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Ortsentwicklung

Dörfer und kleinere Städte prägen ländliche Räume, ob in der Nähe großstädtischer Ballungsräume oder in peripheren Regionen. Wie sich Siedlungsstrukturen im demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Wandel verändern und weiterentwickeln können, ist Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen und verschiedener Leitfäden für die kommunale Praxis.

Schlaglichter aus der Forschung

Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel 1952, 1972, 1993 und 2012

Die 2015 abgeschlossene Untersuchung ist Teil einer einzigartigen wissenschaftlichen Langzeitstudie, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in kleinbäuerlichen Dörfern in Westdeutschland begonnen wurde und sich für das Alltagsleben in diesen Dörfern, den Wandel der Lebensverhältnisse und der Arbeit interessierte. 2012 konnte die Studie ein viertes Mal in zehn Dörfern der alten Bundesländer und zum zweiten Mal in vier ostdeutschen Dörfern durchgeführt werden.
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"Euer Dorf soll schöner werden": Eine historische Untersuchung des Dörfer-Wettbewerbs zwischen 1961 und 1979

Zehntausende Dörfer nahmen seit Anfang der 1960er Jahre am bundesweiten Dorfwettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" teil. Kaum ein politisches Programm hat ländliche Räume in dieser Zeit so stark beeinflusst und das Bild der Dörfer im Sinne einer von den Wettbewerbsinitiatoren gewollten Modernisierung verändert. Die Studie untersucht, wie das Wechselspiel zwischen top-down ersonnenen Ordnungszielen und der aktiven Teilhabe der Landbevölkerung im Laufe der Jahre die Demokratisierung von Planungsprozessen für den ländlichen Raum in der Bundesrepublik beeinflusst hat.
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Stadtpolitiken im Umgang mit Peripherisierung: Fallstudien in sechs Mittelstädten

Mittel- und Kleinstädte sind wichtige Zentren ländlicher Räume. Doch Arbeitsplatzabbau, Abwanderung und die Schließung von Einrichtungen der Grundversorgung haben auch diese Siedlungstypen in den letzten Jahren in vielen Gegenden verändert. Wie vor Ort mit diesem Wandel umgegangen wird, wie die Rahmenbedingungen genau aussehen und welche Neupositionierungen von den Entscheidungsträgern vorgenommen werden, untersuchte ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in sechs Mittelstädten in unterschiedlichen Regionen Deutschlands.
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Ratgeber, Leitfäden und weitere Publikationen

Kleinere Städte und Gemeinden – Erster Statusbericht zum Städtebauförderprogramm (2014)

Die Publikation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) stellt das 2010 von Bund und Ländern eingeführte Programm "Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" vor. Sie zieht ein Resümee nach vier Jahren Programmumsetzung und versammelt zahlreiche gute Praxisbeispiele, die zeigen, dass die begonnene Entwicklung zielführend ist und dass das Programm wirkt.
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Bestimmung der Zukunftsfähigkeit ländlicher Siedlungsstrukturen (2014)

Der methodische Leitfaden der thüringischen Stiftung Schloss Ettersburg dient als Grundlage für die Analyse und Bewertung der Zukunftsfähigkeit von Orten mit bis zu 500 Einwohnern. Anhand von 14 für die Entwicklung eines Dorfes relevanten Indikatoren können Erkenntnisse über Potentiale und Defizite gewonnen werden. Zu den untersuchenden Merkmalen zählen, neben der bisherigen Bevölkerungsentwicklung, die Nähe zu Arbeitsplätzen und zum nächsten Zentrum sowie die Ausstattung vor Ort mit Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten oder die Breitbandversorgung. Weitere Indikatoren, wie die landschaftliche Attraktivität der Umgebung, der bauliche Zustand, aber auch das Vereinsleben gehen mit in die Bewertung ein und ergeben einen abschließenden Wert für die Zukunftsfähigkeit eines Dorfes. Die Ergebnisse der Analyse können als Basis für Diskussionen vor Ort genutzt werden und erste Entscheidungshilfen für die Entwicklung von Strategien und deren konkreter Umsetzung geben.
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Integrierte Gemeindliche Entwicklungskonzepte (IGEK) in Sachsen-Anhalt: Ein Leitfaden für Kommunen (2014)

Der vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt herausgegebene Leitfaden basiert auf Erfahrungen und Ergebnissen zehn ausgewählter Modellstädte und -gemeinden, die in den Jahren 2013 und 2014 ein „Integriertes Gemeindliches Entwicklungskonzept (IGEK)“ erarbeitet haben. Er beschreibt die Ziele und Inhalte eines IGEK, skizziert den Prozess der Erarbeitung, zeigt Strategien und thematische Handlungsfelder auf und gibt Empfehlungen für die inhaltliche Ausrichtung gemeindlicher Entwicklungskonzepte.
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Dorfentwicklung in Hessen – Leitfaden zur Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) (2012)

Fördergrundlage für die Dorfentwicklung ist seit 2012 in Hessen eine nachhaltige kommunale Gesamtstrategie in Form eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes
(IKEK). Der Leitfaden des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung informiert über die die inhaltlichen Vorgaben zur Konzepterstellung sowie die Verfahrensvorgaben. Er stellt das Instrument IKEK vor, skizziert Themen und Handlungsfelder, erläutert die drei Arbeitsphasen und gibt Hinweise zu Umsetzung und Versteigung des IKEK.
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Stand:
12.12.16

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