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Fragen und Antworten zu Glyphosat

Der Wirkstoff Glyphosat wird im Pflanzenschutz seit 1974 angewandt und in vielen Pflanzenschutzmitteln verwendet. Die Genehmigung für den Wirkstoff auf EU-Ebene endete im Dezember 2015. Sie wurde von den zuständigen Gremien bis Ende Juni 2016 auf europäischer Ebene verlängert. Dies war notwendig geworden, um die derzeit laufende erneute Prüfung des Wirkstoffs Glyphosat nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik abzuschließen.


Der Wirkstoff Glyphosat wird derzeit auf europäischer Ebene neu bewertet, dabei ist Deutschland, vertreten durch das zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), in dem Verfahren berichterstattender Mitgliedsstaat.

1. Wie und wo wird Glyphosat angewendet?

In der europäischen Landwirtschaft werden Unkrautbekämpfungsmittel (Herbizide) mit Glyphosat vor allem dazu benutzt, Unkräuter vor oder nach dem Anbau von Feldfrüchten zu bekämpfen. Der Wirkstoff wird über die grünen Pflanzenteile aufgenommen und auch in die unterirdischen Pflanzenteile transportiert. Dadurch lassen sich auch ausdauernde Unkräuter bekämpfen.

Ein weiterer Anwendungsbereich von Glyphosat ist die Vorerntebehandlung als Spätanwendung in Getreide oder Raps. Für Raps-, aber auch Getreidebestände kann unter Umständen eine Unkraut- und Ungrasbekämpfung vor der Ernte notwendig sein. Dabei ist die Anwendung im Rahmen der Zulassung der entsprechenden Pflanzenschutzmittel nur auf Teilflächen erlaubt, auf denen aufgrund von Unkrautdurchwuchs in lagernden Beständen bzw. Zwiewuchs in lagernden oder stehenden Beständen eine Beerntung sonst nicht durchführbar wäre. Eine Spätverunkrautung ist nicht generell als schädlich zu betrachten, sondern nur dort, wo diese eine Beerntung ohne Unkrautbekämpfung verhindert. Eine Anwendung zur Steuerung des Erntetermins oder Optimierung des Drusches ist nicht erlaubt.

Die "Grundsätze der guten fachlichen Praxis" beschreiben, was bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zu beachten ist. Anwendungen zur Steuerung der Erntetermine entsprechen nicht der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz.

2. Gibt es Rückstandshöchstgehalte für Glyphosat in Lebensmitteln?

Selbst bei sachgerechter und bestimmungsgemäßer Anwendung von Pflanzenschutzmitteln können Rückstände auf dem jeweiligen Lebensmittel verbleiben. Dies gilt grundsätzlich für jede Pflanzenschutzmittelanwendung. Deshalb wird diese Frage im Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln eingehend geprüft, damit mögliche schädliche Auswirkungen dieser Rückstände auf die Gesundheit des Verbrauchers ausgeschlossen werden können. Die Europäische Kommission legt für alle genehmigten Pflanzenschutzmittelwirkstoffe Rückstandshöchstgehalte für Lebensmittel fest. Für Glyphosat sind je nach Kultur und Anwendungsart unterschiedliche Rückstandshöchstgehalte festgelegt. Werden diese Rückstandshöchstgehalte eingehalten, ist das Erntegut verkehrsfähig.

Weitere Informationen zu Rückstandshöchstgehalten in Lebensmitteln:
Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln

3. Unter welchen Voraussetzungen darf Glyphosat in der EU und Deutschland angewendet werden?

Grundsätzlich gilt: Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln müssen vielfältige Regeln beachtet werden, um

  • die gewünschte Wirkung zu erzielen,
  • die Sicherheit für Verbraucher und Anwohner zu gewährleisten und
  • den Naturhaushalt nicht unvertretbar zu belasten.

Für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln gilt in der EU ein zweistufiges Verfahren, so auch für den Wirkstoff Glyphosat. Der Wirkstoff wird in einem Gemeinschaftsverfahren geprüft und – wenn er die Anforderungen erfüllt – auf EU-Ebene zur Verwendung in Pflanzenschutzmitteln genehmigt. Danach benötigt jedes einzelne Handelsprodukt eine Zulassung, die von den Mitgliedstaaten erteilt wird. Sowohl die Wirkstoffgenehmigungen als auch die Zulassungen der Handelsprodukte sind zeitlich befristet. Nach der Frist müssen Wirkstoffgenehmigung und Zulassung erneut nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik beantragt und geprüft werden.

Anwendung nach guter fachlicher Praxis

In Deutschland enthält das Pflanzenschutzgesetz eine Reihe von Bestimmungen, die für alle Pflanzenschutzmittel gelten. Es schreibt vor, dass Pflanzenschutz nur nach guter fachlicher Praxis durchgeführt werden darf. Dazu gehört zum Beispiel, die auf EU-Ebene festgesetzten allgemeinen Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes einzuhalten und damit die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf das notwendige Maß zu beschränken. Vorbeugende nichtchemische Verfahren sollen genutzt werden, um die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel möglichst zu vermeiden. Muss ein chemisches Pflanzenschutzmittel angewandt werden, sollen die Pflanzenschutzmittel ausgewählt werden, die für die jeweilige Situation am besten geeignet sind. Es sind funktionssichere Geräte zu benutzen und Restbrühen und Reinigungsflüssigkeiten sind fachgerecht zu entsorgen.

Bei der Zulassung eines Pflanzenschutzmittels erteilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auch Auflagen und Anwendungsbestimmungen und legt die Wartezeiten zwischen letzter Anwendung und Ernte fest. Diese Festlegungen müssen vom Hersteller auf der Packung vermerkt und vom Anwender eingehalten werden.

Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist besonders auch auf den Schutz von Personen in der Umgebung der Behandlungsfläche (z.B. Anwohner) zu achten. Die Grundsätze für die Durchführung der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz weisen konkret darauf hin, dass ausreichende Abstände, z. B. zu Wohngebieten, einzuhalten sind.

Geltende Anwendungsbestimmungen für Glyphosat-haltige Pflanzenschutzmittel

Das BVL setzt die Anwendungsbestimmungen für Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Glyphosat fest. Sie begrenzen den Wirkstoffaufwand pro Jahr und präzisieren die zugelassenen Spätanwendungen in Getreide. In den bußgeldbewehrten Anwendungsbestimmungen vom Mai 2014 legt das BVL fest:

  • Mit Glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmitteln dürfen innerhalb eines Kalenderjahres auf der derselben Fläche nur noch maximal zwei Behandlungen im Abstand von mindestens 90 Tagen durchgeführt werden; dabei dürfen insgesamt nicht mehr als 3,6 kg Wirkstoff pro Hektar und Jahr ausgebracht werden.
  • Spätanwendungen in Getreide sind nur auf Teilflächen erlaubt, auf denen aufgrund von Unkrautdurchwuchs in lagernden Beständen bzw. Zwiewuchs in lagernden oder stehenden Beständen eine Beerntung sonst nicht möglich wäre. Damit soll die Anwendung auf solche Situationen und Teilflächen beschränkt werden, in denen es um die Abwendung von Schäden wie zum Beispiel erheblichen Ernteverlusten geht.

4. Darf Glyphosat auch künftig angewendet werden? Wie werden die Risiken der Anwendung von Glyphosat bewertet?

In dem aktuellen Routineverfahren auf EU-Ebene geht es um die Frage, ob die Genehmigung für den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Glyphosat über den 30. Juni 2016 hinaus verlängert werden soll. Für eine erneute Genehmigung muss die EU-Kommission, unterstützt von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und allen Mitgliedstaaten, den Wirkstoff erneut prüfen. In dem Verfahren werden alle bekannten Untersuchungen und Forschungsergebnisse auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik berücksichtigt. Deutschland ist für diesen Wirkstoff in der Europäischen Union berichterstattender Mitgliedstaat.

Bericht der deutschen Zulassungs- und Bewertungsbehörden

In einem öffentlichen Fachgespräch des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages am 2. Juli 2014 erläuterten Experten der deutschen Zulassungsbehörde (BVL) und der Bewertungsbehörden (BfR, BVL, JKI und Umweltbundesamt) die Ergebnisse der Bewertung des Wirkstoffs. Hierbei wurde bestätigt, dass bei sachgerechter Anwendung von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier zu erwarten sind.

Der Bewertungsbericht wurde im Rahmen der EU-Neubewertung von Glyphosat nach intensiver und sorgfältiger fachlicher Prüfung aller neuen Erkenntnisse erstellt. Beteiligt an diesem Bericht waren

  • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
  • Julius Kühn-Institut (JKI) und
  • Umweltbundesamt (UBA).

Das BVL hatte als koordinierende Bundesoberbehörde im April 2015 der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) den Bewertungsbericht übergeben. Anfang September 2015 leitete das BVL der EFSA außerdem ein Addendum zum Bewertungsbericht zu, das die Einschätzung der Internationalen Krebsforschungsbehörde (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 29. Juli 2015 zum Wirkstoff bewertet.

Auf Grundlage zahlreicher neuer Studien und Erkenntnisse kommen die zuständigen Behörden zu dem Ergebnis, dass Glyphosat nach jetziger Einschätzung Anforderungen des EU-Rechts für die Genehmigung von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen erfüllt.

Dem Bericht der EFSA zufolge gehen von Glyphosat bei sachgerechter und bestimmungsgemäßer Anwendung keine Gefahren für die Gesundheit von Mensch und Tier aus. Aus Sicht der zuständigen Behörden bestehen daher keine Bedenken gegen eine Genehmigung von Glyphosat für die beantragten Anwendungen. Auch sind nach vorliegenden Erkenntnissen Bienenvölker bei sachgerechter Anwendung und verantwortungsvollem Umgang mit Glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmitteln nicht gefährdet.

Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)

Nachdem die zuständige und koordinierende Bundesoberbehörde, das BVL, den Entwurf des Bewertungsberichts im Dezember 2013 an die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) übermittelt hatte, veröffentlichte die EFSA den Bericht und führte ein Konsultationsverfahren bis Januar 2015 durch. Dabei haben Wissenschaftler aus den Behörden der Mitgliedstaaten und der EFSA den Bericht kritisch geprüft. Darüber hinaus wurde im Rahmen einer öffentlichen Konsultation bei der EFSA jedermann die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben. Auf der Basis der Anmerkungen aus beiden Konsultationsverfahren hat die EFSA in Abstimmung mit dem BVL und den deutschen Bewertungsbehörden Daten von dem Industriekonsortium, das die Wirkstoff-Erneuerung beantragt hatte, nachgefordert. Diese Nachlieferung umfasste ca. 700 Dokumente. Damit diese Unterlagen gründlich begutachtet werden konnten, hatte die Europäische Kommission die Frist für die Bewertung verlängert. Im März 2015 fanden hierzu Expertengespräche bei der EFSA statt.

Die EFSA hat Anfang November 2015 die Ergebnisse in Form eines Gutachtens, der sogenannten Schlussfolgerung, zusammengefasst, zu dem die zuständigen Behörden aller EU-Mitgliedstaaten konsultiert wurden. Inzwischen hat die EFSA ihre Schlussfolgerung zusammen mit dem deutschen Bewertungsbericht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt (http://www.efsa.europa.eu). Die Dokumente bilden die Entscheidungsgrundlage für die Europäische Kommission, die einen Verordnungsentwurf vorlegt hat. Dieser wurde im zuständigen Ständigen Ausschuss (SCoPAFF) der Europäischen Kommission in Brüssel ohne Ergebnis erörtert.

Bewertung des Wirkstoffs durch Gremien der Weltgesundheitsorganisation WHO

Der gemeinsame Ausschuss für Pflanzenschutzmittel-Rückstände (JMPR) der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) sowie der Gesundheitsorganisation (WHO) der Vereinten Nationen hat sich in seiner Sitzung vom 9. bis zum 13. Mai 2016 unter anderem mit dem Wirkstoff Glyphosat befasst. Das Expertengremium kommt zu dem Schluss, dass bei bestimmungsgemäßer Anwendung von Glyphosat von dem Wirkstoff keine krebserzeugenden oder keimzell-schädigenden Wirkungen ausgehen. Es ist auch kein gesundheitliches Risiko aus den zulässigen Glyphosat-Rückständen in Lebensmitteln zu erwarten. Die WHO und die FAO bestätigen damit grundsätzlich die Schlussfolgerungen der EFSA.

Die EFSA hatte als zuständige Behörde nach öffentlicher Konsultation und intensiver Beratung mit 100 Fachleuten aus allen EU Mitgliedstaaten den Bewertungsbericht des Berichterstatters Deutschland bestätigt und festgestellt, dass die Voraussetzungen für eine Wiedergenehmigung des Wirkstoffs vorliegen. Für ihren Bewertungsbericht hatten die zuständigen deutschen Behörden, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (Julius Kühn-Institut; JKI) und das Umweltbundesamt (UBA) mehr als 1:000 Studien alleine zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Glyphosat wissenschaftlich und unabhängig bewertet. Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Wissenschaftler dabei der Monografie der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC.

Die Zusammenfassung der Sitzung ist auf der Internetseite der WHO verfügbar. Sie finden diese hier hinterlegt.

Aktualisierung der chemikalienrechtlichen Legaleinstufung des Wirkstoffes Glyphosat

Die nach Chemikalienrecht zuständigen deutschen Behörden (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, Bundesamt für Risikobewertung, Umweltbundesamt und) haben nach der Prüfung des Wirkstoffes der zuständigen Europäischen Chemikalien Agentur (ECHA) ein überarbeitetes Dossier zur Aktualisierung der Legaleinstufung des Wirkstoffes zugeleitet. Dieses Dossier ist auf der Homepage der ECHA zur öffentlichen Konsultation bis 18. Juli 2016 eingestellt. Im Anschluss wird der zuständige Ausschuss die die bisherige Legaleinstufung überprüfen. Eine eventuell folgende Änderung der Legaleinstufung ist für die Genehmigung des Wirkstoffes sowie die Zulassung von Glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmitteln verbindlich.
Aus dem Dossier ist abzuleiten, dass Glyphosat weder als krebserregend, noch reproduktionstoxisch oder genotoxisch bezeichnet wird.

Weiteres Verfahren

Nachdem der zuständige Ständige Ausschuss (SCoPAFF) der Europäischen Kommission in Brüssel nicht zu einem Ergebnis hinsichtlich der Genehmigung des Wirkstoffes gelangen konnte, hat die EU-Kommission, nicht zuletzt weil die Antragsteller einen Anspruch auf eine Entscheidung über den Wirkstoff haben, eine Verlängerung der geltenden Genehmigung bis längstens Dezember 2017 vorgeschlagen. Auch diesem Kompromissvorschlag stimmte der zuständige Ständige Ausschuss am 6. Juni 2016 nicht zu. Die EU-Kommission hat deshalb die Mitgliedstaaten für den 24. Juni 2016 zu einer Sitzung des Berufungsausschusses eingeladen. Auch hier wurde die erforderliche Mehrheit nicht erreicht. Nun muss die EU-Kommission eigenständig über das weitere Vorgehen entscheiden. Sie teilte am 29. Juni 2016 mit, dass das schriftliche Verfahren zur Festlegung des Zulassungszeitraums des Pflanzenschutzmittelwirkstoffes Glyphosat abgeschlossen sei. Die Genehmigung von Glyphosat wird befristet verlängert. Die Verlängerung erfolgt für den Zeitraum bis „6 Monate nach Eingang der Stellungnahme des Ausschusses für Risikobewertung der Europäischen Chemikalien-Agentur oder bis zum 31. Dezember 2017, je nachdem, welcher Fall früher eintritt.“ (Teil A des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) 540/2011).

Stand:
30.06.16

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