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Vier Männer stehen vor einem Bundesadler und halten ein Schild mit dem Schriftzug Bundesinformationszentrum Landwirtschaft Offizieller Start des BZL: BLE-Präsident Dr. Hanns Christoph Eiden, Bundesminister Christian Schmidt, BMEL-Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens, BZL-Leiter Dr. Mathias Nickel (von links nach rechts), Quelle: BLE

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft gestartet

Neue Anlaufstelle zum Thema Landwirtschaft

Wissenswertes aus der Forschung für die landwirtschaftliche Praxis, neutrale Daten als Entscheidungsgrundlage für die Agrarwirtschaft und verständliche Informationen für Verbraucher: Das liefert das neue Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL).

Das Wissen und Verständnis über die Arbeitsweise der Landwirtschaft müssen in weiten Teilen der Gesellschaft neu verankert werden. Mit dem BZL wird die Agrarkommunikation moderner und schlagkräftiger werden.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt

Das BZL ist in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt und bündelt Teile des aid infodienst e.V. (aid) und der BLE. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat das BZL als zentrale Einrichtung für die Landwirtschaftskommunikation geschaffen. Dieses hat am 1. Februar 2017 seine Arbeit aufgenommen und wurde am 4. April 2017 offiziell durch Bundesminister Schmidt eröffnet.

Ziel ist es, durch unabhängige und objektive Information ein besseres Verständnis moderner Landwirtschaft zu fördern und einen Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog über Landwirtschaft und ihre Rolle in der Gesellschaft zu leisten.

Neutrale Informationen, Wissenstransfer und Unterstützung in Fragen zu Landwirtschaft, Fischerei, Gartenbau und Forstwirtschaft

Logo des Bundeszentrums

Das BZL richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, die neben Vertretern der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft, Landwirtinnen und Landwirten auch Verbraucherinnen und Verbraucher und Lehr- und Beratungskräfte umfasst. Zu den wesentlichen Aufgaben des BZL zählt es,

  • den praxisnahen Wissenstransfer in die Landwirtschaft zu stärken,
  • Vertretern der Land- und Ernährungswirtschaft den Zugang zu statistischen Daten zu erleichtern,
  • Verbraucherinnen und Verbraucher sachlich und ausgewogen über Landwirtschaft zu informieren, damit sie fundierte Konsumentscheidungen treffen können, und
  • fundierte Broschüren, multimediale Informationsangebote und Messeauftritte zu erstellen.

"Die BLE kann mit ihren jahrelangen Erfahrungen in der Betreuung von Forschungsprojekten sowie in der Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Wissenstransfer beitragen und will die Wahrnehmung vieler Themen in der Landwirtschaft und der Gesellschaft stärken", so BLE-Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden. Dabei spricht das BZL nicht nur über Landwirtschaft im engeren Sinne. Es geht auch um Themen aus Forst und Fischerei, um den Gartenbau sowie Wein, Imkerei und Sonderkulturen.

Fachwissen trifft Kommunikationsprofis

"Im BZL wird die Landwirtschaftsredaktion des bisherigen aid Infodiensts arbeiten. Zudem fließen die Online-Angebote der BLE zu Themen wie Tierschutz oder Ökolandbau ebenso ein wie unser BZL-Datenzentrum", so Dr. Matthias Nickel, Leiter des BZL.

Organisatorisch führt das BZL die Redaktion Landwirtschaft des aid sowie drei bereits im Informationsbereich Landwirtschaft tätige Referate der BLE in einer eigenständigen Gruppe mit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen.

Stand:
04.04.17

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