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Diversifizierte Landwirtschaft für ausgewogene Ernährung in Subsahara Afrika

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat 2013 das Förderprogramm "Internationale Forschungskooperationen zur Welternährung" gestartet. Sein Ziel: Das Wissen der deutschen Agrar- und Ernährungsforschung soll noch stärker genutzt werden, um die Welternährungssituation zu verbessern. Zudem soll die deutsche Forschung in diesem Bereich stärker international vernetzt werden. Im Fokus der ersten durch das Programm geförderten Maßnahmen steht die Landwirtschaft und Ernährung in Subsahara Afrika.

"Nutrition - Diversifizierte Landwirtschaft für ausgewogene Ernährung in Subsahara Afrika“ - so lautet das Thema der ersten 2013 veröffentlichten Forschungsbekanntmachung, in welcher das Förderprogramm beschrieben und interessierte Bewerber zum Einreichen von Projektanträgen ermuntert werden.

Die bewilligten Forschungsvorhaben untersuchen die Möglichkeiten der ernährungssensitiven - d.h. an den Ernährungsbedürfnissen der Bevölkerung ausgerichteten - Nahrungsmittelproduktion in der Zielregion. Dabei gehen sie der Frage nach, welchen Beitrag eine diversifizierte Landwirtschaft leisten kann, um Mangel- und Fehlernährung entgegenzuwirken. Darüber hinaus sollen langfristige Partnerschaften etabliert und ein Kompetenznetzwerk in diesem Bereich aufgebaut werden, um so einen nachhaltigen Beitrag zur Ernährungssicherung zu leisten.

Die geförderten Projekte bearbeiten Forschungsfragen zur Bedeutung von Obst und Gemüse (insbesondere heimischer, auch vernachlässigter Kulturarten) sowie anderer pflanzlicher Lebensmittel. Was können sie dazu beitragen, die Ernährungssituation der lokalen Bevölkerung zu verbessern? Der regionale Fokus liegt im östlichen und südlichen Afrika; dazu zählen Länder wie Äthiopien, Kenia, Malawi, Uganda, Tansania und Madagaskar. Gleichzeitig sollen die nationalen Akteure (u.a. aus Forschung, Beratung/Bildung und Politik), die sich hauptsächlich mit dem Thema landwirtschaftlicher Produktion befassen, für das Thema Ernährung gewonnen werden.

Insgesamt werden acht Projekt innerhalb der Forschungsbekanntmachung "Nutrition“ mit über acht Millionen Euro gefördert werden. Die je dreijährigen Projekte laufen in dem Zeitraum 2015-2018.  

Die oben genannte Forschungsinitiative leistet einen wichtigen Beitrag, um Wissenslücken im Bereich ernährungssensitiver Nahrungsmittelsysteme zu schließen und den Aktionsplan "Framework for Action“ der Zweiten Internationalen Konferenz für Ernährung der Vereinten Nationen (ICN2) vom November 2014 umzusetzen.

Stand:
12.01.16

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English version: Understanding global food security and nutrition - Facts and backgrounds

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