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Schmidt: Forum Nachhaltiger Kakao ist echter Leuchtturm für Nachhaltigkeit

Als echten Leuchtturm für Nachhaltigkeit hat Bundesminister Christian Schmidt das Forum Nachhaltiger Kakao e.V. (FNK) gewürdigt. Es sei ein Beispiel für andere Agrarrohstoffe, wie der Minister zur Eröffnung der Mitgliederversammlung des Forums am 19. April 2016 in Berlin deutlich machte.

Das FNK war 2012 auf Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie relevanten Akteuren aus der Süßwarenindustrie, dem Einzelhandel und der Zivilgesellschaft gegründet worden. Deutschland als zweitgrößter Verarbeiter von Rohkakao und weltgrößter Exporteur kakaohaltiger Produkte trägt eine besondere Verantwortung. Das Ziel: Die Situation für Kleinbauern in den Anbauländern dauerhaft und wirksam zu verbessern und den Anteil nachhaltig erzeugten Kakaos in Zusammenarbeit mit den Partnerländern deutlich zu erhöhen. Mit dem derzeit laufenden ersten Projekt des Forums PRO PLANTEURS an der Elfenbeinküste werden 20.000 Kakaobauern in einem Zeitraum von fünf Jahren im nachhaltigen Anbau von Kakao geschult.

Die Initiative fruchtet: 2015 betrug der Anteil von nachhaltig erzeugtem Kakao bei den in Deutschland verkauften Süßwaren der Deutschen Süßwarenindustrie 39 Prozent, bei den Mitgliedern des Forums sogar 49 Prozent. Zum Vergleich: 2011 lag der Anteil des nachhaltigen Kakaos in der deutschen Schokoladenherstellung nur bei drei Prozent. Allein von 2014 bis 2015 stieg der Anteil von nachhaltig angebautem Kakao in der deutschen Süßwarenproduktion um 30 Prozent.


Leuchtturmprojekt 2016 der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie

Die Bundesregierung würdigte das Forum als Leuchtturmprojekt 2016 der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. Es steht Pate für andere Agrarrohstoffe: So wurde in Anlehnung an den Start des FNK 2013 das Forum für nachhaltiges Palmöl (FONAP) gegründet.

Hintergrund Kakaoproduktion

Schmidt machte anlässlich der FNK Mitgliederversammlung deutlich, langfristig gelte es dafür zu sorgen, dass alle Agrarrohstoffe nachhaltig produziert werden. Deshalb sei es ihm wichtig, mit den Anbauländern im Gespräch zu bleiben und gemeinsam Standards zu setzen. Ein gutes Beispiel dafür sei Indonesien beim Palmöl. Deutschland wird aus diesem Grund 2018 Gastgeber der 4. Weltkakao-Konferenz sein. Dort werden Strategien für eine weltweit nachhaltige Kakaoerzeugung gemeinsam mit der Internationalen Kakaoorganisation entwickelt.

Erste wichtige Schritte sind gemacht: So hat die Bundesregierung jüngst ein Programm zur Förderung des nachhaltigem Konsums auf den Weg gebracht und die Niederlande nutzen ihre EU-Ratspräsidentschaft, um nachhaltige Lieferketten für Agrarrohstoffe in den Fokus zu rücken. Nicht zuletzt haben auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die Welternährungsorganisation FAO Nachhaltigkeit auf der Agenda: Sie haben mit der "OECD-FAO-Guidance for Responsible Agricultural Supply Chains" eine praktische Handreichung für alle Unternehmen formuliert, damit sie ihrer Verantwortung für Menschenrechte und Umweltschutz nachkommen können.

Stand:
25.08.16

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