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Exportunterstützung für Pflanzen und pflanzliche Erzeugnisse

Das Julius Kühn-Institut (JKI) und die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO) haben am 25. März 2015 einen Vertrag zur Stärkung des Exports von Pflanzen und pflanzlichen Erzeugnissen unterzeichnet.

Das Interesse deutscher Unternehmen am Export von Pflanzen und pflanzlichen Erzeugnissen in Drittstaaten ist stark angestiegen. Daraus resultiert die Zunahme der fachlichen Arbeiten und Verhandlungen seitens des BMEL und der zu erstellenden wissenschaftlichen Zuarbeit beim Julius Kühn-Institut (JKI), dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen im Geschäftsbereich des BMEL.

"Das BMEL wird deshalb in diesem Bereich das Personal verstärken und ein neues Referat "Pflanzengesundheit, Phytosanitäre Angelegenheiten beim Export" ab 1. April 2015 einrichten. Auch im JKI wurden zusätzliche Stellen geschaffen" erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Vertragsunterzeichnung am 25. März 2015 in Berlin.

Gegenstand des Vertrages ist die Erstellung von Gutachten über die phytosanitären Risiken von Äpfeln aus Deutschland für die Zielländer Brasilien, China, Indien, Kanada, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam durch das JKI im Auftrag der Wirtschaft. Die Gutachten sind Grundlage für die spätere Entscheidung der Zielländer zur Genehmigung des Imports von Äpfeln aus Deutschland. Die Arbeit soll bis zum Ende der Vegetationsperiode 2016 abgeschlossen sein.

Der Vertrag geht zurück auf eine Initiative des BMEL zur Öffnung neuer Drittlandsmärkte für Äpfel infolge des russischen Importstopps. Die Auswahl der Zielländer entspricht den Vorgaben der Wirtschaft. Deren finanzielle Beteiligung stellt sicher, dass die knappen Ressourcen in BMEL und JKI nur für diejenigen Produkte und Zielländer eingesetzt werden, in denen die Wirtschaft auch tatsächlich ausreichendes Absatzpotential erkundet hat.

Stand:
25.03.15

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