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Pflanzenschutz

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist innerhalb der Bundesregierung federführend für Fragen des Pflanzenschutzes und der Pflanzengesundheit und die entsprechenden rechtlichen Regelungen. Unter Pflanzenschutz verstehen wir heute eine Vielfalt von Maßnahmen und Aktivitäten, die alle ein Ziel verfolgen: Schäden an Nutzpflanzen zu verhindern oder zu mindern. Pflanzenschutz ist daher Voraussetzung und zugleich fester Bestandteil einer leistungsfähigen und nachhaltigen Pflanzenerzeugung und Kulturlandschaft.
Der Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln hat zum Ziel, die Reduktion von Risiken für Mensch, Tier und Naturhaushalt, die durch die Anwendung von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln entstehen können.

Die vielen nicht-chemischen Pflanzenschutzmaßnahmen, die Landwirte, Gärtner, Winzer oder Förster anwenden, werden in der Öffentlichkeit oft nicht so wahrgenommen wie die Anwendung eines chemischen Pflanzenschutzmittels. Werden vorbeugende Pflanzenschutzmaßnahmen und nicht-chemische Maßnahmen kombiniert und vorrangig genutzt, spricht man von "integriertem Pflanzenschutz". Die Einhaltung der allgemeinen Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes wird spätestens ab 2014 für alle Mitgliedsstaaten der EU verbindlich und gehört zusammen mit dem Schutz des Grundwassers zur "Guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz".

Modellvorhaben "Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz"

PSt Bleser im Gespräch auf dem Feld während eines Feldtages

Am 8. Juni 2015 besuchte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Peter Bleser den BMEL-Demonstrationsbetrieb Agrar GbR Groß Kiesow bei Greifswald. Er ist einer von 66 Betrieben, die sich bereit erklärt haben, praktikable und innovative Verfahren in Sinne des integrierten Pflanzenschutzes anwenden.

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Wissenschaftlicher Beirat zum Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz

Gruppenbild

Der Nationale Aktionsplan Pflanzenschutz hat zum Ziel, die Risiken weiter zu reduzieren, die durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln für Mensch, Tier und Naturhaushalt entstehen können.  Der wissenschaftliche Beirat berät die Bundesregierung zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Plans.

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Nationaler Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

Hände beschützen eine Pflanze

Der Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln hat das Ziel, die Risiken, die durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln entstehen können, weiter zu reduzieren.

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Gesunde Pflanzen

Ein Kartoffelacker

Pflanzen und pflanzliche Produkte sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung von Mensch und Tier. Menge und Qualität werden maßgeblich durch den Befall mit Schädlingen und Krankheiten beeinflusst. Bei der Mehrheit der Kulturen und Fruchtarten sind so Pflanzenschutzmaßnahmen notwendig

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Pflanzenschutzmittel

Mann spritzt im Gewächshaus mit einer Handspritze die Tomaten

In den Medien wird ebenso häufig über Pestizide berichtet wie über Pflanzenschutzmittel. Wo liegt der Unterschied? Das europäische Pflanzenschutzrecht stellt dies klar. Pflanzenschutzmittel werden gegen Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse verwendet und gehören zur Gruppe der Pestizide. Weitere Pestizide sind die Biozid-Produkte, zu denen zum Beispiel Mittel gegen Ameisen auf der Terrasse gehören.

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Grundsätze für die Durchführung der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz

Traktor mit Pflanzenschutzspritze

Die gute fachliche Praxis dient insbesondere der Gesunderhaltung und Qualitätssicherung von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen.

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Organisation Pflanzenschutz

Aufgeschlagener Terminkalender

Das BMEL ist für die rechtlichen Regelungen - wie zum Beispiel Gesetze, Verordnungen und Allgemeine Verwaltungsvorschriften - in den Bereichen Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit zuständig.

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Zum Thema

Kirschessigfliege


Kirschessigfliege sitzt auf einer Kirsche Quelle: BLE

Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii), stammt ursprünglich aus Asien. Innerhalb kurzer Zeit ist sie zu einer enormen Bedrohung für den europäischen Obst- und Weinbau geworden. Sie befällt im Gegensatz zu anderen Arten derselben Gattung gesunde Früchte und verfügt über ein sehr breites Wirtspflanzenspektrum, ein enormes Vermehrungspotential und einen kurzen Entwicklungszyklus.

Weitere Informationen:

Kirschessigfliege: Management gegen Schäden

Julius-Kühn-Institut: Themenportal Drosophila Suzukii (Kirschessigfliege)



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Rechtsgrundlagen

Häufig gestellte Fragen

Publikationen

Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz (Flyer)

Deckblatt des Faltblatts zu den Demonstrationsbetrieben integrierter Pflanzenschutz

Eine wichtige Maßnahme des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz (NAP) ist die "Demonstration neuer integrierter Pflanzenschutzverfahren". In diesem Zusammenhang wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Modellvorhaben "Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz“ finanziert.

Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

Titelblatt des Flyers "Anwendung von Pflanzenschutzmitteln"

Verhalten in unmittelbarer Nähe zu Wohnbebauungen, Gärten oder Wegen

Nationaler Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

Titelseite der Broschüre Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutz

Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist in Deutschland umfassend und auf hohem Sicherheits- und Schutzniveau geregelt. Die wichtigsten Instrumente sind die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und die mit ihrem Vertrieb und ihrer Anwendung verbundenen gesetzlichen Regelungen. Der von der Bundesregierung am 10. April 2013 beschlossene Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP) enthält Maßnahmen, die die bestehenden Regelungen zum Pflanzenschutz weiter unterstützen. Generelles Ziel des NAP ist die weitere Reduktion von Risiken, die durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln entstehen können.

Insbesondere ist die Anwendung von chemischen Pflanzenschutzmitteln auf das notwendige Maß zu begrenzen, damit unnötige Anwendungen dieser Pflanzenschutzmittel unterlassen und nichtchemische Pflanzenschutzmaßnahmen verstärkt eingesetzt werden. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen die Förderung von Innovationen im Pflanzenschutz und die Weiterentwicklung der Verfahren des integrierten Pflanzenschutzes.

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