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Offener Austausch zum Agrarhandel

Der Agrarhandel Deutschlands und der Europäischen Union mit Entwicklungsländern steht häufig in der Kritik. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat einen Dialog mit allen Akteuren initiiert, um eine breite Basis für die Politikberatung zu schaffen.

Die Bundesregierung sieht in der Einbindung von Entwicklungsländern in den internationalen Agrarhandel die Chance, deren Wachstum und Entwicklung nachhaltig zu fördern. Im Vordergrund steht dabei die Region Sub-Sahara Afrika. In dieser Region lebt gut ein Viertel aller hungernden und unterernährten Menschen. Um deren Zahl weiter zu reduzieren, muss die Agrarentwicklung in den afrikanischen Staaten gezielt unterstützt werden. Dabei spielt auch der Agrarhandel eine zentrale Rolle. Ziel muss es sein, langfristig eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen. Mit Wirtschaftspartnerschaftsabkommen wurden die Handelsbeziehungen zwischen Europa und Sub-Sahara Afrika neu gestaltet und an die WTO-Regeln angepasst. Sie ermöglichen den afrikanischen Staaten weiterhin zoll- und quotenfreien Zugang zum EU-Markt.

„Was wir brauchen, ist ein offener Dialog zum Agrarhandel, um den engen Austausch zwischen Nichtregierungsorganisationen und Wirtschaftsvertretern bzgl. Investitionen in die Agrarentwicklung vor Ort zu stärken. Das wollen wir politisch begleiten und vorantreiben“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser.

Dazu hat Bleser am 29. Juni 2017 ein Expertengespräch durchgeführt. Eingeladen waren Nichtregierungsorganisationen, Agrar- und Handelsökonomen, Entwicklungsforscher, Wirtschafts- und Regierungsvertreter, darunter die Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann und Prof. Dr. Martin Banse, Leiter des Thünen-Instituts für Marktanalyse.

Für Kritiker stehen potenziell negative Auswirkungen von europäischen Exporten in afrikanische Staaten im Vordergrund. Fakt ist, dass in der Europäischen Union (EU) – und damit auch in Deutschland – bereits seit 2013 keine Exportsubventionen mehr gewährt werden.

Stand:
30.06.17

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