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Anwendung kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel reduzieren: Forschungsvorhaben „aqua.protect“

In einem vom BMEL aus dem Programm zur Innovationsförderung mit 1,3 Millionen Euro finanziell unterstützten Forschungsvorhaben soll die Wirksamkeit des aqua.protect-Verfahrens gegen pilzliche Erreger in landwirtschaftlichen Kulturen untersucht werden, beispielsweise an Mehltau, Kraut- und Knollenfäule und Apfelschorf.

Der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser überreichte am 20. August 2013 in der BLE die Zuwendungsbescheide an die Projektnehmer.

aqua.protect ist ein Verfahren, das bereits zur Verbesserung der Hygiene in der Lebensmittelindustrie angewendet wird. Es basiert auf der elektrochemischen Aktivierung von Wasser, das mit Natriumchlorid (Kochsalz) versetzt wurde.

Bisherige Untersuchungen zur Anwendung des aqua.protect-Verfahrens zeigen, dass bis auf sehr geringe Gehalte an Natriumhypochlorit (NaOCl) und Kochsalz (NaCl) keine weiteren Substanzen auf den behandelten Pflanzen und im Boden zurückbleiben.

Falls das neuartige Verfahren erfolgreich ist, könnte eine Reduktion von Kupferpräparaten erreicht werden und der Resistenzbildung von Schadorganismen gegenüber Pflanzenschutzmitteln entgegengewirkt werden.

Ein weiterer Vorteil des Verfahrens liegt darin, dass nach Applikation weitestgehend keine Rückstände auf den Pflanzen oder in der Umwelt verbleiben.

Stand:
20.08.13
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