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Fischereiforschung zukunftsfähig gestalten

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt hat am 11. Februar 2016 die beiden Institute Seefischerei und Fischereiökologie des Johann Heinrich von Thünen-Instituts in Hamburg besucht.

Für die beiden Institute wird in Bremerhaven zurzeit ein Labor- und Bürogebäude mit Fischtechnikum errichtet. Der Umzug der beiden Institute von Hamburg nach Bremerhaven geht auf das Konzept für eine zukunftsfähige Ressortforschung im Geschäftsbereich des BMEL zurück. Durch die Errichtung des Gebäudes werden für die beiden Thünen-Institute optimale Arbeitsbedingungen, konzentriert an nur einem Standort, geschaffen.

Die Thünen-Institute in Hamburg erfüllen eine sehr wichtige Aufgabe, denn sie forschen zu aktuellen Themen wie Meeresschutz, Fischereiökologie und Seefischerei. Auf Grundlage dieser Forschung leisten wir als Bundesregierung einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Fischerei. Mein Ziel ist es, dass spätestens bis 2020 alle Fischbestände in deutschen und europäischen Gewässern nachhaltig bewirtschaftet werden.
Bundesminister Christian Schmidt

Das Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Es erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen als Entscheidungshilfen für die Agrar-, Forst-, Fischerei- und Verbraucherschutzpolitik der Bundesregierung. Im Rahmen dieser Aufgaben ist das Institut wissenschaftlich selbstständig.

Institut für Seefischerei

Bundesminister Schmidt und Projektleiter Prof. Gröger im Institut für Seefischerei Projektleiter Prof. Joachim Gröger erläutert Bundesminister Christian Schmidt das Unterwasser-Fisch-Observatorium UFO, mit dem sich automatisch und permanent die Fischfauna überwachen lässt, Quelle: Thünen-Institut / Michael Welling

Das Institut für Seefischerei erfasst und bewertet die Fischbestände im Nordostatlantik und analysiert die Meeresökosysteme unter dem Einfluss menschlicher Nutzung. Ziel der Arbeiten ist es aufzuzeigen, wie die Nutzung der lebenden Meeresressourcen unter Berücksichtigung der Kriterien Nachhaltigkeit und Ökosystemverträglichkeit auszurichten ist, und damit zum langfristigen Erhalt einer ökologisch und ökonomisch stabilen Fischerei sowie zur dauerhaften Versorgung der Bevölkerung mit dem Lebensmittel "Meeresfisch" beizutragen.

Institut für Fischereiökologie

Das Institut für Fischereiökologie erforscht und überwacht Veränderungen der Meeresumwelt und deren Auswirkungen auf das Nutzungspotenzial lebender Ressourcen. Dabei spielen auch alternative Nutzungskonzepte vor allem im Rahmen der Entwicklung nachhaltiger Produktionsverfahren in der Meeres- und Binnen-Aquakultur eine zunehmend große Rolle. Nutzungskonzepte werden aber auch zu Schutzkonzepten, dort, wo es um den Erhalt sensibler Wanderfischarten geht oder um die Bewahrung genetischer Diversität in aquatischen Beständen.

Stand:
11.02.16

Wichtige Mitteilung

"Landwirtschaft und Umwelt" Fachtagung zum Klimaschutzgutachten, 12.12.2016, Berlin

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