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Demografischer Wandel

Unter dem Stichwort "demografischer Wandel" stehen die Auswirkungen sinkender Einwohnerzahlen und einer sich wandelnden Bevölkerungsstruktur seit einigen Jahren im Mittelpunkt der Debatte um ländliche Räume. Zunehmend gerät neben der Alterung auch die Frage internationaler Zuwanderung in den Blick.

Schlaglichter aus der Forschung

Abwanderung von Frauen aus ländlichen Regionen Europas

Fehlende Fachkräfte und die gleichzeitige überdurchschnittliche Abwanderung qualifizierter junger Frauen sind in vielen ländlichen Räumen Europas ein sich verschärfendes Problem. Das internationale Forschungsprojekt WOMEN untersuchte dieses Phänomen in sechs europäischen Regionen. Ein Teil des Projektes bestand in der Entwicklung von Maßnahmen, um der Abwanderung speziell von Frauen im Alter von 16 bis 35 Jahren entgegenzuwirken. Auch die Ursachen und Folgen der Wanderungsprozesse wurden genauer untersucht.
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Altern im ländlichen Raum. Möglichkeiten und Teilhabepotenziale

Die Frage nach dem zukünftigen "Alt-Sein" stellt sich über kurz oder lang allen Menschen. Leben im Alter ist ein großes Gesellschaftsthema, das nicht selten als Problem bezeichnet wird. Was bedeutet Altwerden in ländlichen Räumen heute und was brauchen ältere Menschen auf dem Land, um auch im hohen Alter aktiver Teil lokaler Gemeinschaften sein zu können? Eine Buchpublikation aus Österreich gibt Aufschluss darüber, wie sich Ältere in der ländlichen Gesellschaft sehen, erleben und einbringen.
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Zuwanderung in ländliche Räume: Integrationspotenziale von Regionen im Strukturwandel

Internationale Zuwanderung schien lange nur ein Thema für größere Städte zu sein. Um Integrationspotenziale ländlicher Räume zu untersuchen, hat die Schader-Stiftung bereits 2009 ein erstes Forschungs-Praxis-Projekt kleinerer Städte und verschiedener Landkreise angestoßen. Das hier vorgestellte Folgeprojekt knüpft daran an und konkretisiert die erarbeiteten Handlungsempfehlungen für Städte und Landkreise in schrumpfenden ländlichen Regionen. Ziel ist ein Wissenstransfer, um qualifizierte integrationspolitische Handlungsansätze in solchen Räumen anzustoßen und umzusetzen.
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Ratgeber, Leitfäden und weitere Publikationen

Bevölkerungsentwicklung 2016: Daten, Fakten, Trends zum demografischen Wandel (2016)

Um über die mit dem demografischen Wandel verbundenen Chancen und Probleme aufzuklären, bereitet das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung aktuelle Daten, Fakten und Trends in allgemein verständlicher Form auf. Die Broschüre "Bevölkerungsentwicklung 2016 – Daten, Fakten, Trends zum demografischen Wandel" gibt mit Hilfe von Abbildungen, Tabellen und Texten einen Überblick über den demografischen Wandel sowie seine Ursachen und Konsequenzen.
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Chance! – Demografischer Wandel vor Ort (2015)

Die 90-seitige Broschüre bietet einen Einstieg ins Thema "Demografischer Wandel" und leistet praktische Hilfestellung. Die von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (dvs) bei der BLE gemeinsam mit dem Bundesverband der Landgesellschaften (BLG), dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) und dem Deutschen Landkreistag (DLT) herausgegebene Sonderpublikation skizziert die Herausforderungen verschiedener Regionen Deutschlands durch Überalterung oder Abwanderung, gibt einen Überblick über Strategien und Fördermöglichkeiten und stellt Instrumente vor, die aktuell erprobt oder angewendet werden. Thematischer Schwerpunkt der Broschüre ist die Rubrik "Von Anderen lernen", die anhand von praktischen Beispielen dazu ermutigen soll, den Veränderungen aktiv vor Ort zu begegnen.
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Jedes Alter zählt - "Für mehr Wohlstand und Lebensqualität aller Generationen" (2015)

Der demografische Wandel ist Chance und Herausforderung zugleich. Die Bundesregierung hat sich diesem gesellschaftlich bedeutsamen Thema angenommen und bereits 2011 in einem Demografiebericht die demografische Entwicklung und ihre mittel- und langfristigen Folgen für Deutschland dargestellt. 2012 wurde mit dem Titel „Jedes Alter zählt“ eine umfassende Demografiestrategie vorgelegt, die drauf abzielt, die Chancen der Bevölkerungsentwicklung zu nutzen und Handlungsfelder aufzeigt, die für die politische Gestaltung des demografischen Wandels wichtig sind. Unter dem Titel „Für mehr Wohlstand und Lebensqualität aller Generationen“ wurde diese 2015 weiterentwickelt. Die Publikation des Bundesministeriums des Innern (BMI) beschreibt die Ziele und Handlungsfelder der Demografiepolitik der Bundesregierung, zeigt auf, was bereits erreicht wurde und gibt einen Überblick über die Maßnahmen, wie die ausgewiesenen Ziele zu erreichen sind.
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LandInForm: Gesund schrumpfen – Rückbau konstruktiv gestalten (2014)

Schrumpfung ist in Deutschland kein Übergangsphänomen mehr, sie wird die Entwicklung des ländlichen Raumes in Teilen des Landes langfristig prägen. Um die Herausforderungen dieser Entwicklung zu bewältigen, müssen alle beteiligten Akteure bereit sein, die Schrumpfung zu akzeptieren und sich auf die notwendigen Anpassungen einzulassen. So wird es in Zukunft bei der Entwicklung von angepassten Lösungen für die Daseinsvorsorge auch verstärkt auf interkommunale Kooperationen ankommen, um die vorhandene Infrastruktur trotz Bevölkerungsrückgang effizient nutzen zu können. Das LandInForm-Magazin der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (dvs) bei der BLE gibt in dieser Ausgabe einen Einblick in verschiedene Methoden zur Gestaltung der Veränderungsprozesse, stellt beispielhafte Projekte aus der Praxis vor und beschäftigt sich mit Fragen interkommunaler Kooperation und Fördermöglichkeiten für Rückbauprojekte.
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Thüringer Demografieratgeber - Anregungen für die kommunale Praxis (2013)

Um die Kommunen bei der Gestaltung des demografischen Wandels zu begleiten und zu unterstützen, wurde 2013 von der „Serviceagentur Demografischer Wandel“ und der Regionalen Planungsstelle Nordthüringen der Thüringer Demografieratgeber herausgegeben. Dieser soll kommunale Verantwortungsträger für die Auswirkungen der demografischen Entwicklung sensibilisieren, mögliche Handlungsoptionen aufzeigen und anhand guter Beispiele aus der Praxis die Gestaltungsmöglichkeiten veranschaulichen - sei es beispielsweise beim Erhalt des Kindergartens, von Bildungsangeboten oder der medizinischen Versorgung vor Ort. Der Ratgeber regt dazu an, sich mit den Folgen der Bevölkerungsentwicklung auseinanderzusetzen, vorhandene Strukturen zu hinterfragen und neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
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Entwicklung und Umsetzung quartiersbezogener Wohnprojekte für ein selbstbestimmtes Leben im Alter (2017)

Dieser Leitfaden zeigt auf, wie ein Wohnprojekt für ein selbständiges Leben im Alter umgesetzt und zur altengerechten Quartiersentwicklung genutzt werden kann. Der Leitfaden richtet sich an alle, die Projekte für ein selbständiges Leben im Alter initiieren, fördern und umsetzten wollen. Angesprochen sind hier in erster Linie die Kommunen, aber auch Wohlfahrtsverbände, Wohnungsunternehmen und bürgerschaftlich getragene Initiativen. Er gibt Empfehlungen für die Entwicklung und Ausgestaltung gemeinschaftlicher Wohnprojekte für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und für die Installation eines umfassenden Quartiersmanagements.
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Stand:
22.03.17

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