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Europa und Naher Osten

Überblick über die Bilaterale Zusammenarbeit des BMEL mit den Partnerstaaten in Europa und dem Nahen Osten.

Deutschland und Polen verabreden stärkere Zusammenarbeit

Deutschland und Polen wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich der europäischen Agrarpolitik vertiefen. Darauf verständigte sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt mit seinem polnischen Amtskollegen Krzysztof Jurgiel bei dessen Antrittsbesuch am 19. April in Berlin.

Beide Länder wollen sich unter anderem dafür einsetzen, bürokratische Regeln im EU-Agrarbereich zu vereinfachen. Zudem wollen sie sich gemeinsam dafür stark machen, Regeln zur Zertifizierung im Ökolandbau noch weitgehender als bisher zu harmonisieren. Wichtige Themen des bilateralen Austausches der beiden Minister waren zudem die Situation auf den Agrarmärkten und Fragen der ländlichen Entwicklung.

Polen und Deutschland stehen angesichts des demografischen Wandels besonders in den ländlichen Regionen vor ähnlichen Herausforderungen. Beide Staaten benötigen dabei flexible und innovative Lösungsansätze, die an die jeweiligen Verhältnisse vor Ort angepasst sind. Bundesminister Schmidt betonte vor diesem Hintergrund im Anschluss an das Gespräch mit seinem Amtskollegen: "Attraktive und vitale ländliche Räume gilt es zu erhalten. Dazu müssen die Möglichkeiten des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Zukunft besser genutzt werden. Die derzeitige Diskussion um Vereinfachungen in der aktuellen Förderperiode wird durch einen Austausch von Erfahrungen aus der bisherigen Umsetzung, vor allem mit Polen als einem der Hauptempfänger der ELER-Mittel, bereichert werden. Von einer Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit mit unserem östlichen Partner werden beide Seiten profitieren."

Jurgiel und Schmidt verabredeten darüber hinaus ein weiteres Treffen mit ihrem französischen Amtskollegen Stéphane Le Foll im Rahmen des "Weimarer Dreiecks". Polen wird hierzu einladen. Schmidt zeigte sich, über die Fortsetzung des agrarpolitischen Austausches in diesem besonderen Gesprächsformat zwischen Deuschland, Frankreich und Polen erfreut. "Es bleibt unser gemeinsames Anliegen, in der EU zusammenzuarbeiten und die Politik für die Agrar- und Ernährungswirtschaft mit zu gestalten", betonte der Minister.

Hintergrund:
Das Weimarer Dreieck geht zurück auf ein Treffen des damaligen deutschen Außenministers Hans-Dietrich Genscher mit seinen französischen und polnischen Kollegen Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski in Weimar im Jahre 1991. Ziel dieses Treffens war es, gemeinsame Grundinteressen zwischen Deutschland, Frankreich und Polen über die Zukunft der Entwicklung Europas zu identifizieren und die grenzüberschreitende regionale Zusammenarbeit zu verbessern. Seither arbeiten die drei Länder in diesem Gesprächsformat auf unterschiedlichen Ebenen zusammen.

Weitere Informationen zum bilateralen Austausch:

Weitere Informationen zum Thema ELER:

Stand:
20.04.16

Inhalt des Dossiers

Publikationen

Bilaterales Kooperationsprogramm des BMEL mit dem Ausland

Cover des Flyers "Bilaterales Kooperationsprogramm des BMEL mit dem Ausland"

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert mit seinem Bilateralen Kooperationsprogramm die Zusammenarbeit in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und gesundheitlicher Verbraucherschutz mit dem Ausland.

Twinning-Projekte im Bereich Ernährung und Landwirtschaft

Cover des Flyers zum Twinning

Ziel eines Twinning-Projektes ist es, EU-Beitrittskandidaten bei der Übernahme des europäischen Rechts und dem Aufbau der dazu notwendigen Verwaltungskapazitäten sowie Länder ohne Beitrittsperspektive bei der Annäherung an EU-Niveau zu unterstützen.

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