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Forschen für sichere Lebensmittel

Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert Forschungsprojekt zur besseren Haltbarkeit von Trockenprodukten.

Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten zu Recht, dass Lebensmittel gesundheitlich unbedenklich und qualitativ hochwertig sind. Für das Bundesernährungsministerium hat die Sicherheit unserer Lebensmittel höchste Priorität. Das BMEL fördert daher auch Forschungsprojekte zur Erhöhung der Lebensmittelsicherheit. 

Aktuelles Beispiel ist das  Forschungsvorhaben "Plasma-basierte Dekontamination von trockenen pflanzlichen Produkten zur Erhöhung der Lebensmittelsicherheit" zur besseren Haltbarkeit von Getreide und Mehlen, kurz "3Plas" genannt.

Getreide und Mehle sind weltweit  Grundnahrungsmittel ersten Ranges.  In trockenem Zustand sind diese Produkte gut lagerungsfähig, kommen sie jedoch mit Feuchtigkeit in Kontakt, verderben sie schnell. Chemische und physikalische Verfahren haben bislang nicht die gewünschte Wirkung entfaltet.

Das Forschungsvorhaben "3Plas" geht einen neuen, vielversprechenden Weg: Durch die Anwendung von Niedertemperaturplasmen soll  die hygienische Qualität bei gleichzeitigem Erhalt der Produktqualität gesteigert werden.

Die bisher in Deutschland zur Entkeimung genutzten Technologien führen entweder zu einer Veränderung der funktionellen Produkteigenschaften oder sind wegen geringer Konsumentenakzeptanz und hoher Investitionskosten wirtschaftlich nicht verwertbar. Ein entscheidender Vorteil der Plasmaanwendung wird in den kombinierten Wirkmechanismen gesehen, mit denen die Mikroorganismen an unterschiedlichen Stellen angreifen können und damit die Effektivität des Prozesses gesteigert werden kann. Die Herausforderung des Projekts besteht insbesondere in dem Nachweis der industriellen Umsetzbarkeit. In der Medizintechnik und in der Oberflächenbehandlung von Lebensmittelverpackungen wird das umweltschonende Verfahren  bereits erfolgreich angewendet.

Projektpartner des Verbundvorhabens sind das Leibniz-Institut für Agrartechnik, das Leibniz-Institut für Plasmaphysik und Technologie, die CZIOTEK GmbH, die First Sensor AG und die Köhl Maschinenbau AG. Die Gesamtkosten des auf drei Jahre angelegten Projektes belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro. Das BMEL unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus dem Programm zur Innovationsförderung in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro.

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