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Die wichtigsten rechtlichen Regelungen im Pflanzenschutz

Der Pflanzenschutz wird von der EU sehr umfassend geregelt. Umgesetzt wird das EU-Recht in Deutschland vor allem mit dem Pflanzenschutzgesetz und mehreren Verordnungen.

Mehrere Kanister mit Pestiziden Quelle: aid / Peter Meyer

EU-Vorschriften

Verordnung (EG) Nr. 1107/2009

Die Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Aufhebung der Richtlinien 79/117/EWG und 91/414/EWG des Rates regelt die Prüfung und Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und ihren Wirkstoffen sowie weitere Fragen wie Parallelimporte, Kontrollen oder Aufzeichnungspflichten.

Richtlinie 2009/128/EG

Die Richtlinie 2009/128/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über einen Aktionsrahmen der Gemeinschaft für die nachhaltige Verwendung von Pestiziden regelt die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. Hierzu gehört die Verpflichtung der Mitgliedstaaten, nationale Aktionspläne zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zu verabschieden, und Regelungen zur Sachkunde oder zur Prüfung von Pflanzenschutzgeräten zu schaffen. Die Allgemeinen Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes sind ab 2014 anzuwenden.

Verordnung (EG) Nr. 1185/2009

Nach der Verordnung (EG) Nr. 1185/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 über Statistiken zu Pestiziden sind die Mitgliedstaaten verpflichtet, Daten über den Absatz und die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zu erheben und an die Europäische Kommission zu übermitteln.

Richtlinie 2009/127/EG

Die Richtlinie 2009/127/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 zur Änderung der Richtlinie 2006/42/EG betreffend Maschinen zur Ausbringung von Pestiziden schreibt vor, dass neue Pflanzenschutzgeräte bestimmte europäische Normen erfüllen müssen. Sie sind künftig mit den CE-Kennzeichen zu versehen.

Nationale Regelungen

Hinweis: Nicht offizielle Arbeitsfassungen, die alle bisherigen Änderungen enthalten, siehe auch BVL (Bereich Pflanzenschutzmittel) und Julius Kühn-Institut (Bereich Pflanzengesundheit).

Spezielle Bekämpfungsverordnungen

Verordnungen zur Bekämpfung

Stand:
04.01.16

Zum Thema

Kirschessigfliege


Kirschessigfliege sitzt auf einer Kirsche Quelle: BLE

Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii), stammt ursprünglich aus Asien. Innerhalb kurzer Zeit ist sie zu einer enormen Bedrohung für den europäischen Obst- und Weinbau geworden. Sie befällt im Gegensatz zu anderen Arten derselben Gattung gesunde Früchte und verfügt über ein sehr breites Wirtspflanzenspektrum, ein enormes Vermehrungspotential und einen kurzen Entwicklungszyklus.

Weitere Informationen:

Julius-Kühn-Institut: Themenportal Drosophila Suzukii (Kirschessigfliege)



Hätten Sie's gewusst?

Rechtsgrundlagen

Häufig gestellte Fragen

Publikationen

Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz (Flyer)

Deckblatt des Faltblatts zu den Demonstrationsbetrieben integrierter Pflanzenschutz

Eine wichtige Maßnahme des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz (NAP) ist die "Demonstration neuer integrierter Pflanzenschutzverfahren". In diesem Zusammenhang wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Modellvorhaben "Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz“ finanziert.

Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

Titelblatt des Flyers "Anwendung von Pflanzenschutzmitteln"

Verhalten in unmittelbarer Nähe zu Wohnbebauungen, Gärten oder Wegen

Nationaler Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

Titelseite der Broschüre Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutz

Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist in Deutschland umfassend und auf hohem Sicherheits- und Schutzniveau geregelt. Die wichtigsten Instrumente sind die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und die mit ihrem Vertrieb und ihrer Anwendung verbundenen gesetzlichen Regelungen. Der von der Bundesregierung am 10. April 2013 beschlossene Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP) enthält Maßnahmen, die die bestehenden Regelungen zum Pflanzenschutz weiter unterstützen. Generelles Ziel des NAP ist die weitere Reduktion von Risiken, die durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln entstehen können.

Insbesondere ist die Anwendung von chemischen Pflanzenschutzmitteln auf das notwendige Maß zu begrenzen, damit unnötige Anwendungen dieser Pflanzenschutzmittel unterlassen und nichtchemische Pflanzenschutzmaßnahmen verstärkt eingesetzt werden. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen die Förderung von Innovationen im Pflanzenschutz und die Weiterentwicklung der Verfahren des integrierten Pflanzenschutzes.

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