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Staatssekretär Dr. Kloos eröffnet Internationale Pflanzenmesse (IPM)

Staatssekretär Dr. Kloos hat am 26. Januar 2016 die weltgrößte Pflanzenmesse (IPM) in Essen eröffnet. Die Weltleitmesse für den Gartenbau findet zum 34. Mal findet statt.

Staatssekretär Kloos verwies in seiner Rede auf die zentrale Rolle, die dem Gartenbau bei der Bewältigung von Klimawandel, Energiewende, Demografischer Wandel und der fortschreitenden digitalen Entwicklung zukomme. Aus diesem Grund hat das BMEL zusammen mit dem deutschen Gartenbau eine Zukunftsstrategie entwickelt. Kloos forderte die Vertreter der Branche auf, weiterhin an der Umsetzung der Zukunftsstrategie Gartenbau zu arbeiten.

Kernziel der Zukunftsstrategie ist es, den Gartenbau als leistungsfähige und wettbewerbsstarke Branche in Deutschland und in den internationalen Handelsbeziehungen zu verankern. Drei Strategiefelder wurden dazu ausgearbeitet:

  • Lebensqualitätsstrategie,
  • Inwertsetzungsstrategie und
  • Effizienzsteigerungsstrategie.

Lebensqualitätsstrategie

"Der Gartenbau und die Gärtnerinnen und Gärtner leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensqualität der Gesellschaft in Deutschland leisten. Dies haben wir als "Lebensqualitätsstrategie" bezeichnet. Dazu gehört die qualitativ hochwertige Versorgung mit Obst und Gemüse ebenso wie die Gestaltung eines grünen Umfeldes", so der Staatssekretär in seiner Rede.

Die Bundesregierung hat ein "Grünbuch Stadtgrün" mit einer Bestandsaufnahme zum Thema vorgestellt. Erstmalig und ressortübergreifend ist darin der aktuelle Wissensstand zum urbanen Grün zusammengefasst. Mit dem Grünbuch wird ein breiter Dialog über den zukünftigen Stellenwert von Grün- und Freiflächen in unseren Städten angestoßen. Auf der Grundlage des Grünbuchs und der Erkenntnisse aus dem Kongress soll ein Weißbuch entstehen. Darin sollen konkrete Handlungsempfehlungen und Umsetzungsmöglichkeiten dargestellt werden.

Inwertsetzungsstrategie

Die Inwertsetzungsstrategie wurde von der Branche schon effektiv mit entsprechenden Kampagnen aufgegriffen. So wurde auf dem Deutschen Gartenbautag 2015 die bundesweite Kommunikationskampagne für Blumen und Pflanzen "natuerlich-schoene-augenblicke" gestartet. Insbesondere jungen Verbraucher muss der Wert von Blumen und Pflanzen wieder nahe gebracht werden. Dazu kann auch das Regionalfenster genutzt werden. Es ist auf Initiative des BMEL als besonders geeignete klare und transparente Regionalkennzeichnung erarbeitet worden. Es ist mit einem neutralen und belastbaren Kontrollsystem hinterlegt. Bereits seit Ende 2014 sind auch Blumen und Zierpflanzen einbezogen.

Effizienzsteigerungsstrategie

Als wichtigsten Punkt bei der Effizienzsteigerungsstrategie sprach Kloos das neue Bundesprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau an. Es ist am 1. Januar 2016 offiziell gestartet. Damit setzt das BMEL den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz der Bundesregierung im Bereich Gartenbau und Landwirtschaft um. "Mit dem Bundesprogramm bieten wir mehrere Unterstützungsmöglichkeiten zur betrieblichen Energieeffizienzsteigerung an: Gefördert wird der Austausch von bestimmten Energieverbrauchern, umfangreichere Modernisierungen im Gebäudebestand bis hin zum Neubau von Niedrigenergiegewächshäusern und natürlich der Informations- und Wissenstransfer, insbesondere durch Beratung. Weil der Gartenbau ein großer Energieverbraucher ist, steht er natürlich auch im besonderen Fokus des Bundesprogramms. Wer jetzt investiert und deutlich Energie spart, vermindert seine Abhängigkeit und das Risiko bei jederzeit möglichen, zukünftigen Energiepreisschwankungen. So gesehen ist Energieeffizienz auch eine Form der Risikovorsorge", erklärte Kloos.

Hintergrund zur IPM:

Die Internationale Pflanzenmesse (IPM) hat sich in über 30 Jahren zur Leitmesse des Gartenbaus entwickelt. Rund 1.600 Aussteller aus mehr als 45 Ländern sowie rund 60.000 Fachbesucher aus über 100 Nationen werden von 26. bis 29. Januar in Essen erwartet. Als einzige Fachmesse ihrer Art bildet die IPM die gesamte Wertschöpfungskette von der Pflanzenproduktion, über die Technik, Floristik, Ausstattung bis hin zum Point of Sale ab. Auf keiner anderen Pflanzenmesse findet das Fachpublikum eine derart umfassende Marktübersicht und vielfältige Neuheiten. Daneben werden auch Beratungs-, Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen vertreten sein.

Der Stand des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) befindet sich in der Galeria. Dort werden neben dem Gartenbauexperten des BMEL auch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), das Julius-Kühn-Institut (JKI), das vom BMEL kofinanzierte Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt (IGZ) sowie das ebenfalls kofinanzierte Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau (ZBG) vertreten sein.

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