BMEL

Service

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur Startseite

Agrarexport & Messen

Ein deutscher Landwirt erlöst etwa jeden vierten Euro im Export, die deutsche Ernährungswirtschaft nach Branchenangaben sogar jeden dritten Euro. Angesichts stagnierender Märkte im Inland benötigt die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft jedoch weiteres Wachstum im weltweiten Export, um ihren Beitrag zu Erhalt und Steigerung von Wertschöpfung und Wohlstand in Deutschland zu leisten.

Das BMEL unterstützt mit seinem Exportförderprogramm gezielt die Bemühungen der deutschen Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft, insbesondere der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Es trägt damit zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, vor allem in den ländlichen Räumen, bei.

Im Rahmen seines Auslandsmesseprogramms ist das BMEL ein verlässlicher Partner der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft bei der Präsenz auf internationalen Messeplätzen und Märkten. Speziell kleinen und mittleren Unternehmen bietet das BMEL auf branchenspezifischen Weltleitmessen unter dem Dach von "Made in Germany" ein bewährtes Marketinginstrument mit breitem Leistungsspektrum.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter Messen und Ausstellungen im Ausland sowie auf den Seiten des Ausstellungs- und Messeausschusses der Deutschen Wirtschaft unter www.auma.de.

Exportförderprogramm für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft

Um die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft bei ihren Bemühungen zur Erschließung neuer Auslandsmärkte zu unterstützen, hat das BMEL ein Unterstützungsprogramm aufgelegt. Das Programm wird laufend weiterentwickelt und an aktuelle Erfordernisse angepasst.

Das Förderprogramm Agrarexport ist darauf angelegt, vielversprechende Märkte zu erschließen und zu pflegen. Es soll helfen, den Kreis der exportierenden Unternehmen zu erweitern sowie ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den Auslandsmärkten zu verbessern. Die Maßnahmen des Förderprogramms Agrarexport dienen der Marktvorbereitung, dem Markteinstieg sowie der Marktpflege. Dazu zählen beispielsweise Schulungen und Seminare, die Bereitstellung von Marktinformationen, die Organisation von Markterkundungs-, Geschäfts- und Multiplikatorenreisen oder auch das erweiterte Auslandsmesseprogramm des BMEL.

Maximal 50-prozentige Kostenübernahme

Die Maßnahmen sind vielseitig und können teilweise aufeinander aufbauen. Vor allem zählen dazu:

  • im Inland

    • die Durchführung von Markt- und Produktstudien,
    • Schulungen geeigneter Mitarbeiter interessierter Unternehmen,
    • Identifizierung und Ansprache potenzieller Teilnehmer am Förderprogramm und
    • Auf- und Ausbau von Datenbanken und Internetportalen.
  • im Ausland

    • Markterkundungsreisen,
    • Geschäftsreisen,
    • imagefördernde Maßnahmen zur Marktsicherung und zum Marktausbau (zum Beispiel Verkaufssonderaktionen oder Events in Zusammenarbeit mit deutschen Einrichtungen im Ausland, beispielsweise Botschaften) und
    • Erstellung von diversen Druckmaterialien und Internetpräsentationen.

Begleitend können Multiplikatoren-, Einkäufer- oder Behördenreisen nach Deutschland, Schulungen im Ausland und das Veranstalten von Fachkongressen und Tagungen, die dem Austausch und der Vernetzung von Fachinformationen und Fachkenntnissen dienen, finanziert werden.

Maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten können erstattet werden.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung fungiert als Projektträger im Auftrag des BMEL. Sie berät und unterstützt die Antragsteller, bereitet die Entscheidungen vor und begleitet die Antragsteller während der Durchführung der Maßnahmen.

Stand:
14.02.15

Inhalt des Dossiers

Zum Thema

Schutz von Herkunftsangaben und traditionellen Spezialitäten

Logos für geschützte geografische Angabe, geschützte Ursprungsbezeichnung und garantierte traditionelle Spezialitäten

Schwäbische Spätzle, Nürnberger Lebkuchen, Allgäuer Emmentaler oder Thüringer Rostbratwurst – diese Produkte sind nicht nur weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt, sie sind auch besonders geschützt.

mehr: Schutz von Herkunftsangaben und traditionellen Spezialitäten …

Agrarexporte verstehen - Fakten und Hintergründe

Titelbild der BMEL-Broschüre "Agrarexporte verstehen"

Made in Germany steht auch bei Lebensmitteln und Agrarerzeugnissen für Qualität und Sicherheit. Hochwertige Veredelungserzeugnisse sind eine besondere Stärke der deutschen Ernährungsindustrie: Deutschland ist zum Beispiel Export-Weltmeister bei Süßwaren, Käse und Schweinefleisch.

Englisch version: Understanding Agricultural Exports - Facts and background information

Publikationen

Presse

Links

Schlagworte

e

Wichtige Mitteilung

Bundespreis 2018 - Für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Jetzt Anmelden!

Aufruf zur Bewerbung zum Bundespreis 2018

Unternavigation aller Website-Bereiche