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Neue Märkte für tierische Produkte

Arbeitsgruppe des BMEL soll Handelsbarrieren beseitigen

Bananen aus Ecuador, Rotwein aus Italien, Kaffee aus Kenia: Rund acht Prozent aller weltweit exportierten Güter sind Nahrungsmittel oder Erzeugnisse aus der Landwirtschaft. Die Vielfalt der Lebens- und Genussmittel in unserer Küche steigt durch den globalen Handel.

Dieser Handel unterliegt komplexen nationalen und internationalen Abkommen, Regelungen, Vorschriften und Anforderungen. Einige sollen den Handel fördern, andere erschweren ihn. So müssen beispielsweise aus Deutschland exportierte tierische Produkte den hygienischen Vorschriften des Empfängerlandes entsprechen.

"Die Chancen des Agrarexports für Wertschöpfung, Wohlstand und Arbeitsplätze in Deutschland – insbesondere in den ländlichen Räumen – wollen wir verantwortungsbewusst nutzen. Dabei konzentrieren wir uns auf kaufkräftige, aufnahmebereite Märkte", so Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.

Bilaterale Veterinärzertifikate mit Drittländern öffnen Exportmärkte

Weil Zielländer zum Schutz vor Tier- und Pflanzenkrankheiten andere Kriterien festlegen dürfen als in der Europäischen Union gelten, kommt es zu Exporterschwernissen oder Handelsbarrieren. Nicht immer beruhen sie auf wissenschaftlich basierten Schutzinteressen, es sind auch bürokratische Hürden, die überwunden werden müssen. Hier setzen die Bemühungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums an, das speziell dafür eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet hat.

Durch die bilaterale Zusammenarbeit im Veterinärbereich mit Ländern außerhalb der EU konnten zum Beispiel erfolgreich Veterinärzertifikate ausgehandelt und Importbedingungen angepasst werden. In Ländern wie Mexiko, Indien, Südafrika oder Costa Rica wurden in den letzten Monaten erstmals neue Märkte für Schweinefleisch, Zuchtschweine oder Milch- und Milcherzeugnisse eröffnet. Auch mit Japan konnten alle regionalen Ausfuhrbeschränkungen für Schweinefleischexporte aufgehoben und neue Veterinärzertifikate für Geflügelfleisch ausgehandelt werden.

Die arbeitsintensiven und langwierigen Verhandlungen mit Drittstaaten sind eine wichtige Grundlage für eine Marktöffnung.

Stand:
11.04.17

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