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Praktikernetzwerk am Start

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat am 12. Juli 2017 ein Netzwerk gestartet, in dem Praktikerinnen und Praktiker aus Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft und Fischerei die Gelegenheit erhalten, zu ausgewählten, aktuellen Fragen ihre Anregungen für eine praxisnahe Rechtsetzung einzubringen.

Moderne Landwirtschaft ist gekennzeichnet durch hohe Anforderungen an Qualität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Der Einsatz moderner Technik und innovativer Verfahren gehört ebenso dazu wie die sich wandelnden Bedürfnisse und Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher. Tagtäglich verrichten die Bäuerinnen und Bauern wertvolle Arbeit, die auf einem oft über Generationen weitergegebenen Erfahrungsschatz beruht. "Diesen Erfahrungsschatz möchte ich verstärkt nutzen", erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. "In meinem Grünbuch Ernährung, Landwirtschaft, ländliche Räume habe ich beschrieben, dass ich großen Wert darauf lege, durch die Einbindung von Praktikern die Praxistauglichkeit rechtlicher Regelungen zu verbessern. Politik für die Landwirtschaft kann nicht vom grünen Tisch erfolgen. Gesetze und Verordnungen müssen in der Praxis bestehen. Landwirtschaftspolitik muss im Stall und auf dem Acker funktionieren."

Bis Anfang Juni konnten Praktikerinnen und Praktiker aus Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft und Fischerei sowie der landwirtschaftlichen Beratung online ihr Interesse an der Mitwirkung im Praktikernetzwerk bekunden. Aus den 511 Bewerbungen wurden 100 Praktikerinnen und Praktiker ausgewählt, die die Vielfalt der deutschen Landwirtschaft abbilden.

In der Auftaktveranstaltung hat sich das Praktikernetzwerk mit den Themen Tierhaltung der Zukunft, Pflanzenbau der Zukunft, Lebensmittel wertschätzen und Digitalisierung in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigt. Die Praktikerinnen und Praktiker diskutierten, was sie dazu beitragen können, die Akzeptanz der modernen Nutztierhaltung zu verbessern und was die Gesellschaft, z. B. über die Bildung, leisten kann. In diesem Zusammenhang wurden auch die Chancen und Risiken eines staatlichen Tierwohllabels angesprochen. Im Pflanzenbau sehen die Landwirte große Herausforderungen durch den Klimawandel auf sich zukommen und die Notwendigkeit unter den veränderten Voraussetzungen Ressourcen effizient und umweltschonend zu nutzen. Die Digitalisierung in der Land- und Forstwirtschaft könnte hier unterstützend wirken. Mit der zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung wird erwartet, dass die Daten der Landwirte effizient vor Missbrauch und unerlaubtem Zugriff geschützt werden. Gefragt nach der Wertschätzung von Lebensmitteln wurde das Vertrauen zwischen Landwirt und Verbraucher als besonders wichtig angesehen. Ein Weg dahin wurde in einem transparenten Austausch gesehen – möglichst im direkten Kontakt zum Kunden.

Stand:
12.07.17

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