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Eröffnung der 82. Internationalen Grünen Woche

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hebt Dreiklang "Gute Ernährung, starke Landwirtschaft, lebendige Regionen" hervor.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat am Abend die 82. Internationale Grüne Woche (IGW) eröffnet. In seiner Rede vor Branchenvertretern und internationalen geladenen Gästen dankte er ausdrücklich den Bäuerinnen und Bauern. "Sie, liebe Bäuerinnen und Bauern, sind die wichtigste Berufsgruppe, weil sie die Grundlage für unser aller Leben schaffen. Sie sichern unser täglich Brot und pflegen dabei unsere einzigartigen Kulturlandschaften", sagte Schmidt im Berliner City Cube. Ihnen gebühre nicht nur Dank, sondern auch ein fairer Preis.

Schmidt würdigte die Bedeutung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik. Die großen Herausforderungen unserer Zeit könnten nur gemeinsam bewältigt werden. Zugleich mahnte er mit Blick auf die notwendige Weiterentwicklung der GAP ein weniger an Bürokratie an. Die deutsche Landwirtschaft gehe durch schwierige Zeiten. Die Milchkrise habe gezeigt, dass das Prinzip "wachse oder weiche" nicht mehr allgemeingültig sei. Gerade Betriebe, die stark investiert und sich hoch verschuldet haben, hatten in der Milchpreiskrise große Sorgen. Auch wenn der Preisverfall fürs Erste gebremst werden konnte, sei es wichtig, sich für die Zukunft neu aufzustellen.

Es komme zudem darauf an, zu einer Risikoverteilung in der Wertschöpfungskette zu kommen, die fairer sei als heute. "Wir wollen die Position der Landwirtschaft in der Wertschöpfungskette stärken", betonte Schmidt. Sein Ministerium habe in der Krise eng an der Seite der betroffenen Landwirte gestanden. "Für die Jahre 2016 und 2017 haben wir mit Beitrags- und Steuerentlastungen, Liquiditätshilfen und einem Bürgschaftsprogramm mehr als eine halbe Milliarde Euro zusätzlich zur Unterstützung der Bauern im Land mobilisiert. Das ist ein Beitrag zur Existenzsicherung der deutschen Bauernfamilien", sagte Schmidt.

Als weiteres wichtiges Thema auch auf europäischer Ebene nannte Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt die Entwicklung der ländlichen Räume. "Unsere ländlichen Räume sollen Zukunftswerkstätten für die Entwicklung unserer Gesellschaft werden." Hierfür wolle er, gemeinsam mit seinen europäischen Kolleginnen und Kollegen die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) noch stärker auf die die Attraktivität ländlicher Regionen ausrichten.

Schmidt begrüßte herzlich seinen ungarischen Amtskollegen Dr. Sándor Fazekas als Vertreter des diesjährigen Partnerlandes und erinnerte, welch enges Band aufgrund der gemeinsamen Geschichte die Deutschen mit den Ungarn verbinde. Schmidt: "Es waren die Ungarn, die den Eisernen Vorhang zerschnitten haben." Ungarn ist zum zweiten Mal Partnerland der Grünen Woche.

Schmidt begrüßte zudem die zur 9. Berliner Agrarministerkonferenz und zum G20-Agrarministertreffen angereisten Landwirtschaftsministerminister aus aller Welt. "Die 82. Internationale Grüne Woche ist eine besondere Grüne Woche. Denn in diesem Jahr sind wir Agrarpolitiker die ersten, die im Januar die Reihe der Ministerkonferenzen im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft eröffnen", unterstrich Schmidt.

Über 80 Agrarminister werden am 21. Januar bei der 9. Berliner Agrarministerkonferenz im Rahmen des "GFFA - Die Berliner Welternährungskonferenz" das Thema "Landwirtschaft und Wasser- Schlüssel zur Welternährung" in den Blick nehmen. Die dort erarbeiteten Handlungsempfehlungen sollen am Folgetag beim G20-Agrarministertreffen, das ebenfalls in Berlin stattfindet, aufgegriffen und konkretisiert werden. "Ich erwarte, dass von diesen Konferenzen wesentliche Bausteine zur Sicherung der Welternährung geliefert werden", sagte Schmidt.

Schmidt ging zudem auf das von ihm am Morgen vorgestellte staatliche Tierwohllabel ein. Mit Blick auf die Erwartungen der Verbraucher an die Nutztierhaltung machte er dabei deutlich, die notwendige Verbesserung im Bereich Tierwohl sei nicht zum Nulltarif zu erreichen.

Rede des Bundeslandwirtschaftsministers zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche 2017

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Stand:
19.01.17

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