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Charta für Landwirtschaft & Verbraucher

Das frühere Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat die "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher“ bei der Internationalen Grünen Woche 2012 vorgestellt. Vorausgegangen war ein breiter gesellschaftlicher Dialog über konkurrierende Ziele und Prioritäten, den das frühere BMELV angestoßen hatte. Gemeinsam hatten Verbraucher, Landwirte, Umweltschützer, Tierschützer sowie Vertreter der Wirtschaft und der Kirche über die Zukunft der Landwirtschaft diskutiert. Im Zentrum dieser Debatte standen Fragen des Umwelt- und Tierschutzes, der Lebensmittelqualität und -sicherheit, aber auch der notwendigen Produktivität und Wirtschaftlichkeit der deutschen Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel zu günstigen Preisen herstellen und zur Energieversorgung der Zukunft beitragen soll. Die unterschiedlichen Standpunkte und Ergebnisse wurden zusammengeführt und haben Eingang in die "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" gefunden. Der Anspruch, miteinander statt übereinander zu reden, wurde wahrgemacht.

Die Charta beschreibt die künftigen Herausforderungen, aber auch die Zielkonflikte der nationalen und internationalen Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft. Sie zeigt Lösungen für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Politik auf. In fünf Handlungsfeldern werden wichtige Maßnahmen für die kurz-, mittel- und langfristige Ausrichtung der Politik beschrieben, die Leitschnur für die Politikgestaltung sind.

Viele wichtige Maßnahmen aus der Charta hat das frühere BMELV bereits vorangetrieben und umgesetzt. Beispielsweise wurden wichtige Gesetzesvorhaben im Bereich Tierschutz und Reduzierung des Antibiotikaverbrauches in der Nutztierhaltung verabschiedet. Auch der Einfluss der kommunalen Gebietskörperschaften auf die Standortwahl für große, gewerbliche Tierhaltungsanlagen wurde vergrößert. Zudem wird in einem Projekt erprobt, wie mit einem Label Tierschutzstandards in der Haltung verbessert und den Verbrauchern kommuniziert werden können. Ein freiwilliges Regionalfenster soll künftig Einblick in die tatsächliche Herkunft der Zutaten von Lebensmitteln geben. Dem Wert von Lebensmitteln hat das BMEL über die laufende Initiative "Zu gut für die Tonne" mehr Geltung verschafft.

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