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Biogas

Biogas ist eine wichtige Säule der künftigen Energieversorgung, weil sie speicherbar, flexibel nutzbar und grundlastfähig ist, auch wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht.

Biomasse

Ohne den bedeutenden Beitrag des Energieträgers Biomasse sind die ehrgeizigen Ziele, die sich die Bundesregierung bei der Energiewende mit Blick auch auf Klimaschutz und Versorgungssicherheit gesetzt hat, kaum zu erreichen. Bereits heute werden etwa zwei Drittel der erneuerbaren Energie aus Biomasse erzeugt. Allein durch die Biogasproduktion werden 18,3 Prozent des erneuerbaren Stroms und fast neun Prozent der erneuerbaren Wärme bereitgestellt. Der Wärmemarkt vereinnahmt etwa 40 Prozent des Endenergiebedarfs in Deutschland. Die heimische Bioenergiebranche liefert dabei fast 90 Prozent der erneuerbaren Wärmeversorgung.

Als klimaverträglicher und regional verfügbarer Energierohstoff ist Biomasse, im Vergleich mit anderen Erneuerbaren Energien, speicherfähig und dadurch nach Bedarf verfügbar. Neben dem Klimaschutz kann die energetische Nutzung von Biomasse einen wesentlichen Beitrag zur Energiesicherung leisten und damit eine nachhaltige Entwicklung insbesondere auch in den ländlichen Räumen fördern.

Biogas

Biogasanlagen - Flexibel zu mehr Stromgewinn

Ein Team internationaler Wissenschaftler hat herausgefunden, dass die Biogasproduktion über die Fütterungsfrequenz der Anlagen gesteuert werden kann: größere Zeitabstände führen zu mehr Biogas.

Derzeit erzeugen in Deutschland etwa 8000 Biogasanlagen eine elektrische Leistung von mehr als 4.100 Megawatt. Sie liefern ausreichend Energie für mehr als fünf Millionen Haushalte und decken rund 4,6 Prozent des deutschen Stromverbrauchs ab.

Die Bundesregierung setzt bei der Biogasproduktion nicht nur auf Strom, sondern auch auf Wärme und Kraftstoffe. Alle drei Nutzungsarten werden technologieoffen gefördert. Nur so können die Vorzüge der flexiblen Nutzung offen gehalten werden. Großes Potenzial zur Effizienzsteigerung gibt es vor allem im Wärmebereich.

EEWärmeG

Das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EE) im Wärmebereich - Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) - stellt einen wichtigen Baustein im Fördersystem für erneuerbare Energien dar. Es ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten. Zweck des EEWärmeG ist es, im Interesse des Klimaschutzes, der Schonung fossiler Ressourcen und der Minderung der Abhängigkeit von Energieimporten eine nachhaltige Entwicklung der Wärme- und Kälteversorgung zu ermöglichen und die Weiterentwicklung der Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern. Das Gesetz soll außerdem dazu beitragen, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent zu steigern.

Das Deutsche Biomasse-Forschungszentrum (DBFZ)

Zur Stärkung der Forschung auf dem Gebiet der Bioenergie hat die Bundesregierung im Februar 2008 das DBFZ gegründet. Es forscht entlang der gesamten Nutzungskette von der Produktion über die Bereitstellung bis zur Nutzung von Biomasse nach neuen Konzepten und technischen Lösungen.

Stand:
30.01.15

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