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Bundesminister Schmidt lädt zum Lebensmittelgipfel

Spitzenvertreter von Lebensmittelerzeugern, verarbeitendem Gewerbe, Handel und Verbraucherorganisationen folgten am Donnerstag der Einladung von Bundesernährungsminister Christian Schmidt zum Lebensmittelgipfel nach Berlin.

In der rund zweistündigen Diskussion ging es um Konzepte zur Steigerung der Qualität entlang der Wertschöpfungskette und damit die langfristige Sicherung der wirtschaftlichen Grundlagen für die Landwirte in Deutschland. Die Veranstaltung ist Teil des von Minister Schmidt gestarteten Grünbuch-Prozesses für Ernährung und Landwirtschaft.

Ausgangspunkt der Diskussion beim Lebensmittelgipfel war die aktuell vor allem für Milch- und Ferkelerzeuger schwierige Situation aufgrund anhaltend niedriger Marktpreise. "Niedrige Erzeugerpreise und starke Preisschwankungen bedrohen die Existenz vieler landwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland. Mein Ziel ist die Erhaltung einer vielfältigen Landwirtschaft. Auch bäuerliche Familienbetriebe müssen eine Zukunft haben. Die Landwirtschaft ist im Ernährungsbereich die Basis einer funktionierenden Wertschöpfungskette und zugleich wirtschaftliches Rückgrat der ländlichen Räume", stellte Schmidt gleich zu Beginn klar.

Dass dies vor allem über die Steigerung der Qualität entlang der gesamten Kette, vom Acker bis zum Teller, geschehen sollte, kristallisierte sich im Laufe der Diskussion heraus. Vor dem Hintergrund, dass die Ernährungsgewohnheiten zunehmend individueller werden, muss nach Ansicht der Teilnehmer das Angebot an diese veränderte Nachfrage angepasst werden. Dazu gehören zum Beispiel eine Produktion mit höheren Tierwohlstandards, regionale Erzeugnisse mit kurzen Transportwegen, Bioerzeugnisse, vegane und vegetarische Produkte, Lebensmittel für spezielle Ernährung (wie zum Beispiel lactosefrei) sowie fett- und zuckerreduzierte Lebensmittel. Hier stecke in der Digitalisierung der Produktionsprozesse die Chance für die Lebensmittelhersteller und den Handel, noch flexibler auch auf ausgefallene Verbraucherwünsche zu reagieren und auch kleinere Nachfragesegmente zu beliefern. Auch dabei gilt: Erzeugung, Verarbeitung und Handel müssen sich diesen neuen Verbraucherwünschen und Marktanforderungen gemeinsam stellen. Gleichzeitig müssen die Erzeuger sich in den großen Marktsegmenten, in denen der Wettbewerb vorrangig über den Preis läuft, auf langfristig tragfähige Rahmenbedingungen verlassen können.

Vor diesem Hintergrund fasste Bundesminister Schmidt zusammen: "Sie haben heute und hier die Chance, gemeinsam in die Offensive zu gehen: Eine Offensive hin zu mehr Wertschöpfung, mehr Wettbewerbsfähigkeit und mehr Fairness für alle Glieder der Lebensmittelkette!"

Stand:
03.12.15

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