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Die WTO und die Doha-Entwicklungsrunde

Eine starke Exportnation wie Deutschland, die in die globalen Märkte integriert ist, braucht internationale Regeln für den Handel, auf die es sich für seine Wirtschaft verlassen kann.

Die Welthandelsorganisation (World Trade Organization /WTO) wurde mit dem Ziel gegründet, Handelshemmnisse abzubauen und für alle Mitgliedstaaten verpflichtende Regeln für den internationalen Handel zu schaffen, die auch eingeklagt werden können. In der aktuellen Doha-Entwicklungsrunde verhandeln die Mitgliedstaaten insbesondere über die bessere Einbindung der Entwicklungsländer in den Welthandel.

Ziel der Bundesregierung ist es, bei den Doha-Verhandlungen im Agrarbereich, den Entwicklungsländern eine gleichberechtigte Teilnahme am Welthandel zu ermöglichen und zugleich sicherzustellen, dass das europäische Modell einer multifunktionalen Landwirtschaft auch in Zukunft Bestand hat. Ein WTO-Abschluss würde die reformierte Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union multilateral absichern und europäischen, also auch deutschen Landwirten, Planungssicherheit geben und Chancen eröffnen.

Die Welthandelsorganisation (WTO)

Handelsschiff am Hafenkai

Als Ergebnis der achten Welthandelsrunde, der so genannten "Uruguay-Runde", entstand 1994 aus dem Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen (GATT) die Welthandelsorganisation (World Trade Organization /WTO).

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Die Doha-Entwicklungsrunde

Containerschiff sticht in See

Als Doha-Entwicklungsrunde (auch Doha-Development-Agenda - DDA) werden die seit 2001 laufenden Verhandlungen der Welthandelsorganisation (World Trade Organization - WTO) bezeichnet.
Ein zentrales Ziel der Runde ist es, die Entwicklungsländer durch das Berücksichtigen ihrer besonderen Bedürfnisse besser in den Welthandel einzubinden. In dieser deshalb so genannten Doha-Entwicklungsrunde verhandeln die Mitgliedstaaten darüber, wie der Handel weiter liberalisiert werden kann und welche Handelsregeln entsprechend angepasst werden müssen.

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Schutz von Herkunftsangaben und traditionellen Spezialitäten

Logos für geschützte geografische Angabe, geschützte Ursprungsbezeichnung und garantierte traditionelle Spezialitäten

Schwäbische Spätzle, Nürnberger Lebkuchen, Allgäuer Emmentaler oder Thüringer Rostbratwurst – diese Produkte sind nicht nur weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt, sie sind auch besonders geschützt.

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Agrarexporte verstehen - Fakten und Hintergründe

Titelbild der BMEL-Broschüre "Agrarexporte verstehen"

Made in Germany steht auch bei Lebensmitteln und Agrarerzeugnissen für Qualität und Sicherheit. Hochwertige Veredelungserzeugnisse sind eine besondere Stärke der deutschen Ernährungsindustrie: Deutschland ist zum Beispiel Export-Weltmeister bei Süßwaren, Käse und Schweinefleisch.

Englisch version: Understanding Agricultural Exports - Facts and background information

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