in Deutschland Lebensqualität in Ländlichen Regionen ausmacht und was nötig ist, damit das Leben auf dem Land auch in Zukunft und für die junge Generation attraktiv ist.

Hinweis zum Abspielen des Videos: Der Untertitel kann mit Klick auf das Symbol [CC] ein- und ausgeschaltet werden.

zum Video: Der Bürgerdialog des BMEL …

"Gut leben in Deutschland"

Anklicken des Bildes öffnet ein Video zum Thema: Gut leben in Deutschland

Die Bundesregierung möchte mit den Menschen in Deutschland einen Dialog über ihr Verständnis von Lebensqualität führen. Sie will sich direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern austauschen, um sich künftig noch konkreter an dem zu orientieren, was den Menschen in Deutschland wichtig ist. Der Bürgerdialog findet sowohl in bundesweiten Veranstaltungen als auch über den Online-Dialog auf dieser Webseite statt

zum Video: "Gut leben in Deutschland" …

Zum Thema

www.gut-leben-in-deutschland.de

Logo der Regierungsstrategie "Gut leben in Deutschland – was uns wichtig ist"

Die Bundesregierung möchte mit den Menschen in Deutschland einen Dialog über ihr Verständnis von Lebensqualität führen. Sie will sich direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern austauschen, um sich künftig noch konkreter an dem zu orientieren, was den Menschen in Deutschland wichtig ist. Der Bürgerdialog findet sowohl in bundesweiten Veranstaltungen als auch über den Online-Dialog auf dieser Webseite statt.

Zur externen Website: www.gut-leben-in-deutschland.de …

"Politik muss die Menschen mitnehmen"

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt spricht mit dem Südkurier über die Dialogreihe "Gut leben in Deutschland"

mehr: "Politik muss die Menschen mitnehmen" …

Pressemitteilung

e

Wichtige Mitteilung

Bundespreis 2018 - Für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Jetzt Anmelden!

Aufruf zur Bewerbung zum Bundespreis 2018

Unternavigation aller Website-Bereiche