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Grundversorgung

Ob Laden, Schule oder Hausarzt – dass die Einrichtungen der Grundversorgung vor Ort verfügbar oder gut erreichbar sind, ist für den Alltag in ländlichen Räumen von großer Bedeutung. Abhängig von der Lebenssituation unterscheiden sich die Ansprüche an die sozialen und technischen Infrastrukturen und deren Qualität.

Schlaglichter aus der Forschung

Erreichbarkeit von Einrichtungen der Daseinsvorsorge in unterschiedlichen Regionen

Oft wird befürchtet, dass die Konzentration von Einrichtungen der Grundversorgung in Städten zu einer Unterversorgung auf dem Land führt. Bisher gibt es kaum Studien, die dies bestätigen. Daher untersucht das Projekt für ausgewählte Infrastrukturen deutschlandweit deren wohnortnahe Erreichbarkeit.
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Indikatoren zur Nahversorgung: Erreichbarkeit von Gütern und Dienstleistungen des erweiterten täglichen Bedarfs

Wohnortnahe Angebote zur Deckung des täglichen Bedarfs beeinflussen die Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort. Vielerorts werden Versorgungseinrichtungen aber geschlossen und an größeren Standorten konzentriert. Genaue Daten oder Erkenntnisse darüber gibt es kaum. Für die Raumordnung untersuchte das BBSR für ausgewählte Infrastrukturen daher deutschlandweit deren Erreichbarkeit.
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Nahversorgung in ländlichen Räumen

Seit Jahrzehnten verschwinden Läden aus kleineren Orten. Die diskutierten Lösungen werden in der hier vorgestellten Studie hinsichtlich ihres Beitrages zur Nahversorgung, ihrer sozialen Funktion und ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit untersucht und daraus Schlussfolgerungen für die Raumentwicklungspolitik abgeleitet.
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Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz

Katastrophenschutz und Krisenmanagement sind in Deutschland ohne bürgerschaftliches Engagement nicht denkbar – etwa 1,7 Millionen Menschen betätigen sich hier bundesweit. Doch dieses jahrzehntelang erprobte und erfolgreiche Modell steht unter Druck: Aufgrund der Mobilitätsanforderungen in vielen Berufen, der Abwanderung jüngerer Altersgruppen insbesondere aus peripheren ländlichen Räumen, der Vielfalt von Freizeitbeschäftigungen und geänderten Wertevorstellungen ist für viele Menschen ein dauerhaftes Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr, beim Deutschen Roten Kreuz oder im Technischen Hilfswerk weniger selbstverständlich als noch vor einigen Jahren. Ein Forschungs-Praxis-Verbund hat diesen Wandel in den vergangenen Jahren untersucht und Vorschläge für Lösungsansätze unterbreitet.
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Strategien der Daseinsvorsorge unter Bedingungen von Alterung und Bevölkerungsrückgang: Fallstudien im Ost- und Westharz

Die Diskussion um die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse und die Sicherung der Daseinsvorsorge nimmt in Deutschland vorrangig dünn besiedelte periphere Räume in den Blick. Doch auch in anderen Regionen stellen sich Fragen der Erhaltung und Erreichbarkeit vieler Einrichtungen im Zuge des sozialen und demografischen Wandels. Aufgrund der starken Alterung seiner Bevölkerung ist der Harz eine Beispielregion für die langfristige Anpassung der Daseinsvorsorge an den demografischen Wandel.
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Ratgeber, Leitfäden und weitere Publikationen

LandInForm: Die Schule im Dorf lassen? (2016)

Der demografische Wandel stellt die Schulinfrastrukturen in den ländlichen Regionen auf den Prüfstand. Sinkende Schülerzahlen und knappe öffentliche Finanzmittel haben in den vergangenen Jahrzehnten bereits in vielen ländlichen Orten zur Schließung von Schulen geführt. Das LandInForm-Magazin der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (dvs) bei der BLE geht in ihrer Ausgabe mit dem Titel „Die Schule im Dorf lassen“ der Frage nach, ob es zwangsläufig zu dieser Entwicklung kommen muss, stellt alternative Konzepte zur Aufrechterhaltung der Schulversorgung vor und präsentiert erfolgreiche Beispiele aus der Praxis.
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Mobilitäts- und Angebotsstrategien in ländlichen Räumen (2016)

Der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) herausgegebene Leitfaden richtet sich an alle Akteure, die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs im ländlichen Raum planen und betreiben. Er gibt einen Überblick über die verschiedenen Angebotsformen, beschreibt das methodische Vorgehen bei der Planung und unterstützt Aufgabenträger, Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde, kommunale Verwaltungen und Planungsbüros beim Aufbau oder der Weiterentwicklung des ÖPNV-Angebotes. Ergänzend zum Leitfaden wurde eine Toolbox mit Softwarelösungen zur Planung und Bewertung von ÖPNV-Angebotsstrategien in ländlichen Räumen entwickelt.
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Regionalstrategie Daseinsvorsorge – Leitfaden für die Praxis (2016)

Der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) herausgegebene Leitfaden fasst die im Rahmen des Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge gesammelten Erfahrungen aus 21 Modellregionen zusammen. Dabei werden sowohl methodische und inhaltliche Aspekte des kooperativen Prozesses zur Erstellung einer Regionalstrategie näher beleuchtet als auch Fallstudien aus den Modellregionen präsentiert. Diese decken ein breites Spektrum von Bereichen der Daseinsvorsorge von der Schule bis zur Feuerwehr ab und sind angereichert mit konkreten Tipps sowie Verweisen zu guten Beispielen und weiterführender Literatur.
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Nahversorgung aktuell – Ein Leitfaden mit bewährten Konzepten aus Baden-Württemberg (2015)

Wenn es in einer Gemeinde keine Möglichkeit mehr gibt, sich mit den Gütern des täglichen Bedarfs zu versorgen, verliert ein Ort schnell an Attraktivität. Insbesondere für Ältere und Menschen ohne eigenes Auto bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Der vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg herausgegebene Leitfaden gibt einen Überblick über praktische Lösungsansätze und möchte kommunalen Entscheidungsträgern, Einzelhändlern, Einzelhandelsunternehmen, aber auch allen am Thema Interessierten, Anregungen zur Sicherung der Nahversorgung vor Ort geben. Anhand beispielhafter Betriebe werden Konzepte vorgestellt, die sich in der Praxis bewährt haben. Der Leitfaden enthält darüber hinaus betriebswirtschaftliche und planungsrechtliche Informationen, zeigt die bestehenden Fördermöglichkeiten auf und bietet Kontaktdaten zu Ansprechpartnern.
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Bilanz Modellvorhaben Daseinsvorsorge 2030 (2014)

Der demografische Wandel stellt Deutschland in den kommenden Jahrzehnten vor vielfältige Aufgaben. Strategien und Konzepte müssen gefunden werden, um der sich stetig verändernden Bevölkerungsstruktur zu begegnen, und die allgemeine Daseinsvorsorge (Bildung, Mobilität, Gesundheitsversorgung u.a.) vor allem in den ostdeutschen Bundesländern, aber auch in einigen ländlichen und strukturschwachen Regionen Westdeutschlands auch in Zukunft sicherzustellen. Mit dem „Modellvorhaben Daseinsvorsorge 2030“ wurden sechs erfolgsversprechende Ansätze u.a. zu den Themen Energie, Mobilität und Bildung ausgewählt, um sie insbesondere auch auf eine Übertragbarkeit in vom demografischen Wandel betroffenen Regionen Ostdeutschlands zu erproben. Die Broschüre des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fasst die Ergebnisse und Erfahrungen der Modellprojekte zusammen und gibt potentiellen Nachahmern Hinweise, was es bei einer möglichen Umsetzung zu bedenken gilt.
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Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen unter Druck (2013)

Die von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) herausgegebene Broschüre befasst sich mit aktuellen Themen der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen und dem Umgang mit den Herausforderungen des demografischen Wandels. Die Beiträge der Autoren verschiedener Hochschulen und Planungsbüros sowie der Mitarbeiter des BLE-Sachgebietes "Strukturen der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen" stellen neue Ideen, aktuelle Entwicklungen und mögliche Handlungsoptionen vor.
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Der Dorfladen in Bayern – Leitfaden für Gründung und Betrieb (2013)

Bei der Planung und Errichtung eines Dorfladens sind viele Fragestellungen zu berücksichtigen, um bereits möglichst im Vorfeld Schwierigkeiten zu umgehen und die Erfolgsaussichten für einen dauerhaften Betrieb zu erhöhen. Auch bei der konkreten Umsetzung ist vieles zu beachten. Der Handlungsleitfaden des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gibt Kommunen, Bürgern und Interessierten einen praxisnahen Überblick zu allen Fragen von der Idee bis zum Betrieb eines Dorfladens. Angefangen von grundsätzlichen Überlegungen, wie der Wahl eines geeigneten Standortes, der Ladenplanung oder der Rechtsform bis hin zu Fragen der Wirtschaftlichkeit, der Finanzierung oder zu Fördermöglichkeiten werden umfassende Informationen bereitgestellt.
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Stand:
12.12.16

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