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Wettbewerb Holzbau Plus 2016 ausgelobt

Mit dem HolzbauPlus-Wettbewerb will das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Aufmerksamkeit auf besonders nachhaltige Gebäude mit einer ganzheitlichen Materialwahl lenken. Am 19. Januar 2016 lobte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth, den Wettbewerb im Rahmen der Internationalen Grünen Wochen 2016 aus. Prämiert werden sollen ganz bewusst Projekte mit Holz im Zusammenspiel mit weiteren nachwachsenden Rohstoffen in Konstruktion, Dämmung und Ausbau. Der Wettbewerb wird in den vier Kategorien städtischer Wohnungsbau, ländlicher Wohnungsbau, öffentliches Bauen und gewerbliches Bauen ausgelobt. Aufgrund der immensen Bedeutung der energetischen Gebäudesanierung für den Klimaschutz sind in allen vier Kategorien neben Neubauten explizit auch Sanierungen zugelassen.

Lesen Sie auf den folgenden Seiten mehr über Teilnahmebedingungen, Jury, Preisverleihung und laden Sie sich die Teilnahme-Unterlagen herunter.

Siegerprojekte des Bundeswettbewerbs HolzbauPlus 2014

Der bundesweite Wettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeichnet individuelle und wegweisende Lösungen für das Bauen und Sanieren mit nachwachsenden Rohstoffen aus. Am 18. März wurden die Siegerprojekte in Berlin prämiert.

Holz ist ein vielseitiger Baustoff und verbindet traditionelle und moderne Bauweisen auf besondere Art. Zunehmend finden nachwachsende Rohstoffe und ökologische Baumaterialen auch über statische Bauteile hinaus als Verkleidung, Dämmung oder im Innenausbau Anwendung.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt mit seinem Wettbewerb "HolzbauPlus" eine besonders ressourceneffiziente und nachhaltige Bauweise. Der Wettbewerb zeichnet die Gebäude aus, bei denen neben Holz auch Baumaterialien wie Lehm und Kalk sowie Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und biobasierten bzw. natürliche Baustoffe wie Stroh, Hanf, Schilf, Holzfasern, Zellulose im Innenausbau eingesetzt wurden. Der Bundeswettbewerb wurde 2014 bereits zum zweiten Mal ausgelobt.

"Mit dem Wettbewerb 'HolzbauPlus - Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen' werden explizit Bauherren ausgezeichnet, die mit ihrem Vorhaben die Schnittstelle zwischen traditionellen und Materialien und zeitgemäßer Umsetzung sehr individuell besetzen und gleichzeitig wegweisende Lösungen für das Bauen und Sanieren unter den heutigen Anforderungen entwickeln", betont Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.

Cover der Broschüre "Holzbau Plus"

Die Broschüre "HolzbauPlus" enthält die Zusammenfassung des BMEL-Wettbewerbs aus Sicht der Jury und eine Dokumentation aller Preisträger sowie der Lobenden Erwähnungen.

zur Broschüre

Mehr als 70 Projekte wurden bis zum Bewerbungsende am 1. September 2014 eingereicht. Eine siebenköpfige Jury wählte unter der Leitung von Professor Martin Wollensak (Hochschule Wismar) sieben Preisträger und vier Lobende Erwähnungen aus. Gleich vier der Preise vergab sie in der Kategorie "Wohnungsbau – Sanierung". Damit will die Jury daran erinnern, dass im Gebäudebestand die größten greifbaren Potenziale zur CO2-Einsparung und zum sinnvollen Einsatz ressourcenschonender Naturbaustoffe liegen. Die Preise wurden sowohl für städtische als auch ländliche Projekte vergeben. Die Juroren wollen damit auf übertragbare Lösungen bei innerstädtischen Sanierungsaufgaben aufmerksam machen. Die prämierten Beispiele im ländlichen Raum zeigen wiederum auf, wie ehemals landwirtschaftlich genutzte Bausubstanz vor Verfall und Abriss gerettet werden kann - eine lohnende Alternative zu ländlichen Neubausiedlungen auf der grünen Wiese und ein Ansatz, alte Dorfkerne mit neuem Leben zu füllen. Einen weiteren Akzent setzte die Jury in der Kategorie "Öffentliches Bauen". Die drei Preisträger demonstrieren beispielhaft, wie die öffentliche Hand bei Nachhaltigkeitskonzepten vorangehen kann.

Die vier Lobenden Erwähnungen wurden exemplarisch für eine vorbildliche Holzbauarchitektur ausgesprochen, obwohl hier keine nachwachsenden Dämmstoffe in Außenwand und Dach verwendet wurden.

Bildergalerie der Prämierten des Wettbewerbs HolzbauPlus 2014

Aktuelles Bild / Video

Museum Haus Württemberg

Außenansicht eines sanierten Fachwerkhauses Das Museum Haus Württemberg in Weinstadt erhält den ersten Preis in der Kategorie "Öffentliches Bauen - Sanierung". Es zeigt in vorbildhafter Weise wie mit modernen Holzwerkstoffen neue gestalterische Potentiale erschlossen werden können. Quelle FNR/Roland Halbe

Blätterfunktion

 

Die Preisträger

Kategorie "Öffentliches Bauen - Sanierung"
1. Preis: Museum Haus Württemberg, Weinstadt

Kategorie "Öffentliches Bauen - Neubau"
1. Preis: Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Tirschenreuth
2. Preis: Steigerwald Zentrum, Oberschwarzach

Kategorie "Wohnungsbau - Sanierung (Land)"
1. Preis: Mehrgenerationenhaus in Gutengermenhof, Löwenberger Land
2. Preis: Ehemalige Scheune Relsberg, Relsberg

Kategorie "Wohnungsbau - Sanierung (Stadt)"
1. Preis: Reihenmittelhaus Praunheim, Frankfurt am Main
2. Preis: Alte Brauerei Schwerin, Schwerin

Lobende Erwähnungen

Kategorie "Wohnungsbau - Neubau": Multifunktionsgebäude c13, Berlin
Kategorie "Öffentliches Bauen - Neubau": Rupert-Neß-Gymnasium, Wangen im Allgäu
Kategorie "Gewerbliches Bauen - Neubau": Fertigungshalle mit Verwaltungsbereich, Leverkusen
Kategorie "Gewerbliches Bauen - Neubau": Werkstattgebäude Knorre, Bautzen

Am 18. März 2015 wurden die Gewinner im Berliner Multifunktionsgebäude c13 prämiert.

Stand:
19.03.15

Inhalt des Dossiers

Zum Thema

HolzbauPlus Bundeswettbewerb – Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen 2016 - Hinweise zum Wettbewerb

Flyer HolzbauPlus 2016

Übersicht zu den Zielstellungen und Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs HolzbauPlus 2016.

Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2014 - Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen

Cover der Broschüre "Holzbau Plus"

Die Broschüre zum Bundeswettbewerb 2014 enthält die Zusammenfassung des Wettbewerbs aus Sicht der Jury und einer Dokumentation aller Preisträger sowie Lobenden Erwähnungen.

Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2012 - Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen

Cover HolzbauPlus 2012

Die Broschüre zum Bundeswettbewerb 2012 enthält die Zusammenfassung des Wettbewerbs aus Sicht der Jury und einer Dokumentation aller Preisträger sowie Lobenden Erwähnungen.

Zum Thema

Bioökonomie als Teil des Stundenplans

Wandtafel in der Schule mit mit Blume, Sonne und Wolken

Die Butterbrotdose aus Pflanzenstärke, das Smartphonegehäuse vom Acker, der Flugzeugsprit aus Algen: Für viele Alltagsprodukte, die heute zumeist noch aus fossilen Rohstoffen wie Erdöl hergestellt werden, gibt es bereits nachwachsende Alternativen.

mehr lesen: Bioökonomie als Teil des Stundenplans …

Biobasierte Wirtschaft interaktiv

Grafik eines Hauses

Aus unserem Alltag sind Produkte aus fossilen Rohstoffen nicht wegzudenken. Umso größer ist die Herausforderung, die sich mit dem notwendigen Wandel hin zu einer biobasierten Wirtschaft stellt. Interaktiv können hier die Wege der biobasierten Wirtschaft entdeckt werden - wie aus Holz biobasierte Produkte entstehen, wie Kohlenstoff ideal genutzt werden kann oder warum Erdöl in der Industrie immer wichtiger wurde. Im interaktiven Quiz kann das biobasierte Wissen getestet werden.

mehr lesen: Biobasierte Wirtschaft interaktiv …

Links

Publikationen

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Cover der Broschüre Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Die Broschüre "Neue Produkte: Aus Natur gemacht - Nachwachsende Rohstoffe im Alltag" zeigt neue Wege und Alternativen durch nachwachsende Rohstoffe und biobasierte Produkte auf - zuhause, unterwegs, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit.

Weitere Publikationen

Presse

Themendienst Biobasierte Wirtschaft
Schwerpunkt: 
nachwachsende Rohstoffe

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Das BMEL liefert in einem Themendienst Hintergründe zur biobasierten Wirtschaft und informiert über umweltfreundliche Innovationen. Die sechste Ausgabe beschäftigt sich konkret mit den Chancen und Möglichkeiten der Bioökonomie.

mehr lesen: Themendienst Biobasierte Wirtschaft …

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Titelbild zur Veranstaltung Bioökonomie 2014

Die Pressemappe zum Schwerpunktthema "Biobasierte Wirtschaft".

mehr lesen: Neue Produkte: Aus Natur gemacht …

Pressemitteilungen

Videos

Film: "Neue Produkte - Aus Natur gemacht"

Startbild des Videos zur Biobasierten Wirtschaft. Link zum Video.

Erdöl, Erdgas oder Kohle sind häufig die Basis für die Herstellung vieler unserer Alltagsprodukte, ob im Smartphone oder der Shampoo-Flasche. Doch fossilen Grundstoffe sind begrenzt und werden uns nicht ewig zur Verfügung stehen. Aber es gibt nachhaltige Alternativen. Nachwachsende Rohstoffe wie Pflanzen, Holz, Stärke oder Zucker werden immer mehr in der Industrie verwendet. Die Biobasierte Wirtschaft - oder auch Bioökonomie - konzentriert sich darauf, Produkte aus nachhaltigen Rohstoffen herzustellen.

zum Video: Film: "Neue Produkte - Aus Natur gemacht" …

Film: "Neue Produkte: Aus Natur gemacht – Aus Pflanzen wird Plastik"

Video biobasierte Wirtschaft: der Moderator steht vor einer Maschine

Knapp neun Millionen Tonnen Kunststoffe werden jährlich in Deutschland verbraucht – umgerechnet 110 Kilogramm pro Bundesbürger. Rund ein Drittel davon entfällt auf Verpackungen wie Folien, Tragetaschen und Becher im Haushalt. Die gesamte erzeugte Abfallmenge würde 360.000 Müllfahrzeuge füllen. Heute besteht lediglich ein Prozent der Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Potenzial ist weitaus größer: Bei Verpackungen und Einweggeschirr, aber auch bei Spielzeug, Sportartikeln oder Gehäusen für Elektrogeräte lassen sich herkömmliche Kunststoffe durch biobasierte Kunststoffe ersetzen. Wie aus Pflanzen Plastik wird, zeigt dieser Film.

zum Video: Film: "Neue Produkte: Aus Natur gemacht – Aus Pflanzen wird Plastik" …

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