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Ackerboden Quelle: BMEL, Walkscreen

Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes"

Bund und Länder fördern gemeinsam die ländlichen Räume, die Landwirtschaft und den Schutz der Küsten.

Mit der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" soll

  • gewährleistet werden, dass die Land- und Forstwirtschaft leistungsfähig und auf künftige Anforderungen ausgerichtet ist,
  • sichergestellt werden, dass die Land- und Forstwirtschaft im gemeinsamen Markt der Europäischen Gemeinschaft wettbewerbsfähig ist,
  • gesichert werden, dass die ländlichen Gebiete nachhaltig leistungsfähig bleiben und eine umwelt- und ressourcenschonende Land- und Forstwirtschaft integraler Bestandteil dieser Gebiete sind,
  • der Küstenschutz verbessert werden.

Zur Umsetzung der Gemeinschaftsaufgabe und der dargestellten Grundsätze werden die von den Ländern bereitgestellten Finanzmittel überwiegend als Fördermittel an die Land- und Forstwirtschaft sowie zu Gunsten des Küstenschutzes ausgegeben. Der Bund erstattet den Ländern 60 Prozent der entstandenen Ausgaben (Küstenschutz: 70 Prozent).

Einzelheiten zu den Grundsätzen, Zielen und Verfahrensfragen sind im Gesetz über die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK-Gesetz - GAKG) geregelt.

Weitere Informationen zu Rechtsgrundlagen und zur Funktionsweise bietet der Beitrag Erläuterungen der Gemeinschaftsaufgabe. Wenn Sie auf der Suche nach Kontaktinformationen sind, hilft Ihnen der Beitrag Ansprechpartner der zuständigen Ministerien weiter.

Der Rahmenplan

Zur Erfüllung der Gemeinschaftsaufgabe wird für den Zeitraum einer vierjährigen Finanzplanung ein gemeinsamer Rahmenplan von Bund und Ländern aufgestellt. Der GAK-Rahmenplan bezeichnet die Maßnahmen einschließlich der mit ihnen verbundenen Zielstellungen, er beschreibt die Fördergrundsätze, Fördervoraussetzungen sowie die Art und die Höhe der Förderungen.

Beschlossen wird der Rahmenplan durch den Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK), in dem die Agrarminister von Bund und Ländern sowie der Bundesminister der Finanzen zusammenkommen. Er gilt für den Zeitraum der Finanzplanung und wird alljährlich sachlich überprüft und an die aktuelle Entwicklung angepasst.

Der Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz hat unter Vorsitz von Bundesminister Schmidt abschließend die Förderungsgrundsätze für den Rahmenplan, sowie den Rahmenplan beschlossen. Eine Übersicht über die Rahmenpläne seit 1973 finden sie hier.

Die Berichte über den Vollzug der Gemeinschaftsaufgabe für verschiedene Jahre erhalten Sie in dem Portal "Statistik und Berichte" des BMEL.

Verbindungen zur Europäischen Union

Die Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wurde zum 1. Januar 2007 neu geregelt. An die Stelle des EAGFL traten der Europäische Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) und der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Aus dem EGFL werden die "klassischen" Direktzahlungen der verbleibenden Marktordnungsmaßnahmen und bestimmte Maßnahmen, die in alleiniger Verwaltung der Kommission liegen, finanziert. Aus dem ELER werden die im Rahmen der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 des Rates über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durchgeführten Programme des ländlichen Raums finanziert.

Stand:
29.11.16

Zum Thema

Rahmenplan für das Jahr 2017

Cover der Broschüre "GAK-Rahmenplan 2017"'

Inhalt: Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" für den Zeitraum 2017-2020; Sonderrahmenplan: Maßnahmen des Küstenschutzes in Folge des Klimawandels (2009-2025); Sonderrahmenplan: Maßnahmen des präventiven Hochwasserschutzes

  • Adressen der für die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz zuständigen Ministerien
  • Presse

    Pressemitteilungen

    Publikationen

    Förderung landwirtschaftlicher Unternehmen ab 2014

    Cover der Broschüre 'Förderung landwirtschaftlicher Unternehmen 2014'

    Um die landwirtschaftlichen Betriebe in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und gleichzeitig den veränderten Erwartungen der Verbraucher Rechnung zu tragen, haben Bund und Länder die Investitionsförderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) neu ausgerichtet. Das BMEL fördert gezielt eine nachhaltige, umweltschonende und tiergerechte Landwirtschaft, indem wir Fördermittel solchen Unternehmen gewähren, die bei ihren Investitionsvorhaben besondere Anforderungen in den Bereichen Umwelt-, Klima- oder Verbraucherschutz sowie bei Stallbauten zusätzlich im Bereich Tierschutz erfüllen.

    Die staatlichen Fördermittel können dabei weiterhin mit zinsgünstigen Darlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank kombiniert werden. Im Falle von Vorhaben mit besonders innovativem Charakter kann zudem eine Förderung über das Zweckvermögen des Bundes bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Betracht kommen.

    Die vorliegende Broschüre gibt einen Überblick über die Grundzüge der Förderung für kleine und mittlere landwirtschaftliche Unternehmen in der Förderperiode ab 2014.

    Links

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