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Agrarsozialpolitik

Die Agrarsozialpolitik trägt als zielorientierte, gestaltende Politik zugunsten der aktiven Landwirte und ihrer Familien dazu bei, die Voraussetzungen für die Entfaltung einer leistungs- und wettbewerbsfähigen Landwirtschaft zu schaffen.

Die landwirtschaftliche Sozialversicherung bietet den Landwirten und ihren Familien finanziellen Schutz z.B. bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Arbeitsunfällen. Als berufsständisch geprägtes Sondersystem ist sie darauf ausgerichtet, die besonderen Belange selbständiger Landwirte bei ihrer sozialen Absicherung bestmöglich zu berücksichtigen und den Strukturwandel in der Landwirtschaft sozial zu flankieren.

Die Abfederung der finanziellen Folgen des Strukturwandels ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher stellt der Bund im Rahmen der Agrarsozialpolitik finanzielle Hilfen bereit (im Jahr 2017 rund 3,9 Milliarden Euro). Mit fortlaufenden Reformen wird dem Ziel Rechnung getragen, die landwirtschaftliche Sozialversicherung als eigenständiges, auf die Bedürfnisse der selbständigen Landwirte zugeschnittenes System der sozialen Sicherung zukunftsfähig zu gestalten.

Landwirtschaftliche Krankenversicherung

Versichertenkarte, Geld und Tabletten

Für Landwirte und Personen, die Land- und Forstwirtschaft als Existenzgrundlage betreiben, für ihre arbeitenden Angehörigen und für Land - und Forstwirte im Ruhestand ("Altenteiler") besteht eine Versicherungspflicht.

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Landwirtschaftliche Pflegeversicherung

Ordner mit Aufschrift "Pflege/Vorsorge", davor ein Kalender mit Stift

Mit der Einführung der sozialen Pflegeversicherung im Jahre 1995 als eigenständiger Zweig der gesetzlichen Sozialversicherung wurde die soziale Absicherung von Pflegebedürftigen umfassend verbessert. Unter dem Dach der landwirtschaftlichen Krankenkasse gibt es – wie bei anderen gesetzlichen Krankenkassen auch – eine landwirtschaftliche Pflegekasse.

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Landwirtschaftliche Unfallversicherung

ein Mann und eine Frau stehen auf dem Acker im Gespräch über ein Papier gebeugt, im Hintergrund ein Traktor

Die landwirtschaftliche Unfallversicherung ist eine genossenschaftlich organisierte Solidargemeinschaft zur Absicherung berufsbedingter Unfallrisiken.

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Alterssicherung der Landwirte

Seniorenpaar auf einer Bank

Die Alterssicherung der Landwirte gewährt Leistungen, die denen der gesetzlichen Rentenversicherung ähnlich sind. Die Alterssicherung der Landwirte ist als Teilsicherung konzipiert.

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Beschäftigung und Mindestlohn

Mann beim Spargelstechen

In der Landwirtschaft arbeiten ca. 1.000.000 Arbeitskräfte (Quelle: Stat. Bundesamt 2014). Etwa die Hälfte sind Familienarbeitskräfte (einschließlich Betriebsleiter). Von den 515.000 familienfremden Arbeitskräften sind ca. 61 Prozent Saisonarbeitskräfte. Mit dem Mindestlohngesetz (MiLoG) wurde zum 1. Januar 2015 ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro brutto / Zeitstunde eingeführt. Seit dem 1. Januar 2017 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 8,84 Euro brutto / Zeitstunde.

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