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Mit innovativer Forschung gemeinsam Impulse setzen für Ernährungssicherung weltweit

Die Bundesregierung möchte die Kompetenzen der deutschen Agrar- und Ernährungsforschung zur Verbesserung der Welternährungssituation noch stärker nutzen. Gleichzeitig soll die deutsche Agrar- und Ernährungsforschung noch besser in internationale Netzwerke eingebunden werden.

Vor diesem Hintergrund entwickelte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 2012 das Konzept "Politikunterstützende Forschung, Wissensmanagement und Politikberatung für Welternährung“. Auf Grundlage dieses Konzepts wurde das Förderprogramm "Internationale Forschungskooperationen zu Welternährung“ 2013 gestartet. Unterstützt wird gemeinsame anwendungsorientierte Forschung deutscher Forschungseinrichtungen mit Forschungseinrichtungen in Partnerländern mit folgenden Zielen:

• Entwicklung einer leistungsfähigen und nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft vor Ort im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Umwelt- und Ressourcenschutz, Ressourceneffizienz, Klimawandel, Resilienz, Tierschutz, Pflanzen- und Tiergesundheit (incl. Zoonosen) und Lebensmittelsicherheit;

• Minimierung von quantitativen und qualitativen Verlusten von der Produktion bis zum Verbraucher;

• Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und –qualität (Produkt- und Prozessqualität) in der Wertschöpfungskette;

• Aufbau und Optimierung von Wertschöpfungsketten vor Ort, auch unter Berücksichtigung der Rolle von Erzeugergenossenschaften;

• Verbesserung der Ernährungsqualität im Sinne einer ausgewogenen und mangelfreien Ernährung sowie der Reduzierung von verstecktem Hunger;

• Ausrichtung der Land- und Ernährungswirtschaft auf die Erfordernisse einer ausgewogenen und mangelfreien Ernährung;

• Verbesserung von Bildungs- und Beratungssystemen sowie Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien in der Land- und Ernährungswirtschaft;

• Lösung von komplexen ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen zur dauerhaften Verbesserung der Ernährungssicherung vor Ort durch Nutzung übergreifender Systemansätze.

Forschungsthemen zum Erreichen dieser Ziele werden in gesonderten Bekanntmachungen bzw. Forschungsaufrufen veröffentlicht.

Die derzeit laufenden Forschungsprojekte beschäftigen sich mit der ernährungssensitiven, diversifizierten Nahrungsmittelproduktion in Subsahara Afrika. Zudem fördert das BMEL den Austausch mit ausländischen Wissenschaftlern.

Stand:
12.01.16

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Welternährung Verstehen

Startbild für das Video „Welternährung Verstehen“

Die Weltbevölkerung wächst. Doch die Landwirtschaft erzeugt derzeit weltweit etwa ein Drittel mehr Kalorien, als für die Versorgung aller Menschen rechnerisch notwendig ist. Das heißt: Im Grunde gäbe es genug zu essen für alle. Trotzdem muss jeder neunte Mensch hungrig schlafen gehen. Weltweit hungern noch immer rund 800 Millionen Menschen.

zum Video: Welternährung Verstehen …

Welternährung verstehen - Fakten und Hintergründe

Titelbild der BMEL-Broschüre "Welternährung verstehen"

Die Landwirtschaft erzeugt weltweit derzeit genug Lebensmittel, um zumindest rein rechnerisch alle Menschen zu ernähren. Dennoch muss jeder neunte Mensch auf der Welt jeden Abend hungrig schlafen gehen. Und das, obwohl das Recht eines jeden Menschen auf Nahrung – und zwar in ausreichender Quantität und Qualität – ein Menschenrecht ist, das im internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (VN-Sozialpakt) völkerrechtlich verbindlich verankert ist.

English version: Understanding global food security and nutrition - Facts and backgrounds

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