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Bio- bzw. ökologischer Landbau

Der biologische bzw. ökologische Landbau ist eine besonders ressourcenschonende und umweltverträgliche Wirtschaftsform, die sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert. Deutschland ist mit 9,48 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2016 der größte Markt für Bio-Lebensmittel in Europa.

Der ökologische Landbau ist neben dem konventionellen Landbau eine wichtige Säule der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft. Mein Ziel ist es, die Produktion von biologischen Erzeugnissen in Deutschland weiter zu steigern und den Ökolandbau zu stärken." Christian Schmidt

Das Bio-Siegel schafft Transparenz und ist eine verlässliche Orientierungshilfe im Bio-Zeichendschungel. Öko-Produkte werden nicht nur auf der Basis des Lebensmittel- und Futtermittelrechts, sondern auch nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau kontrolliert.

Die Rahmenbedingungen für ökologisch wirtschaftende Landwirte und ihrer Marktpartner sollen verbessert werden, daher setzt das BMEL an der gesamten Wertschöpfungskette an: von der Erzeugung über den Absatz, die Verarbeitung bis zur Vermarktung. Es gilt, die Qualität und Produktivität zu verbessern, Logistik- und Distributionskosten zu senken und den Erwartungen der Verbraucher an besondere Qualität, Herkunft und Preis gerecht zu werden.

Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau wurde mit Beschluss des Deutschen Bundestages vom 26. November 2010 für andere nachhaltige Formen der Landwirtschaft geöffnet. Es wird unter dem Namen "Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)" weitergeführt. 16 Millionen Euro standen bis Ende 2012 jährlich zur Verfügung, seit dem Jahr 2013 stehen 17 Millionen Euro pro Jahr für das Programm bereit, für 2017 20 Millionen Euro. Denn der Biolandbau ist neben der konventionellen Landwirtschaft eine wichtige Säule der deutschen Landwirtschaft. Daher hat das BMEL die "Zukunftsstrategie ökologischer Landbau" initiiert, die zur BioFach 2017 vorgestellt wurde.

Ökobarometer 2017: Biolebensmittel sind beliebt, mehr Bio in Kantinen gefragt

Grafik zur Aufgeschlossenheit gegenüber Bioberichten: 31 Prozent würden iin der Kantine/Mensa bewusst Gerichte bevorzugen, die ganz oder teilweise mit Biolebensmitteln hergestellt werden.

Der Kauf von Biolebensmitteln ist für viele Verbraucherinnen und Verbraucher selbstverständlich geworden. Fast ein Viertel (22 Prozent) kaufen häufig oder sogar ausschließlich Produkte aus dem Ökolandbau. Immerhin die Hälfte (49 Prozent) aller Kundinnen und Kunden greifen gelegentlich zu Bioware.

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Ökolandbau stärken: Schmidt stellt Zukunftsstrategie ökologischer Landbau vor

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt stellt auf der Biofach die Zukunftsstrategie ökologischer Landbau des BMEL vor

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat am 15. Februar 2017 die "Zukunftsstrategie ökologischer Landbau" (ZöL) auf der Biofach in Nürnberg vorgestellt. Der Inhalt: Fünf Handlungsfelder und 24 Maßnahmenkonzepte, um der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft neue Wachstumsimpulse zu geben.

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Schmidt: Innovationskraft im Ökolandbau weiter stärken

Logo Deutschland Land des Jahres zur Biofach 2017

Deutschland ist "Land des Jahres" auf der Messe BioFach 2017 in Nürnberg

Die deutsche Bio-Branche rückt auf der nächsten BioFach 2017 von 15. bis 18. Februar 2017 in Nürnberg besonders ins Rampenlicht.

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Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2017: Siegerbetriebe ausgezeichnet

Gruppenfoto

Nachhaltiger Biogemüseanbau, ein starker Erzeuger- und Vermarktungsverbund sowie wertvolle Vermehrungs- und Züchtungsarbeit: Der Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens ehrte die Siegerbetriebe des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2017 auf der Internationalen Grünen Woche 2017 vor rund 200 Gästen.

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Kinder und Jugendliche für Landwirtschaft begeistern

Logo des Wettbewerbs "Echt Kuh-l!", Link zu www.echtkuh-l.de

Staatssekretärin Flachsbarth startet Schülerwettbewerb ECHT KUH-L! und Aktion BAUER MIT KLASSE!

Am 26. November 2016 hat die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth, den bundesweiten Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ECHT KUH-L! eröffnet. Gleichzeitig startete Flachsbarth BAUER MIT KLASSE! – die neue Gemeinschaftsaktion des Netzwerkes der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

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Schülerwettbewerb „ECHT KUH-L!“ 2017: Kreative Beiträge und stolze Gewinner

Gruppenfoto

Echt cool sind die diesjährigen Beiträge des Schülerwettbewerbs zum Motto "Wissen wo’s herkommt – Lebensmittel aus der Region". Die Gewinner nahmen auf einer Berlin-Reise die Siegertrophäe die "Kuhle Kuh" in Gold am 22. Juni 2017 entgegen. Übergeben hat sie die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Dr. Maria Flachsbarth.

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Die Reform der EU-Ökoverordnung

Europafahnen vor der EU-Kommission in Brüssel

Die Trilogverhandlungen von Rat, Europäischem Parlament und Europäischer Kommission zur Revision der EU-Ökoverordnung wurden im November 2015 unter luxemburgischem Vorsitz aufgenommen. Die darauf folgende niederländische Präsidentschaft konnte im ersten Halbjahr 2016 mit großem Engagement spürbare Verhandlungsfortschritte erzielen, ohne dabei die Kernpunkte der Allgemeinen Ausrichtung des Agrarrates aus dem Blick zu verlieren. Sie hat das Dossier an die neue slowakische Präsidentschaft übergeben, die davon ausgeht, dass der Trilog bis Ende 2016 vollständig abgeschlossen werden kann.

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Ökologischer Landbau in Deutschland

Dinkelfeld

Stand: Januar 2017

Diese Informationsschrift gibt eine einführende Übersicht über den ökologischen Landbau in Deutschland. Die gesetzlichen Regelungen, die mit dem Öko-Landbau befassten Verbände sowie die Entwicklung und Förderung der ökologisch wirtschaftenden Betriebe werden vorgestellt.

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Bio-Siegel

Logo des Bio-Siegels, neues Fenster: Link zum Bio-Siegel

Das Bio-Siegel ist ein bedeutender Schritt zur Entwicklung des Bio-Marktes. Es kann auf freiwilliger Basis zusätzlich zum verpflichtenden EU-Bio-Logo genutzt werden, das alle vorverpackten, ökologisch erzeugten Lebensmittel aus der EU tragen müssen.

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EU-Bio-Logo ergänzt verpflichtend das deutsche Bio-Siegel

EU-Bio-Logo

Das EU-Bio-Logo ist seit dem 1. Juli 2012 verbindlich für alle vorverpackten, ökologisch erzeugten Lebensmittel, die in einem EU-Mitgliedsstaat hergestellt werden und die strengen Normen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau erfüllen.

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Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Logo des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und anderer Formen der nachhaltigen Landwirtschaft

Im Jahr 2002 wurde das Bundesprogramm Ökologischer Landbau zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den ökologischen Landbau aufgelegt. Mit Beschluss des Deutschen Bundestages vom 26. November 2010 wurde das Programm für andere nachhaltige Formen der Landwirtschaft geöffnet.

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Kontrolle im ökologischen Landbau

Kontrolleurin besichtigt mit Landwirt die Felder

Öko-Produkte müssen wie konventionelle Erzeugnisse die allgemein geltenden Vorschriften des Lebensmittel- und Futtermittelrechts erfüllen und werden im Rahmen der dort vorgesehenen Kontrollmechanismen überprüft.

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Zum Thema

Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM), Ökologischer Landbau und Tierschutzmaßnahmen

Grünland mit Mohn und Kornblumen

Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM), Ökologischer Landbau und Tierschutzmaßnahmen sind wesentliche Instrumente zur Erreichung von Umweltzielen in der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik. Der Rechtsrahmen der Europäischen Union schreibt einen Finanzanteil von mindestens 30 Prozent in den ländlichen Entwicklungsprogrammen nach Art. 59 Absatz 6 der EU-Verordnung über die Förderung der ländlichen Entwicklung (ELER) vor.

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Ackerbohne, Erbse & Co. - Die Eiweißpflanzenstrategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Förderung des Leguminosenanbaus in Deutschland

Cover der Broschüre 'Eiweißpflanzenstrategie des BMEL

Mit der Eiweißpflanzenstrategie des BMEL sollen – unter Berücksichtigung der internationalen Rahmenbedingungen – Wettbewerbsnachteile heimischer Eiweißpflanzen (Leguminosen wie Ackerbohne, Erbse und Lupinenarten sowie Kleearten, Luzerne und Wicke) verringert, Forschungslücken geschlossen und erforderliche Maßnahmen in der Praxis erprobt und umgesetzt werden.

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