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Woche der Umwelt: Boden und Landnutzung - Konkurrenz um eine knappe Ressource

Der Schutz natürlicher Ressourcen hat im Fokus der diesjährigen "Woche der Umwelt" am 7. und 8. Juni am Berliner Amtssitz des Bundespräsidenten gestanden. Auch Bundesminister Schmidt brachte sich in das besondere Forum ein.

"Boden und Landnutzung: Konkurrenz um eine knappe Ressource" - so lautete der Titel einer Podiumsdiskussion am 7. Juni mit Bundesminister Schmidt. Ernährung sichern, Ressourcen schonen, Klima schützen - das sind die großen Herausforderungen unserer Zeit, wie Schmidt im Rahmen der Diskussion deutlich machte. Er stellte zudem heraus, wie wichtig die nicht vermehrbare Ressource Boden als Produktionsgrundlage für die Erzeugung gesunder Lebensmittel ist. Über 90 Prozent der weltweiten Lebensmittelproduktion hängen unmittelbar vom Boden ab; er ist damit für die Ernährungssicherung zentral. Zugleich hob Schmidt die Bedeutung des Bodens als Kohlenstoffspeicher für das Weltklima hervor.

Neben dem Bundesminister waren auf dem Podium vertreten: Professor Kai Niebert, Präsident Deutscher Naturschutzring, Carl-Albrecht Bartmer, Präsident Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft, Professor Joachim von Braun, Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung an der Universität Bonn, Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

Ziel der Bundesregierung ist es, die begrenzte Ressource Boden so zu erhalten, dass ihre vielfältigen Funktionen auch künftigen Generationen uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Doch Boden wird knapper, die Flächeninanspruchnahme durch Versiegelung ist weltweit zu hoch. Landwirtschaft, Industrie, Siedlung und Verkehr konkurrieren um Flächen. Allein in Deutschland nahmen 1996 Siedlung und Verkehr täglich im Schnitt rund 120 Hektar neu in Anspruch; zwischen 2011 und 2014 waren es noch 69 Hektar. Bundesminister Schmidt will die Flächennutzung nachhaltiger gestalten. Ziel ist es, bis 2020 die durchschnittliche Flächeninanspruchnahme durch Siedlung und Verkehr auf 30 Hektar täglich zu senken.
Die "Woche der Umwelt" findet bereits zum fünften Mal auf Einladung von Bundespräsident Joachim Gauck in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) statt. Im Zentrum stehen praxistaugliche Lösungen für den Schutz unserer natürlichen Ressourcen.

Stand:
09.06.16

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Bundesminister Christian Schmidt bei einer Podiumsdiskussion

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Gute fachliche Praxis - Bodenfruchtbarkeit

Cover des aid-Heftes 'Bodenfruchtbarkeit'

Die Broschüre stellt alle Aspekte der Bodenfruchtbarkeit vor. Zu Beginn steht eine Abhandlung über die zeitliche Wandlung des Begriffs, mit den Komponenten "natürlich" und "kulturbedingt" von Albrecht Thaer bis heute. Es folgen die Einflussgrößen der Bodenfruchtbarkeit und wie diese durch das Bodenmanagement zu beeinflussen sind. Verfasst wurde die Broschüre von 24 Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Beratung.

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Gute fachliche Praxis - Bodenbewirtschaftung und Bodenschutz

Cover des aid-Heftes 'Gute fachliche Praxis - Bodenbewirtschaftung und Bodenschutz'

In dieser Broschüre sind die neuesten Erkenntnisse für die Bodenbearbeitung, den Erosionsschutz und den Erhalt der organischen Substanz umfassend dargestellt.

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Tagungsband "Jahr des Bodens"

Cover des Tagungsbandes zum "Jahr des Bodens"

Am 18. und 19. Juni 2015 veranstaltete die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft zusammen mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Würzburg eine Tagung mit dem Thema "Schwere Maschinen, enge Fruchtfolgen, Gärreste – eine Gefahr für die Bodenfruchtbarkeit?"

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Publikationen

Sonderdruck - Den Boden im Blick

Cover des Sonderdrucks "Den Boden im Blick"

Dieser Sonderdruck enthält einen Auszug aus der Ausgabe 4-2015 von B&B Agrar, der Zeitschrift für Bildung und Beratung des aid infodienstes.

Tagungsband "Kongress zum Jahr des Bodens"

Cover des Tagungsbandes zum Kongress Jahr des Bodens

Am 16. November 2015 veranstaltete der Zentralverband Gartenbau e.V. zusammen mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine Tagung mit dem Thema "Gesunder Boden –Gesunder Gartenbau"

Broschüren vom aid infodienst e.V.

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