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Region 1: Afrika

Projektübersicht

In vielen afrikanischen Ländern gerade im Subsahara-Afrika fehlt es an Infrastruktur und Beratung für die Erzeugung, Verarbeitung und Verbreitung von Nahrungsmitteln. Gleichzeitig stellt auch die Ausbildung von Fachpersonal in Bezug auf Fragen der Ernährung oder Verwaltung von Land eine große Rolle für das Hinwirken auf Ernährungssicherheit. Mit verschiedenen Projekten unterstützt das BMEL gezielt einzelne Länder dabei, diese Themen auf nationaler Ebene umzusetzen.

Monitoring and Analysing Food and Agricultural Policies II (MAFAP II)
Monitoring und Analyse von Agrarpolitiken (MAFAP II)

Land/Region: Ghana, Senegal
Fördervolumen: 1,8 Millionen Euro
Laufzeit: Mai 2015 – April 2018

Kurzbeschreibung/Projektziele: Gemeinsame übergreifende Zielsetzung ist es, förderliche Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Entwicklung und Ernährungssicherung zu schaffen. Die FAO hat eine zweite Phase der multi-door Monitoring and Analysing Food and Agricultural Policies Initiative (MAFAP) initiiert. In der ersten Phase wurden in Kooperation mit dem Coprehensive Africa Agriculture Development Programme (CAADP) Instrumente und Indikatoren entwickelt, die es erlauben, die Preisentwicklung landwirtschaftlicher Produkte und die Staatsausgaben für den Sektor zu monitoren. In dieser zweiten Phase sollen zu den bisherigen 10 Ländern weitere 8 Länder unterstützt werden, diese Instrumente einzusetzen. Die Finanzierung des BMEL wird für die Unterstützung von Ghana und Senegal gesucht.

Improved Governance of Tenure for Shared Prosperity in the Senegal River Basin
Verbesserte Verwaltung von Landrechten für eine gemeinsame Wohlstandsmehrung bei Investitionen in die Landwirtschaft: Ein Pilotprojekt für das Flussgebiet des Senegal-Flusses

Land/Region: Mali, Mauretanien, Senegal
Fördervolumen: 1,84 Millionen Euro
Laufzeit: Juli 2015 – Juni 2018

Kurzbeschreibung/Projektziele: Leitgedanke des Vorhabens ist es, einen Landrechtsrahmen (tenure governance framework) für das Senegal River Talbecken zu entwickeln, welche Ackerbau, Viehhaltung und Fischerei umfasst, sodass es in der Region anerkannte Besitz- und Nutzungsrechte gibt. Dazu sollen verschiedene Richtlinien in den drei Ländern harmonisiert und gestärkt werden und eine offene Multi-Stakeholder-Plattform etabliert werden

Moving Ahead with Integrated Food Energy Systems: Assessing the Sustainability and Replicability of Integrated Food Energy Systems in Africa and Brazil
Nachhaltige integrierte Nahrungsmittel- und Energiesysteme fördern: Einschätzung der Nachhaltigkeit und der Replizierung nachhaltiger integrierter Nahrungsmittel- und Energiesysteme in Afrika und Brasilien

Land/Region: Kenia, Mosambik, Brasilien
Fördervolumen: 0,37 Millionen Euro
Laufzeit: Juni 2015 – Februar 2016

Kurzbeschreibung/Projektziele: Es sollen verschiedene bereits entwickelte Systeme untersucht werden, die Nahrungsmittelproduktion und Energiegewinnung ineinander integrieren (Integrated Food-Energy-Systems, IFES) und Trainingsworkshops zu den Methoden durchgeführt werden, sodass durch eine Propagierung von integrierten Nahrungsmittel- und Energiesystemen zur Ernährungs- und Wassersicherheit in den Studienländern beigetragen werden kann. Dazu sollen mit verschiedenen Stakeholdern partizipativ verschiedene Systeme erprobt werden und Vorschläge zu politischen und institutionellen Änderungen, welche förderliche Rahmenbedingungen für integrierte Nahrungsmittel- und Energiesysteme schaffen, gemacht werden.

Enhanced Capacities for Effective Mobilization and Use of Resources for Food Security and Nutrition
Erweiterung von Kapazitäten für eine effektive Mobilisierung und Nutzung von Ressourcen für die Ernährungssicherung

Land/Region: Ghana, Malawi
Fördervolumen: 1,93 Millionen Euro
Laufzeit: November 2014 – Februar 2018

Kurzbeschreibung/Projektziele: Regierungen von Entwicklungsländern haben aufgrund verschiedener Faktoren nicht immer die Kapazitäten, um eine optimale Allokation finanzieller Ressourcen für die Ernährungssicherung und Investitionen in die Landwirtschaft zu gewährleisten. Leitgedanke des Vorhabens ist es, in Malawi und Ghana die Kapazitäten staatlicher und nicht-staatlicher Akteure für eine effektive Mobilisierung und Nutzung von Ressourcen für die Ernährungssicherung zu stärken, indem die Überarbeitung und Durchführung nationaler landwirtschaftlicher Investitionspläne unterstützt wird.

Mainstreaming Nutrition in CAADP and Agriculture Policies and Programmes in Sub-Saharan Africa
Mainstreaming von Ernährung in CAADP und anderen Agrarpolitiken und programmen in Subsahara-Afrika

Land/Region: Sub-Sahara Afrika
Fördervolumen: 1,75 Millionen Euro
Laufzeit: August 2014 – Juli 2017
Website: www.nepad.orf

Kurzbeschreibung/Projektziele: In Subsahara-Afrika ist eine der weltweit höchsten Raten an chronischer Unterernährung (stunting), bei gleichzeitig wachsendem politischem Willen, die Ernährungsprobleme anzugehen. Das Vorhaben zielt auf einen Ausbau der Kapazitäten in Regierungen, Entwicklungspartnern sowie von NEPAD und regionalen Wirtschaftseinheiten ab, sodass langfristig Regierungen und ihre Entwicklungspartner Politiken verabschieden und Strategien implementieren, die die Ernährungswirkung und Nachhaltigkeit des Nahrungsmittel- und Landwirtschaftssektors maximieren.

Improving the Resilience and Nutrition of vulnerable people in Mali
Verbesserung von Resilienz und Ernährung von benachteiligten Bevölkerungsgruppen in Mali

Land/Region: Mali
Fördervolumen: 1,6 Millionen Euro
Laufzeit: Dezember 2014 – Oktober 2017

Kurzbeschreibung/Projektziele: Aufgrund der unsicheren politischen Lage im Norden Malis haben viele Bauern ihre Lebensgrundlage verloren und sind in andere Regionen abgewandert, wo die Migration die bereits vorhandene Knappheit der Ressourcen verschärft. Zielsetzung des Vorhabens ist, die Ernährungssicherung von besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen der Mopti Region in Mali zu erhöhen und ihrer Anfälligkeit gegenüber Krisen und Katastrophen zu mindern. Zu diesem Zweck sollen Wissen und Einkommen der Haushalte erhöht werden und die lokale Landwirtschaft und der Konsum von Lebensmitteln diversifiziert werden.

Improving the dietary intakes and nutritional status of infants and young children through improved food security and complementary feeding counselling

Land/Region: überregional (Malawi, Kambodscha)
Fördervolumen: 2,1 Millionen Euro
Laufzeit: November 2010 - Januar 2016
http://www.fao.org/ag/humannutrition/nutritioneducation/70106/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Dieses angewandte Forschungsvorhaben zielt auf eine wissenschaftliche Fundierung der von der FAO und anderen Organisationen geförderten Ernährungsinterventionen für Kleinkinder auf Basis von lokal vorhandenen Nahrungsmitteln. Dabei werden Mütter angeleitet lokal verfügbare Nahrungsmittel richtig zur Ernährung ihrer Kinder einzusetzen.

Professional training in nutrition education and communication for strengthening national capacity in nutrition behaviour change

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 1,2 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2012 - Dezember 2015
http://www.fao.org/ag/humannutrition/nutritioneducation/69725/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Ziel des Projektes ist es, Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen, um Menschen anzuleiten, sich ausgewogener und somit insgesamt besser ernähren zu können und Unter- und Fehlernährung zu verringern. Dabei soll durch das Projekt zunächst mit einem Basiszertifikat in "Nutrition Education and Communication (NEAC)" ein Fundament gelegt werden, das Best Practices von NEAC-Trainings aufnimmt und der lokalen Nachfrage gerecht wird. Die Materialien sollen online genutzt werden können. Zielgruppe sind Multiplikatoren, wie z. B. Studenten, Erzieher, Hebammen oder Agrarfachleute.

Land/Region: Afrika (Sub-Sahara-Afrika)
Fördervolumen: 0,79 Millionen Euro
Laufzeit: Dezember 2013 - November 2015

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Neuvorhaben soll das laufende Projekt ergänzen und das frankophone Afrika südlich der Sahara abdecken und dabei auf die entwickelten ENACT (Education for Effective Nutrition in Action)-Materialien und -Erfahrungen zurückgreifen.

Establishing a Hunger-free Initiative for West Africa

Land/Region: Afrika (Westafrika)
Fördervolumen: 2,07 Millionen Euro
Laufzeit: September 2013 - Dezember 2016
http://www.fao.org/righttofood/our-work/current-projects/hunger-free-initiative-west-africa/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt will die positiven Erfahrungen der Initiative "Latin America and the Caribbean without Hunger (ALCSH)" auf Westafrika übertragen. Unter den regionalen Akteuren wurde die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS als geeignete Institution identifiziert, eine solche Initiative zu tragen. ECOWAS und seine 15 Mitgliedsstaaten haben sich verpflichtet und politischen Willen gezeigt, politische, institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um auch den Ärmsten zu Ihrem Recht auf Nahrung zu verhelfen. Als ein Zeichen des politischen Willens und für das Interesse an dem Projekt kann die Kofinanzierung in Höhe von 3 Millionen Dollar gelten. Damit kann auch von einer Fortführung der Initiative nach dem Projektende ausgegangen werden.

Support for Country Level Implementation of the Voluntary Guidelines on Land Tenure

Land/Region: überregional (Sierra Leone, Liberia, Mongolei)
Fördervolumen: 2,27 Millionen Euro
Laufzeit: Februar 2014 - Juli 2016

Kurzbeschreibung/Projektziele: Um die Umsetzung der "Freiwilligen Leitlinien für die verantwortungsvolle Verwaltung von Boden- und Landnutzungsrechten, Fischgründen und Wäldern" voranzubringen, hat die FAO ein 20 Millionen-Dollar-Programm (Supporting Implementation of the Voluntary Guidelines on the Responsible Governance of Tenure of Land, Fisheries and Forests) formuliert, das sich an verschiedene Geber wendet. Dieses Projekt enthält drei Komponenten des Programms: (1) In Sierra Leone, Liberia und Mongolei eine kritische Masse an informierten Akteuren zu erreichen (die in nationalen Multi-Stakeholder-Plattformen organisiert sind). (2) Die Erstellung und Verbreitung von drei themenbezogenen Leitfäden zur Umsetzung (3) Die Verbesserung der Fähigkeiten zur Verwaltung von Land, Fischgründen und Wäldern in Sierra Leone.

Learning programmes to support the implementation of the VGGT in five countries

Land/Region: überregional (Sierra Leone, Liberia, Laos u.a.)
Fördervolumen: 0,87 Millionen Euro
Laufzeit: Aprilo 2014 - September 2016

Kurzbeschreibung/Projektziele: Übergreifende Zielsetzung des Vorhabens ist es, die personellen und institutionellen Kapazitäten zur Verwaltung von Boden- und Landnutzungsrechten, Fischgründen und Wäldern, insbesondere zur Implementierung der Freiwilligen Leitlinien (VGGT) auf nationaler Ebene, zu entwickeln. Dazu sollen Lernprogramme in ausgewählten Ländern durchgeführt werden. Damit werden sowohl das parallel anlaufende BTF-Projekt "Support for Country Level Implementation of the Voluntary Guidelines on the Responsible Governance of Tenure of Land, Fisheries and Forests" als auch das gleichnamige übergreifende Programm zur Implementierung der VGGT unterstützt.

Food for the Cities multi-disciplinary initiative – Strengthening urban-rural linkages for a more vibrant local and small scale agriculture

Land/Region: Sri Lanka, Sambia
Fördervolumen: 1,93 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2014 – September 2017

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt ist Teil der "Food for the Cities"- Initiative der FAO. Entwicklungsziel des Projekts ist eine verbesserte und stabilere Versorgung der städtischen Bevölkerung mit nahrhaften Lebensmitteln. Dies soll durch gestärkte Bezüge zwischen Stadt und Land in drei Pilotregionen erreicht werden und basiert auf inklusiven, effizienten und resilienten Aktivitäten der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, die in ein städtisches Ernährungssystem eingebunden sind.

Supporting Food Security, Nutrition and Livelihoods in Sub-Saharan Africa

Land/Region: Afrika
Fördervolumen: 1,5 Millionen Euro
Laufzeit: Juni 2010 - Dezember 2013
http://www.fao.org/news/story/en/item/40393/icode/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt ist eine strategische Begleitmaßnahme für anlaufende Interventionen zur Bewältigung der Nahrungsmittelpreiskrise, insbesondere für die bisher genutzten kurzfristigen Maßnahmen zur Ernährungssicherung. Es richtet sich an die Fachabteilungen in der FAO, internationale Ernährungssicherungsinitiativen, regionale VN-Büros und -Netzwerke sowie Regierungsstellen und Netzwerke auf nationaler Ebene ausgesuchter Länder in Afrika. Die FAO soll in die Lage versetzt werden, afrikanische Partnerinstitutionen bei der Umsetzung der Programme zur Nahrungsmittelpreiskrisenbewältigung, insbesondere auch des EU Food Facility Programs, effektiv durch eine integrierte Durchführungsplanung und die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit zu unterstützen.

CAADP – Capacity Development Programme for Investment and Policy (CCDPIP)

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 1,72 Millionen Euro
Laufzeit: Juni 2012 - August 2014

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt soll einen Beitrag zu den Zielen des Comprehensive Africa Agriculture Development Programme (CAADP) leisten und durch höhere und effizientere öffentliche Ausgaben die landwirtschaftliche Produktion anregen. Schwerpunkt des Vorhabens ist dabei die Unterstützung nationaler Akteure bei der Entwicklung und Verabschiedung von nationalen landwirtschaftlichen Investitionsplänen und Programmen sowie deren Budgetierung in den Staatshaushalten. Für die nationalen Akteure sollen Lehrpläne und Lehrmaterialien entwickelt und verschiedene Vermittlungswege genutzt werden. Außerdem sollen ausgewählte Multiplikatoren (Institutionen) auf regionaler und nationaler Ebene in die Lage versetzt werden, notwendiges Capacity Development und Beratung für einzelne Länder anzubieten.

Mainstreaming nutrition and the right to food into the Smallholder Commercialization Programme of Sierra Leone

Land/Region: Afrika (Sierra Leone)
Fördervolumen: 2 Millionen Euro
Laufzeit: August 2012 - Juli 2015
http://www.fao.org/righttofood/our-work/current-projects/mainstreaming-rtf-sierra-leone/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt stellt eine Weiterführung der BMEL-Unterstützung zur Ernährungssicherung in Sierra Leone dar. Verschiedene Vorhaben seit 2003 stärkten die Regierung Sierra Leones in Ihrer am Recht auf Nahrung ausgerichteten Politik. Zielsetzung des Projekts ist es, die Umsetzung der nationalen landwirtschaftlichen Strategie an der Ernährungssicherung auszurichten. Dazu sollen zielführende Interventionen wie Ernährungserziehung, Diversifizierung des Anbaus, Schulgärten, Verarbeitung von Ernteproduktion und Investitionen in arbeitssparende Technologien in der Umsetzung des Smallholder Commercialization Programme (SCP) berücksichtigt werden. Konkretes Ziel des Projekts ist es, dass die Regierung Sierra Leones und ihre Partner Maßnahmen im Rahmen des SCP und über die Distriktentwicklungspläne umsetzen, die das Recht auf Nahrung fördern und die Ernährung verbessern.

Conservation and Adaptive Management of Globally Important Agricultural Heritage Systems (GIAHS)

Land/Region: Afrika (Kenia, Tansania)
Fördervolumen: 1,93 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2008 - Dezember 2013
http://www.fao.org/giahs/giahs-sites/httptypo3faoorgid31410/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Ziel des Projekts sind die internationale Anerkennung, der Erhalt und das nachhaltige Management einzigartiger, schützenswerter agroökologischer und sozioökonomischer Systeme sowie der dazugehörigen Agrobiodiversität. Diese müssen von herausragender globaler Bedeutung für die Umwelt, Ernährung und Kultur sein.

Food systems development in Tanzania

Land/Region: Afrika (Tansania)
Fördervolumen: 1,7 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2010 - Dezember 2013

Kurzbeschreibung/Projektziele: Die Senkung der Verbraucherpreise und die Erhöhung der Verfügbarkeit durch eine verbesserte Effizienz von Handel, Verarbeitung und Verteilung von Grundnahrungsmitteln sowie die gleichzeitige Steigerung des Erzeugerpreises über eine größere Gewinnmarge am Verbraucherendpreis sind die wesentlichen Ziele diese Projekts.

Advisory service capacity development in support of food security in Tanzania

Land/Region: Afrika (Tansania)
Fördervolumen: 2,15 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2010 - Dezember 2013

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt strebt eine erhöhte Leistungsfähigkeit von Beratungsdienstanbietern und Landwirten in den Bereichen landwirtschaftliche Betriebsführung und Marketing an, um diese in die Lage zu versetzen, besser auf Marktanforderungen reagieren zu können. Darüber hinaus sollen die Bemühungen der Regierung unterstützt werden, den Beratungsdienst umzustrukturieren.

Agribusiness Support to Smallholders

Land/Region: Afrika (Kenia)
Fördervolumen: 1,58 Millionen Euro
Laufzeit: Mai 2010 - Dezember 2013

Kurzbeschreibung/Projektziele: Durch Training-on-the-job bei bestehenden und neuen Geschäftsmodellen sowie Kooperationen zwischen Erzeugern und kleinen und mittleren Agrarunternehmen zielt das Projekt darauf ab, die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Kleinproduzenten und bäuerlichen Kleinbetrieben zu steigern und die Vermarktung ihrer Produkte zu verbessern.

Stand:
10.11.15

Zum Thema

Landwirtschaft stärken, Ernährung sichern - weltweit.
15 Jahre Bilateraler Treuhandfonds mit der FAO

Titelseite der Broschüre

Vor 15 Jahren wurde der Bilaterale Treuhandfonds (BTF) mit dem Ziel gegründet, durch Leuchtturmprojekte innovative Strategien zur Ernährungssicherung sowie gegen Unter- und Mangelernährung international, überregional und in Partnerländern voranzubringen.
Mit der vorliegenden Broschüre anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des BTF starten wir eine Schriftenreihe, welche die bisherigen Erfolge, unser aktuelles Engagement sowie unsere künftigen Aufgaben vorstellen wird. Denn auch in den kommenden Jahren werden wir uns mit Nachdruck für die weltweite Umsetzung des Menschenrechts auf Nahrung einsetzen.

Welternährung Verstehen

Startbild für das Video „Welternährung Verstehen“

Die Weltbevölkerung wächst. Doch die Landwirtschaft erzeugt derzeit weltweit etwa ein Drittel mehr Kalorien, als für die Versorgung aller Menschen rechnerisch notwendig ist. Das heißt: Im Grunde gäbe es genug zu essen für alle. Trotzdem muss jeder neunte Mensch hungrig schlafen gehen. Weltweit hungern noch immer rund 800 Millionen Menschen.

zum Video: Welternährung Verstehen …

Welternährung verstehen - Fakten und Hintergründe

Titelbild der BMEL-Broschüre "Welternährung verstehen"

Die Landwirtschaft erzeugt weltweit derzeit genug Lebensmittel, um zumindest rein rechnerisch alle Menschen zu ernähren. Dennoch muss jeder neunte Mensch auf der Welt jeden Abend hungrig schlafen gehen. Und das, obwohl das Recht eines jeden Menschen auf Nahrung – und zwar in ausreichender Quantität und Qualität – ein Menschenrecht ist, das im internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (VN-Sozialpakt) völkerrechtlich verbindlich verankert ist.

English version: Understanding global food security and nutrition - Facts and backgrounds

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