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Afrika

Überblick über die Bilaterale Zusammenarbeit des BMEL mit den Partnerstaaten in Afrika.

Die bäuerliche Landwirtschaft in Afrika stärken

Beim Clubabend der Deutschen Afrika Stiftung e.V. (DAS) am 20. Mai 2015 stellte Bundesminister Christian Schmidt die Afrikapolitik des BMEL vor.

Er hob die große Bedeutung der Landwirtschaft für Afrika hervor, die auch in den Afrikaleitlinien der Bundesregierung Ausdruck findet. "Die Stärkung der bäuerlichen Landwirtschaft in Afrika ist eines der Schlüsselthemen für die Bundesregierung!", betonte Schmidt und verwies auf die zentrale Rolle der Landwirtschaft für die Ernährungssicherung und die Schaffung von Perspektiven im ländlichen Raum.

Verantwortungsvolle Investitionen

"Die Landwirtschaft zu stärken, heißt vor allem, in Landwirtschaft zu investieren", so Schmidt weiter. Wichtig sei dabei, dass es sich um verantwortungsvolle Investitionen handelt, die sich nicht allein an ökonomischen Zielen orientieren, sondern

  • ökologisch verträglich sind,
  • die Landwirte vor Ort befähigen, eine effektive und gewinnbringende Landwirtschaft zu betreiben und
  • die Menschenrechte der lokalen Bevölkerung sowie deren Zugang zu Ressourcen wie Land und Wasser wahren.

"Dazu bedarf es verlässlicher Rahmenbedingungen – für die Menschen vor Ort, aber auch für die Investoren selbst", unterstrich der Minister.

Vor diesem Hintergrund engagiert sich das BMEL für die Umsetzung der Freiwilligen Leitlinien zu Landnutzungsrechten und der Prinzipien für verantwortungsvolle Investitionen in der Landwirtschaft, die in den letzten Jahren vom Welternährungsausschuss der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) verabschiedet wurden und deren Ausarbeitung das BMEL maßgeblich unterstützt hat.

Bilaterale Kooperation mit den afrikanischen Partnerstaaten

Auch im Rahmen seines Bilateralen Kooperationsprogramms arbeitet das BMEL eng mit seinen afrikanischen Partnerstaaten zusammen und setzt dabei vor allem auf praxisorientierte Wissensvermittlung und Technologietransfer. In Äthiopien, Marokko und Sambia wurden in den vergangenen Jahren Wissens- und Demonstrationszentren aufgebaut, in denen Landwirte, Techniker und Multiplikatoren praxisnahe Trainings sowohl zu moderner Landtechnik und nachhaltigen Anbauverfahren im Pflanzenbau als auch zu betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Themen erhalten.

Bundesminister Schmidt zeigte sich beeindruckt von seiner Reise nach Sambia, wo er im April 2015 das neueste dieser drei Zentren offiziell eröffnete und sich vor Ort einen Eindruck von den enormen Chancen und Herausforderungen verschaffen konnte, vor denen dieser aufstrebende afrikanische Staat steht.

"Afrika ist ein Kontinent mit tausend Gesichtern: So vielfältig seine Landschaften, Natur und Menschen sind, so vielseitig sind auch die Herausforderungen. Es gibt daher nicht eine gesamt-afrikanische Lösung", betonte Schmidt.

Es brauche vielmehr passgenaue, kreative und an die Bedürfnisse der Menschen und die natürlichen Gegebenheiten vor Ort angepasste Lösungen.

"Mein Haus wird auf dem Gebiet der Ernährungssicherung und der landwirtschaftlichen Projekte seinen Beitrag leisten, solche Lösungen zu finden und unsere afrikanischen Partner bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen."

Weitere Informationen

Stand:
21.05.15

Inhalt des Dossiers

Publikationen

Bilaterales Kooperationsprogramm des BMEL mit dem Ausland

Cover des Flyers "Bilaterales Kooperationsprogramm des BMEL mit dem Ausland"

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert mit seinem Bilateralen Kooperationsprogramm die Zusammenarbeit in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und gesundheitlicher Verbraucherschutz mit dem Ausland.

Twinning-Projekte im Bereich Ernährung und Landwirtschaft

Cover des Flyers zum Twinning

Ziel eines Twinning-Projektes ist es, EU-Beitrittskandidaten bei der Übernahme des europäischen Rechts und dem Aufbau der dazu notwendigen Verwaltungskapazitäten sowie Länder ohne Beitrittsperspektive bei der Annäherung an EU-Niveau zu unterstützen.

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