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Bundesminister Schmidt: "Landwirtschaft ist Schlüssel für Friedenssicherung"

Podiumsgespräch im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz

"Krisen verhindern, Fluchtursachen bekämpfen: Welche Rolle spielt Ernährungssicherung?" – Das war der Titel eines hochrangig besetzten Podiumsgesprächs des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen der 53. Münchner Sicherheitskonferenz am 19. Februar 2017.

Neben Bundesminister Schmidt nahmen Claus Kleber, Ertharin Cousin (Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, WFP), Dominique Burgeon (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, FAO) und Louise Mushikiwabo (Außenministerin Ruandas) an der Diskussion teil.

Schmidt betonte, Sicherheit sei in der heutigen Zeit vielschichtig. So werde der Zusammenhang zwischen Ernährungsunsicherheit und Konflikten auch künftig weiter an Brisanz gewinnen. Um Sicherheit zu erhalten oder wiederherzustellen, müssten traditionelle Konzepte weitergedacht werden. Landwirtschaft sei ein wichtiger Baustein für nachhaltigen Frieden in krisengeschüttelten Regionen. Eine starke Landwirtschaft sorge für Wachstum und Wertschöpfung.

"Sicherheitspolitik und Ernährungssicherung muss zukünftig gemeinsam gedacht werden. Wir müssen Krisenherde eindämmen, bevor ein Flächenbrand entsteht. Wir müssen mit Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort sein, noch bevor Menschen darüber nachdenken, ihre Heimat zu verlassen. Es gilt die Probleme hinter den Konflikten zu lösen, damit wir Fluchtursachen bekämpfen können. Zivile Krisenprävention muss militärische Strategien ergänzen" so Bundesminister Schmidt in München. Er sei überzeugt, dass eine leistungsfähige, lokal angepasste und nachhaltige Landwirtschaft nicht nur der Schlüssel für die weltweite Ernährungssicherung, sondern auch für Friedens- und Stabilitätssicherung sei.

Stand:
20.02.17

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