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Afrika

Überblick über die Bilaterale Zusammenarbeit des BMEL mit den Partnerstaaten in Afrika.

Africa Summit: Nachhaltige Landwirtschaft als bedeutender Stabilitätsfaktor in Afrika

Eine nachhaltige Land- und Forstwirtschaft ist ein bedeutender politischer und wirtschaftlicher Stabilitätsfaktor in Afrika. Das machte Bundesminister Christian Schmidt beim 6. AGCO Africa Summit am 23. Januar in Berlin deutlich.

Die Entwicklung der Landwirtschaft Afrikas könne nur gemeinsam - durch maßgebliches wirtschaftliches Engagement des Agribusiness und durch politische Flankierung - vorangetrieben werden. Hier sind nach Ansicht des Ministers in erster Linie die afrikanischen Staaten selbst in der Pflicht. "Aber wir stehen bereit, unsere afrikanischen Partner dabei zu unterstützen", sagte der Minister. Die Projekte des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Afrika sind daher vor allem darauf ausgerichtet:

  • privatwirtschaftliches Engagements im Rahmen von Wirtschaftskooperationsprojekten zu mobilisieren und
  • Partnerregierungen bei der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungenzu unterstützen.

Der AGCO Africa Summit findet traditionell in zeitlicher Nähe zum "Global Forum for Food and Agriculture" (GFFA) - der Berliner Welternährungskonferenz statt. Er nimmt ganz besonders die afrikanische Landwirtschaft und das Engagement des Agribusiness in Afrika in den Blick. 2017 steht die Konferenz unter der Überschrift "Agribusiness in Africa - Organizing Farmers of the Future". Sie folgt in diesem Jahr nicht nur unmittelbar auf das GFFA, sondern auch auf die G20-Agrarministerkonferenz, die am Vortag in Berlin stattgefunden hat. Schmidt hob beim AGCO Africa Summit hervor, eines sei allen drei Veranstaltungen gemein: "Es geht um die Zukunft der Landwirtschaft und um die Entwicklung eines ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Agrarsektors

  • zur Sicherung einer ausreichenden und ausgewogenen Ernährung
  • zur Schonung der natürlichen Ressourcen
  • und auch zur politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung."

Länderübergreifender Austausch ist gerade in Agrarfragen wichtig

Der Agrarsektor ist Triebfeder und Motor der wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt und wichtiger Innovations- und Ausbildungsgeber vor allem für die junge Bevölkerung auf dem afrikanischen Kontinent - Christian Schmidt

Schmidt betonte, wie wichtig der länderübergreifende Austausch gerade in Landwirtschaftsfragen sei, denn: "Der Agrarsektor ist Triebfeder und Motor der wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt und wichtiger Innovations- und Ausbildungsgeber vor allem für die junge Bevölkerung auf dem afrikanischen Kontinent." In diesem Bewusstsein engagiert sich das BMEL mit verschiedenen Maßnahmen und Instrumenten in Afrika - etwa im Rahmen seiner Bilateralen Kooperationsprogramme oder durch die Finanzierung von Pilotprojekten des Bilateralen Treuhandfonds mit der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).

Zu den Themenschwerpunkten zählen dabei

  • die Verbesserung politischer Rahmenbedingungen für die Ernährungssicherung
  • die Reduzierung von Unter- und Mangelernährung sowie
  • nachhaltige Land- und (Agro-)Forstwirtschaft.

Schwerpunktländer der Zusammenarbeit sind Äthiopien, Ägypten, Marokko und Südafrika. Darüber hinaus engagiert sich BMEL mit Projekten in Côte d’Ivoire, Ghana, Liberia, Malawi, Mali, Mauretanien, Mosambik, Kenia, Sambia, Senegal und Sierra Leone.

Stand:
23.01.16

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