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Agrarterminmärkte und Management von Preisrisiken

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zu einer Diskussionsrunde rund um die Nutzung von Agrarterminmärkten zum Management von Preisrisiken geladen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Land- und Forstwirtschaft sowie der Finanzwirtschaft diskutierten über die Anwendung der neuen Finanzmarktregulierung MiFID und die Bedeutung von Terminkontrakten für die Preisabsicherung bei Zucker vor dem Hintergrund der auslaufenden Quotenregelung.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Beurteilung von Möglichkeiten, die der Terminmarkt für die Preisabsicherung bei Milch bieten kann. Der starke Rückgang der Milchpreise bis Mitte 2016 und der anschließende Preisanstieg haben einmal mehr vor Augen geführt, dass mit dem Rückzug der Europäischen Union aus der direkten Steuerung des Marktes die Preisvolatilität zunimmt. Vor diesem Hintergrund hat das BMEL ein Forschungsprojekt in Auftrag gegeben, das unter Federführung des Thünen-Instituts in Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bearbeitet wurde. Analysiert wurde, inwiefern sich die Kontrakte für Butter, Magermilchpulver und Molkenpulver an der EEX-Börse zur Preisabsicherung aber auch zur Preisinformation eignen. Obwohl die Liquidität der Kontrakte im Vergleich zu Getreide oder Raps noch gering ist, zeigen die empirischen Ergebnisse, dass die drei Milchprodukt-Futurekontrakte sowohl zuverlässige Preisinformationen liefern als auch zur Preisabsicherung gut geeignet sind.

Dazu erklärte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser: "Ich begrüße es, dass mit dem Milchterminmarkt ein funktionsfähiges Instrument zur Verfügung steht, um mit dem Risiko volatiler Milchpreise umzugehen und Existenzsicherung zu unterstützen."

Stand:
28.04.17

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