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BMEL fördert Forschungsvorhaben zur Bekämpfung von Unter- und Mangelernährung in Äthiopien und Madagaskar

Am Rande der Festveranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn hat Staatssekretär Dr. Robert Kloos den Förderbescheid für das Nord-Süd-Verbundprojekt "Diversifizierung der Landwirtschaft für eine ausgewogene Ernährung durch Gemüse in Mehrebenen-Produktionssystemen (NutriHAF - Africa)" überreicht und damit den Startschuss für das Projekt gegeben.

Das vom BMEL geförderte und von der BLE betreute Projekt erforscht Lösungsansätze, um Unter- und Mangelernährung durch eine vielfältige Landwirtschaft zu bekämpfen. Weltweit leiden zwei Milliarden Menschen an den Folgen einer unausgewogenen Ernährung und dem Mangel an Mikronährstoffen.

Ziel von NutriHAF ist es, die Nährstoffzufuhr der lokalen Bevölkerung in den Zielländern Äthiopien und Madagaskar langfristig zu verbessern und gleichzeitig die lokale landwirtschaftliche Produktion zu diversifizieren, zu intensivieren und hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen zu optimieren.

Zudem soll in Zusammenarbeit mit Kleinbauern untersucht werden, wie der Obst- und Gemüseanbau in bestehende Anbausysteme integriert werden kann und welche Mischpflanzungen, Hecken und Obstbäume für einen stabilen Schutz vor Umwelteinflüssen, Bodenerosion, Austrocknung und Schädlingsbefall sorgen.

Der anwendungsorientierte Forschungsansatz des Projekts trägt den Anforderungen und Ideen der lokalen Kleinbauern Rechnung, begünstigt den Wissenstransfer und macht somit die Forschungsergebnisse für die lokale Bevölkerung nutzbar.

Das vom Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) und der Global Horticulture Initiative an der Universität Bonn koordinierte Forschungskonsortium besteht aus 13 Partnern, darunter auch eine Reihe von Forschungs- und Entwicklungsorganisationen aus den Zielländern sowie afrikanische Regionalorganisationen.

NutriHAF wird aus dem Titel "Internationale Forschungskooperationen zu Welternährung und zu anderen internationalen Forschungsaufgaben auf dem Gebiet der Ernährung und der Landwirtschaft" gefördert. Das Verbundvorhaben hat eine Laufzeit von drei Jahren und verfügt über ein Gesamtvolumen von rund 1,17 Millionen Euro.

Stand:
20.04.15
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