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Botschafter unterzeichnet Memorandum Botschafter Walter Werner (r.) unterzeichnet gemeinsam mit Nthisana Phillips, (WTO, Director of the Administration and General Services Division) das Memorandum of Understanding, Quelle: StV-Ch

Sichere Lebensmittel: Deutschland unterstützt Entwicklungsländer weiterhin beim Umsetzen internationaler Standards

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will Entwicklungsländern auch künftig dabei helfen, internationale Standards zum Schutz von Menschen, Tieren und Pflanzen umzusetzen.

Es unterstützt daher auch im laufenden Haushaltsjahr die Initiative "Standards and Trade Developement Facility" (STDF) mit rund 150.000 Euro. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnete der deutsche Botschafter bei der Welthandelsorganisation (WTO), Walter Werner, am 6. Juli 2017 in Genf.

"Hohe Standards unterstützen nicht nur den Export von Entwicklungsländern“, unterstreicht Werner, „sie helfen auch dabei die Ausbreitung von Tierseuchen und Pflanzenkrankheiten zu unterbinden. Sie sind damit auch ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung.“ Dies sei für die Bundesregierung ein wichtiges Ziel. „Deswegen freuen wir uns, dass das BMEL auch dieses Jahr 150.000 Euro in die STDF-Projekte einfließen lässt. Die Gewährleistung hoher Gesundheitsstandards ist zudem im Interesse der Verbraucher", betonte der Botschafter.

Der Hintergrund:

Vielen Entwicklungsländern fällt es schwer, internationale gesundheitspolizeiliche und pflanzenschutzrechtliche Normen umzusetzen. Das hat oft zur Folge, dass die von ihnen erzeugten Produkte nicht exportiert werden können.

Wie lässt sich verhindern, dass Schädlinge komplette Ernten zerstören? Was ist nötig, um Tierherden gesund zu halten? Auch bei Fragen wie diesen setzt das STDF-Programm an: Es bietet in den Entwicklungsländern vor Ort Schulungen und Maßnahmen zum Aufbau von Pflanzenschutzdiensten oder Tiergesundheitsbehörden an.

Die STDF ist eine von der WTO koordinierte, institutionenübergreifende globale Partnerschaft. Beteiligt sind unter anderem die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), das Internationale Pflanzenschutzübereinkommen (IPPC) oder die Weltbank.

Sie konzipieren Förderansätze in den gesetzlich geregelten Bereichen Pflanzenschutz, Tiergesundheit sowie Lebensmittelsicherheit und stimmen diese ab. Die Mitarbeit in der STDF bietet die Möglichkeit, bilaterale Projekte und Programme mit regionalen und internationalen Aktivitäten zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und Hebelwirkungen durch Kooperationen im Rahmen der Aid-for-Trade-Initiative zu erzielen. Aid for Trade hilft den Entwicklungsländern - insbesondere den am wenigsten entwickelten Ländern - den Handel zu entwickeln. Es geht darum, angebotsseitige Hindernisse und die handelsbezogene Infrastruktur zu verbessern um am internationalen Handel teilzuhaben

Deutschland beteiligt sich seit 2006 an der STDF-Initiative.

Stand:
01.08.17

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